Zum Thema Stellaris ab 7,98 € bei Amazon.de Stellaris für 31,99 € bei GamesPlanet.com Wer das erste Mal Stellaris startet, wird sich zwar nicht so überfordert fühlen wie etwa beim über die Jahre gewachsenen Europa Universalis 4, selbsterklärend ist das Weltraum-Strategiespiel aber auch nicht immer. Wer also keine Lust hat, sich das entsprechende Wissen im Laufe der ersten Partien durch Scheitern und Lernen mühsam anzueignen, kann die gröbsten Stolperfallen mit unseren Tipps und Tricks zu Stellaris umgehen.

10 Tipps für die richtige Strategie in der Anfangsphase

Für alle, die sich nicht lang mit der Bedienung und Details von Stellaris aufhalten und einfach nur schnell wissen wollen, wie sie strategisch gesehen einigermaßen unbeschadet durch die Anfangsphase der ersten Partie kommen, haben wir zehn essenzielle Tipps zusammengetragen. Wer es genauer wissen will, sollte auch nach den folgenden Stichpunkten noch weiterlesen.

1. Die Ethiken bei der Erstellung des eigenen Volkes sind wichtig, sie wirken sich teilweise enorm auf die Diplomatie aus. Wer eher passiv und friedlich spielt, sollte keinesfalls militaristisch und am besten auch nicht xenophob als Leitlinien wählen, da das die diplomatischen Möglichkeiten dauerhaft einschränkt.

Wer genaueres über die Spielerstellung wissen möchte, bekommt hier einen Überblick zu allen Ethiken, Eigenschaften, Regierungsformen und sonstigen Setup-Möglichkeiten.

2. Als Fortbewegungsmethode sollte man unbedingt die Warp-Technologie wählen, da diese die einfachste und flexibelste Variante darstellt.

3. Das Militär hat zu Spielbeginn keine Priorität. Da wir andere Reiche überhaupt erst nach und nach entdecken, können wir uns ungefähr das erste Jahrzehnt auf die Stärkung der Wirtschaft konzentrieren. Ein paar wenige Schiffe sollten wir allerdings schon bauen, da durch einige Events etwa Kriminelle oder religiöse Fanatiker mit kleinen Flotten unser Gebiet unsicher machen.

4. Bauen Sie möglichst fix ein zweites Forschungsschiff und rekrutieren Sie einen zusätzlichen Forscher. So wissen Sie schneller um ihre Feinde und bewohnbare Planeten Bescheid und finden mehr Anomalien, die in aller Regel Boni mit sich bringen. Außerdem levelt man so schon frühzeitig einen weiteren Forscher hoch.

5. Mit dem Konstruktionsschiff sollte man erst einmal keine Ressourcenquellen mit weniger als zwei Ressourceneinheiten abbauen. Das lohnt sich kaum und man findet sehr schnell bessere Quellen.

6. Besonders reiche Sternensysteme sollte man sich frühzeitig mit einem Außenposten sichern, wenn kein Kolonieschiff zu Verfügung steht. Die sind zwar relativ teuer, aber breiten die eigene Einflusssphäre in dem entsprechenden Gebiet aus, wodurch dort kein Gegner mehr siedeln kann. Allgemein gilt: Man breite sich so stark und schnell aus wie möglich, da schon nach wenigen Jahrzehnten kaum mehr unbeanspruchter Raum übrig bleibt.

7. Grundsätzlich sollte man, wann immer möglich, weitere Planeten besiedeln. Da die territoriale Ausbreitung kaum negative Auswirkungen auf das Imperium hat, lohnt sich das fast immer.

8. Botschaften kosten dauerhaft Einfluss. Diese Ressource ist praktisch immer knapp und daher sollte man sparsam damit umgehen. Botschaften sollte man nur zu Zivilisationen schicken, die man entweder unbedingt beschwichtigen muss oder von denen man sich tatsächlich einen diplomatischen Nutzen erhofft.

9. Außenposten kosten ebenfalls dauerhaft Einfluss. Liegen Außenposten, die ehemals an der Grenze standen, irgendwann mitten im Reich, kann und sollte man diese einfach abreißen, um Einfluss zu sparen.

10. Stößt man auf eine Heilige Welt, sollte man es tunlichst vermeiden, diese zu besiedeln. Das verärgert nämlich ein altes, immer noch sehr mächtiges Gefallenes Reich, das sich zwar nicht mehr aktiv ausbreitet, aber zu Spielbeginn deutlich stärker als der Spieler ist und diesen im Zweifel zerlegen kann.

