Stellaris : In Stellaris geht es um Krieg und Frieden. Ein umfangreiches Regelsystem sorgt dafür, dass keine überzogenen Forderungen gestellt werden und Kriegsziele gleich zu Beginn klargemacht werden müssen. In Stellaris geht es um Krieg und Frieden. Ein umfangreiches Regelsystem sorgt dafür, dass keine überzogenen Forderungen gestellt werden und Kriegsziele gleich zu Beginn klargemacht werden müssen.

Zum Thema Stellaris ab 39,99 € bei Amazon.de Stellaris für 31,99 € bei GamesPlanet.com Der Entwickler Paradox Interactive hat neue Informationen zum 4X-Weltraum-Strategiespiel Stellaris veröffentlicht. Im mittlerweile 20. Entwickler-Tagebuch geht es um Krieg und Frieden und die Spielregeln der Kriegsführung.

Interessantestes Feature: Der War Score, also die statistische Dokumentation des Kriegsverlaufs, wird direkt für die Kriegserklärung herangezogen. Denn Spieler müssen für den Start eines Krieges ihre Ziele definieren. Jedes Ziel hat dabei einen bestimmten Wert, insgesamt dürfen 100 Punkte nicht überschritten werden. Nur wer einen Krieg vollständig gewinnt und seinen War Score auf das Maximum von 100 erhöht, kann also alle Ziele am Verhandlungstisch einfordern.

Bei Allianzen beträgt der Maximalwert ebenfalls 100 Punkte und muss aufgeteilt werden. Will also eine Partei seine Verbündete in den Krieg rufen, sollten noch genug Punkte übrig gelassen werden, so dass auch diese Parteien Forderungen stellen können. Die Verteidiger dürfen übrigens genauso Kriegsziele im Wert von 100 Punkten auswählen, haben dafür aber ein Jahr nach der Kriegserklärung Zeit. So können die Angegriffenen entsprechend des Kriegsverlaufs reagieren.

Mehr zur 4X-Hoffnung: Entwickler-Tagebuch Nr. 19 von Stellaris

Sollte es im Konflikt keinen eindeutigen Sieger geben, dürfen Ziele entsprechend des niedrigeren War Scores gewählt werden - bis hin zum Status quo, sollte keine Seite nennenswerte Siege erringen. Natürlich dürfen Spieler mehr als nur Planeten als Kriegsziele fordern. Auch bestimmte Verträge, eine Vasallisierung, Strafzahlungen oder andere Bedingungen lassen sich nach dem Sieg diktieren. Völker können aber weder diplomatisch, noch militärisch von Planeten geworfen werden: Vollständige orbitale Bombardements radieren zwar die Bevölkerung aus, nach dem Krieg startet dann aber der Wiederaufbau.

Wie bei Paradox-Spielen üblich geht ein eroberter Planet nicht automatisch in den Besitz des siegreichen Belagerers über, das Ziehen von Grenzen findet am Verhandlungstisch statt. Jedoch mit einer Ausnahme: Erstkontakt-Kriege. Spieler müssen beim Erstkontakt mit einem anderen Sternenvolk nämlich nicht zwingend eine Kommunikation aufbauen, sondern können auch direkt einen Krieg starten. Der kann so lange andauern, bis eines der Völker einen Planeten erobert - und diesen übernimmt. Zwar können beide Parteien danach Frieden schließen, der Planet und der Erstkontakt-Krieg werden aber immer für Spannungen zwischen den Imperien sorgen. Das System erinnert an Mass Effect und dem Überfall der Turianer auf die menschliche Kolonie Shanxi im ebenfalls so genannten Erstkontakt-Krieg, die belasteten Beziehungen der beiden Völker werden im Verlauf der gesamten Action-Trilogie thematisiert. Bereits zuvor hatte Paradox mehrfach Features für Stellaris vorgestellt, die Sci-Fi-Universen wie Mass Effect und Star Trek zitieren.

Stellaris soll noch im Jahr 2016 für PC erscheinen, ein exaktes Release-Datum gibt es nicht. Die neu veröffentlichten Screenshots haben keine Alpha-Markierung mehr, das Spiel dürfte damit wohl ins Beta-Stadium gewechselt sein.

Bild 1 von 50
« zurück | weiter »
Stellaris
Mit einer riesigen Flotte und zusätzlich unseren KI-Verbündeten im Schlepptau attackieren wir die Heimatwelt eines gefallenen Imperiums, eines mächtigen, uralten Volkes. Gegen unsere Endgame-Übermacht haben aber selbst diese Großkopferten keine Chance.