StarCraft 2 : StarCraft 2 ist förderlich für die kognitive Flexibilität. Das haben nun einige Forscher im Rahmen einer neuen Studie herausgefunden. StarCraft 2 ist förderlich für die kognitive Flexibilität. Das haben nun einige Forscher im Rahmen einer neuen Studie herausgefunden. Jugendliche, die dem Lernen für die nächste Klassenarbeit hin und wieder gerne einmal eine Partie StarCraft 2 vorziehen, haben zukünftig ein neues Argument für ihre mit Unverständnis reagierenden Eltern im Repertoire: Sie lernen etwas fürs Leben. Das jedenfalls wollen laut polygon.com nun einige Forscher der Queen Mary University und des University College London im Rahmen einer neuen Studie herausgefunden haben.

In deren Zuge sollen sich nämlich empirische Hinweise darauf ergeben haben, dass das intensive Spielen von schnellen und komplizierten Spielen wie StarCraft 2 positive Auswirkungen auf kognitiven Fähigkeiten der Probanden hatte. Im Detail ist hier die Rede von einer Verbesserung der kognitiven Flexibilität - also der Fähigkeit, flexible und multiple Wissensrepräsentationen zu entwickeln, die anschließend in unterschiedlichen Situationen anwendbar sind.

Dafür wurden die Versuchsteilnehmer in zwei Gruppen aufgeteilt - eine spielte fortan intensiv StarCraft 2 und die andere widmete sich dem eher gemütlichen Die Sims - und regelmäßigen Tests unterzogen. Die Wissenschaftler fanden dabei heraus, dass jene Individuen, die der StarCraft-Gruppe zugeordnet waren, Aufgaben, für die kognitive Flexibilität gefragt war, deutlich besser erfüllen konnten, als Vertreter der Sims-Gruppe.

»Frühere Untersuchungen haben bereits demonstriert, dass Action-Spiele wie etwa Halo die Entscheidungsfindung beschleunigen können. Unsere aktuelle Arbeit zeigt, dass Echtzeitstrategiespiele unserer Fähigkeit, in Echtzeit über Situationen nachzudenken und aus vergangenen Fehlern zu lernen, zuträglich sein können«, so Dr. Brian Glass, einer der Forscher.

Wer also häufig Halo und StarCraft 2 spielt, scheint den Erkenntnissen der Forscher zufolge zumindest kognitiv auf der sicheren Seite zu sein. Mathematik, Chemie, Deutsch und Co lassen sich jedoch immer noch am besten in der Schule lernen.