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Stellaris
Mit einer riesigen Flotte und zusätzlich unseren KI-Verbündeten im Schlepptau attackieren wir die Heimatwelt eines gefallenen Imperiums, eines mächtigen, uralten Volkes. Gegen unsere Endgame-Übermacht haben aber selbst diese Großkopferten keine Chance.

Forschungsschiff? Konstruktionsschiff?

Zu Spielbeginn verfügen wir über unsere Heimatwelt und ein Forschungsschiff, mit dem wir erkunden, Anomalien untersuchen und Trümmer zerstörter Gegner einsammeln. Außerdem haben wir ein Konstruktionsschiff, das Außenposten, Bergbaustationen und Forschungseinrichtungen über (un)bewohnbaren Planeten und Asteroiden errichten kann.

Ein Raumhafen, in dem wir alle Weltraum-Einheiten ausbilden, sowie eine kleine Kriegsflotte komplettieren die Ausgangslage. Ein Kolonieschiff ist dagegen noch nicht dabei. Das können wir erst bauen, nachdem wir die entsprechenden Baupläne erforscht haben.

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Versteckte Befehle per Rechtsklick

Stellaris versteckt einige sehr nützliche Befehle und Anweisungen für die Flottennavigation. Will man etwa ein neues Sternensystem erkunden und nicht jeden Planeten einzeln in die Befehlskette einreihen, kann man einfach auf einen nicht erforschten Himmelskörper rechtsklicken und »System erkunden« wählen.

Außerdem gilt: Die allermeisten Befehle für Schiffe lassen sich entweder frickelig über die entsprechenden Befehlsknöpfe steuern oder einfach per Rechtsklick auf das Zielobjekt. So spart man nicht nur ein bisschen Zeit, sondern sieht auch gleich, welche Aktionen bei dem anvisierten Objekt möglich sind.

Einsteiger-Guide zu Stellaris : Wählt man ein Konstruktionsschiff aus, kann man ganz bequem per Rechtsklick auf dem gewünschten Himmelskörper eine Bergbaustation errichten. Wählt man ein Konstruktionsschiff aus, kann man ganz bequem per Rechtsklick auf dem gewünschten Himmelskörper eine Bergbaustation errichten.

Benachrichtigungen

Am oberen Bildschirmrand erscheinen regelmäßig kleine Symbole, die alle Neuigkeiten, zeitkritischen Events und Schieflagen im Reich anzeigen. Wer diese Symbole abarbeitet, wird also nichts Essenzielles übersehen.

Hier wird uns etwa mitgeteilt, wenn feindliche Flotte auftauchen, ein Bau- oder Forschungsauftrag abgeschlossen ist, oder wie lange wir noch Zeit haben, Trümmer im Weltraum aufzulesen, bevor diese verschwinden. Zusätzlich bekommen wir stets Warnungen, wenn wir beispielsweise beim Energieverbrauch ins Minus rutschen. Paradox-Veteranen kennen das bereits aus Titel wie Europa Universalis 4 oder Crusader Kings 2.

Versteckte und hilfreiche Buttons

Die Menüs von Stellaris sind wenig intuitiv. Da man in der Regel die einzelnen Menüfenster am oberen Bildschirmrand öffnet, geht der Blick selten nach unten. Doch gerade am unteren Rand jedes Fensters verstecken sich weitere Reiter. So enthält das Menü »Reich« die Reiter Planeten, Anführer und Fraktionen.

Einsteiger-Guide zu Stellaris : Mit dem Details-Kartenmodus sehen wir viel schneller die wichtigsten Eigenschaften eines Sternensystems. Mit dem Details-Kartenmodus sehen wir viel schneller die wichtigsten Eigenschaften eines Sternensystems.

Rechts am unteren Bildschirmrand findet sich ein kleines quadratisches Kästchen, der Details-Kartenmodus. Bei Aktivierung erhält man sehr nützliche Informationen auf der Galaxie-Karte, z.B. welche Ressourcen man pro Sternensystem noch abbauen kann und ob dort bewohnbare Planeten erkundet worden sind.

Das Flaggen-Icon im linken oberen Eck ist ein eigener Button, hinter dem das Regierungsmenü steckt. Das zeigt die Fähigkeiten unseres Anführers, schlüsselt unseren Energiehaushalt genau auf und erlaubt uns, imperiumsweite Edikte zu beschließen.