State of Decay : Die Medikamente in State of Decay werden dem Spiel beim australischen Jugendschutz zum Verhängnis. Die Medikamente in State of Decay werden dem Spiel beim australischen Jugendschutz zum Verhängnis. Update (25. Juli 2013): Wie auf der offiziellen Facebook-Seite zu lesen ist, hat der Entwickler Undead Labs jetzt das Open-World-Zombie-Spiel State of Decay in einer leicht veränderten Version in Australien veröffentlicht. Somit dürfen australische Fans ab sofort Jagd auf die Untoten machen.

Update (12. Juli 2013): Mittlerweile hatten die australischen Behörden ein Einsehen und lassen auch Spieler aus Down-Under endlich auf die virtuelle Zombie-Jagd gehen. Nachdem die leistungssteigernden Medikamente in State of Decay durch Vitamine und Nahrungsergänzungsmittel ersetzt wurden, sah das Australian Classification Board wohl keine Jugendgefährdung mehr gegeben und gab den Singlepalyer-Zombie-Survival-Titel für Spieler ab 18 Jahren frei.

Originalmeldung: Nach Saints Row 4 scheitert mit State of Decay ein weiteres Open-World-Actionspiel am australischen Jugendschutz.

So verweigert das Australian Classification Board dem Zombie-Survival-Titel die Freigabe wegen der »Darstellung von Drogenmissbrauch«. Das erklärt Jeff Strain, Chef des Entwicklers Undead Labs, im offiziellen Forum des Spiels.

Konkreter erklärt der Prüfausschuss die Gründe in einer Stellungnahme gegenüber Kotaku.com.au:

Das Spiel bietet die Möglichkeit, sich selbst eine Reihe von Medikamenten zu verabreichen, die die Gesundheit wiederherstellen oder die Ausdauer erhöhen. Zu diesen Medikamenten zählen sowohl legal als auch illegale Substanzen wie Methadon, Morphium, Amphetamine, Aufputschmittel, Paracetamol, Ibuprofen, Codeine, Aspirin, »Fernfahrer-Tabletten«, Schmerzmittel und Tussin.(…)

Die Einnahme der Droge verbessert sofort die Spielerfähigkeiten und erlaubt es dem Spieler leichter durch das Spiel zu kommen. Der Antragsteller (Undead Labs; Anm. d. Red.) hat zwar erklärt, dass der Spieler die Wahl hat keine Drogen zu nehmen oder danach zu suchen, aber das würde das abschließen des Spiels sehr viel schwerer machen. Nach Meinung des Ausschusses erlaubt das Spiel dem Spieler-Charakter verbotene Drogen zu nehmen, die ihm beim Spielfortschritt hilft. Dieses Spiel enthält deshalb Drogenmissbrauch als Motivation oder Belohnung und sollte deshalb nicht freigegeben werden.

Während State of Decay in den USA, Europa und nach einiger Verzögerung auch in Deutschland über Xbox LIVE veröffentlicht wurde, warten australische Spieler bis heute auf einen Release. Der könnte sich jetzt noch länger hinziehen.

Im Forum erklärt Strain:

Wir arbeiten mit Microsoft zusammen um uns Lösungen wie etwa die Umbenennung bestimmter Medikamente im Spiel einfallen zu lassen, damit wir die Einstufungsvorgaben erfüllen. Wie auch immer das weitere Vorgehen aussehen wird, wird es noch eine Weile dauern.

Genau wie bei Saints Row 4 reicht auch die erst im Januar 2013 eingeführte Altersfreigabe R+18 nicht aus, um den Titel in Australien ohne Anpassungen auf den Markt zu bringen.

State of Decay
Gelegentlich zieht der Spieler mit KI-gesteuerten Kameraden los - einen Multiplayer-Modus gibt es nicht.