Starcraft 2 in der Vorschau | Seite 4
Preview: So spielt sich der Betatest
Die Zerg
Die Zerg sind nach wie vor die schnellste Fraktion von Starcraft 2, niemand stellt in so kurzer Zeit derartige Truppenmassen auf wie die schleimigen Aliens.
Die Zerg überrennen einen terranischen Stützpunkt.
Sobald wir einen Brutschleimpool errichtet haben, dürfen wir nicht nur garstige Zerglinge, sondern (direkt im Hauptgebäude) auch Königinnen rekrutieren. Diese außerirdische Monarchin pflanzt Kriecher-Tumore, mit denen wir den Kriecher-Teppich erweitern. Im Betatest darf sie allerdings keinen »Klingensturm« mehr entfesseln, sondern kann mittels »Transfusion« eine Einheit oder ein Gebäude sofort um 125 Lebenspunkte heilen. Das hilft besonders bei Abwehrschlachten, wenn wir unsere Verteidigungstürme schnell reparieren müssen.
Die Schaben der Zerg haben keine Königinnen-Transfusion nötig, sie heilen sich nämlich rasend schnell selbst. Im Betatest dürfen wir nun ein Upgrade erforschen, mit denen sie sich sogar im eingegrabenen Zustand bewegen dürfen.
Das können die Verseucher auch, zudem beherrschen sie diverse Spezialfähigkeiten. Die Fähigkeit »Infizierte Terraner«, mit der wir fünf kurzlebige Seuchen-Marines erstellen konnten, ist allerdings entfallen. Stattdessen saugen die Verseucher mit der Fähigkeit »Entzug« Feindgebäude oder Einheiten aus, um ihre Spezialwaffen-Energie wieder herzustellen. Allerdings müssen die zerbrechlichen Krabbler hierzu auf Tuchfühlung gehen, also sollten wir die Feinde derweil ablenken.
Der Verseucher saugt ein Feindgebäude aus.
Das lohnt sich, denn dank der Energie-Tankpause kann der Verseucher umso häufiger sein Talent »Pilzpest« einsetzen. Damit machen wir die Feinde im Zielgebiet kurzfristig bewegungsunfähig und decken unsichtbare Gegner auf. Mit ihrer Fertigkeit »Neuraler Parasit« kann der Verseucher zudem eine Feindeinheit zehn Sekunden lang kontrollieren.
Die Schänder (engl. Corruptors) stellen immer noch die fliegende Luftabwehr der Zerg. Allerdings können sie keine feindlichen Flieger mehr in schwebende Geschütztürme verwandeln. Stattdessen infizieren sie per Spezialtalent feindliche Gebäude, um sie kurzfristig lahmzulegen.
Sobald wir einen Großen Schößling gebaut haben, dürfen wir die Schänder (und nicht mehr die Mutalisken!) zu Brutlords aufrüsten. Die fliegenden Kolosse ähneln den Wächtern aus dem ersten Starcraft, verschießen statt normaler Geschosse jedoch Brutlinge. Das sind Mini-Zerg, die das Ziel des Brutlords anknabbern und zudem das feindliche Feuer ablenken - prima, um Unruhe zu stiften.
» GameStar stellt die Zerg im kommentierten Video vor
Wenn wir ein Nydus-Netzwerk errichten, können wir darin beliebig viele Zerg-Einheiten einlagern. Dann rufen wir an einer beliebigen, sichtbaren Stelle der Karte einen (kostenpflichtigen) Nyduswurm herbei, der sich zu einem Gebäude »entpackt«, das unsere Viecher ausspuckt oder neue aufnehmen kann. So fügen wir dem Nydus-Netzwerk beliebig viele neue Knotenpunkte hinzu und können flugs unsere Truppen verschieben. Idealerweise natürlich in den Rücken der feindlichen Verteidiger.