Zum Thema Stellaris ab 7,98 € bei Amazon.de Stellaris für 31,99 € bei GamesPlanet.com Update: Mittlerweile ist die Beta-Version von Patch 1.2 verfügbar.

Auch die finale Fassung des Updates dürfte also bald erscheinen - erfahrungsgemäß noch im Laufe der aktuellen Woche.

Die kompletten und äußerst umfangreichen Patchnotes zur Asimov-Erweiterung haben die Entwickler im offiziellen Paradox-Forum zum Spiel bereit gestellt.

Unter anderem gibt es zahlreiche Balancing-Anpassungen. Und das Diplomatie-System wurde überarbeitet. So sind nun auch Defensiv-Allianzen möglich. Und Abmachungen wie der Nicht-Angriffs-Pakt sind nun diplomatische Aktionen und keine Handelsabmachungen mehr.

Weitere Details zum Patch finden sich weiter unten in der ursprünglichen Meldung.

Stellaris : So installieren Sie das Beta-Update
Um den Beta-Patch 1.2.0 zu Stellaris zu installieren, rechtsklicken Sie in ihrer Steam-Bibliothek auf den Stellaris-Eintrag und wählen Sie dann »Eigenschaften«. Im sich öffnenden Fenster wählen Sie den Karteireiter »Betas« und dort aus der Dropdown-Liste den Eintrag »1.2.0_beta -«. Nach einer kurzen Installation sollte das Update funktionieren.

Ein kleiner Warnhinweis muss dennoch sein: Die Verwendung von Beta-Patches geschieht auf eigene Gefahr

Ursprüngliche Meldung: Auf »Clarke« folgt »Asimov«, dann kommt »Heinlein« - so hat es Paradox Interactive vor einigen Wochen für Stellaris angekündigt. Und nachdem der Patch auf die Version 1.1 (Clarke) nun schon eine Weile verfügbar ist, folgen jetzt konkrete Details zum kommenden 1.2er Update (Asimov)

Auf seiner offiziellen Webseite hat das Entwicklerstudio einen neuen Entwickler-Blog veröffentlicht, der auf verschiedene Aspekte der nächsten Aktualisierung des 4X-Weltraumstrategiespiels eingeht. Im Fokus der Änderungen: Das viel kritisierte Mid-Game von Stellaris.

Hübschere Weltraumschlachten mit intelligenteren Flotten

So sollen etwa die Weltraumschlachten deutlich hübscher werden. Insbesondere in Kämpfe verwickelte größere Flottenverbände haben die Entwickler als grafische Schwachstelle ihres Spiels ausgemacht. Deshalb werden mit Asimov unter anderem die Reichweiten aller Waffen erhöht.

Paradox verspricht sich davon entzerrtere Schlachten und Schiffe, die von weiter weg aufeinander feuern. Außerdem werden die Angriffs- und Verteidigungscomputer in Schwarm- und Bombardierungscomputer geändert.

Die Namensänderung soll die Funktion der jeweiligen Kampf-KI besser beschrieben: Schwarm-Computer sorgen dafür, dass Schiffe in den »Nahkampf« übergehen und einen Bonus auf Schaden, Geschwindigkeit und Ausweichen bekommen.

Bei Bombardierungs-Computern fliegen die Schiffe hingegen langsamer in Richtung Gegner und bekommen einen Bonus auf Treffsicherheit, Feuergeschwindigkeit und Waffenreichweite.

Die Standard-Kampfeinstellung wurde wiederum dahingehend geändert, dass Schiffe nun an den Gegnerflotten vorbei fliegen und Breitseiten abfeuern.

Mehr Übersicht im Weltraum; Nomaden und Sklaven

Außerdem gibt es neue Kartenmodi bzw. Filter, wie sie aus anderen Paradox-Spielen bekannt sind:

  • Diplomatie: Zeigt die diplomatischen Verbindungen mit anderen Reichen an (Krieg, Alliierte, blockierte Grenzen)

  • Meinung: Zeigt die Meinung des gegnerischen über das eigene Imperium an

  • Einstellung: Zeigt die Einstellung des gegnerischen bezüglich des eigenen Imperiums an

Weltraum-Nomaden bekommen mit Asimov zudem eine größere Bedeutung und durchqueren nun von Zeit zu Zeit die Galaxie, um anderen Völkern ihre Schiffe zu verkaufen oder um einen Siedlungsplatz für ihre Leute zu bitten.

Auch das Sklaven-System wurde überarbeitet. Sklaven teilen sich nun in drei Fraktionen auf: Solche, die sich mit ihrem Dasein abgefunden haben und kaum Ärger machen, solche, die nach Freiheit streben und freie Bevölkerungsmitglieder, die mit den Sklaven sympathisieren.

Neuerungen bei Diplomatie und Kriegszielen

Ebenfalls neu: Diplomatische Vorfälle. Sie sollen die Beziehungen zu anderen Imperien spannender und abwechslungsreicher machen. So kann es etwa vorkommen, dass ein Anführer einem in seinen Grenzen agierenden Forschungsschiff Spionagetätigkeiten vorwirft. Er fordert dann vom verantwortlichen Gegner, das demütigende Zugeständnis, keine Spionage einzusetzen - und droht andernfalls damit, seine Grenzen zu schließen.

Und zu guter Letzt gibt es neue Kriegsziele (Forderungen):

  • Zum tributpflichtigen Untertan machen: Besiegte Gegner zahlen zum Beispiel dauerhaft 20 Prozent ihrer Energie- oder Mineralienproduktion an den Sieger, nehmen aber nicht an seinen Kriegen teil und führen auch ihre eigenen Kriege und Besiedelungen durch.

  • Planet aufgeben: Besiegte Gegner lassen sich dazu auffordern, einen Planeten komplett aufzugeben und alle Bewohner darauf zu töten (wenn die eigene Purge-Policy auf erlaubt eingestellt ist)

  • Demütigen: Besiegte Gegner lassen sich demütigen und bekommen dadurch einen negativen Modifier. Außerdem erhält der Sieger Einfluss.

  • Grenzen öffnen: Lässt den besiegten Gegner für zehn Jahre seine Grenzen öffnen.

  • Gräueltaten stoppen: Verbietet dem besiegten Gegner, Sklaverei zu betreiben oder Säuberungen durchzuführen

Ein weiterer Statusbericht der Entwickler folgt bereits nächste Woche und handelt von der weiteren Zukunft von Stellaris. Anschließend geht das Team erst einmal kollektiv in den Urlaub.

Ob Asimov vorher noch veröffentlicht wird, bleibt abzuwarten. Ursprünglich war der Patch-Release für Ende Juni 2016 angekündigt.

Mehr zum Spiel: Stellaris 1.0 im Test auf GameStar.de

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Stellaris
Mit einer riesigen Flotte und zusätzlich unseren KI-Verbündeten im Schlepptau attackieren wir die Heimatwelt eines gefallenen Imperiums, eines mächtigen, uralten Volkes. Gegen unsere Endgame-Übermacht haben aber selbst diese Großkopferten keine Chance.