Take On Helicopters - PC

Action-Simulation  |  Release: 27. Oktober 2011  |   Publisher: Peter Games

Take On Helicopters - Massive Probleme mit Raubkopien

Laut den Angaben des Entwicklers Bohemia Interactive kommen auf drei legale Käufer der Hubschrauber-Simulation Take On Helicopters 100 Raubkopien - zumindest im Multiplayer.

Von Andre Linken |

Datum: 21.11.2011 ; 14:51 Uhr


Take On Helicopters : Take On Helicopters hat große Probleme mit Raubkopien. Take On Helicopters hat große Probleme mit Raubkopien. Entwicklerstudios und Publisher kämpfen bereits seit vielen Jahren gegen Softwarepiraten. Dabei setzen die Firmen mittlerweile die unterschiedlichsten Arten eines Kopierschutzes ein - von Code-Abfragen bis hin zur Voraussetzung einer permanenten Internetverbindung. Wie groß diese Problematik noch immer ist, zeigt das aktuelle Beispiel von Bohemia Interactive.

Diese setzen in ihrer aktuellen Hubschrauber-Simulation Take On Helicopters ein neues System mit dem Namen DEGRADE ein. Dieses soll illegale Kopien des Spiels erkennen und einige Fehler einbauen. Auf diese Weise will man die Raubkopierer dazu bringen, sich letztendlich doch eine legale Version zu kaufen.

Wie Marek Španel von Bohemia Interactive in einem Interview mit dem Magazin PC Gamer erklärt, könne man den Erfolg des Systems zwar nicht anhand von konkreten Zahlen belegen. Allerdings habe es bereits einige interessante Aufschlüsse geliefert.

»Allerdings zeigen uns die Multiplayer-Statistiken, dass auf drei legale Käufer zirka 100 Fehlversuche mithilfe von Raubkopien kommen. Dies weist darauf hin, dass die Piraterie ein ziemlich großes Problem auf dem PC ist. Das bereitet uns als mittelgroßer und unabhängiger PC-Entwickler viele Sorgen. Uns liegen keine entsprechenden Daten für den Singleplayer vor. Doch ich befürchte, dass das Verhältnis zwischen legalen und illegalen Kopien dort noch sehr viel schlimmer ist.«

Es bleibt abzuwarten, ob solch ungewöhnliche Systeme wie zum Beispiel DEGRADE ein wirkungsvolles Mittel gegen die Raubkopien darstellen.

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Avatar Keksus
Keksus
#1 | 21. Nov 2011, 15:10
Wie können die anhand der Statistiken eine eindeutige Zuordnung vornehmen, wer eine Raubkopie spielt und wer nicht?
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Avatar DerKranz
DerKranz
#2 | 21. Nov 2011, 15:11
Ich wette jetzt wird es wieder verstärkt Konsolenspiele bzw. härtere Kopierschutzmaßnahmen geben (die nach hinten los gehen), da die PC Gamer ja alle Böse sind (zumindest klingt es von den Zahlen so). Zudem: Auf den Konsolen wird auch sehr viel kopiert aber darüber wird kaum gesprochen. Ich sehe das schon vor mir, dass wir (die ehrlichen Kunden) zu der Firma hinfahren dürfen unser Exemplar zeigen müssen, dann einen Key kriegen, den wir dann zu Hause eintippen und neben uns permanent ein Firmenbeauftrager ist, der uns bewacht. Während die Konsolen sich genüsslich ein Bier brauen dürfen.
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Avatar RedRanger
RedRanger
#3 | 21. Nov 2011, 15:12
Ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich mit solchen Zahlen nicht gerechnet habe. Andererseits weiss ich auch nicht, ob da vielleicht die Erkennung spinnt. Weil ganz ehrlich, wer ist so doof mit einer Raubkopie auf die Multiplayer Server des Herstellers zu connecten?
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Avatar kover
kover
#4 | 21. Nov 2011, 15:14
»Allerdings zeigen uns die Multiplayer-Statistiken, dass auf drei legale Käufer zirka 100 Fehlversuche mithilfe von Raubkopien kommen.«

100 Fehlversuche? Das heißt doch dann nicht, dass es sich um 100 Raubkopien handelt, oder? Können ja auch 20 sein, wenn jeder mehrfach versucht dem Multiplayer beizutreten.

Anyway, ich kann die Entwickler schon verstehen. Ich kenn auch ein paar Leute, die jedes Spiel kurz nach Release durchhaben, und einen dann auslachen wenn man fragt, wo sie's denn gekauft haben. Die Einstellung finde ich zwar nicht gut (zumal einige davon selbst auch Spiele entwickeln, es also eigentlich besser wissen müssten), aber was will man machen?
Schade auch, dass die paar Entwickler, die den Kopierschutz etwas liberaler handhaben, gleich bestraft werden. Die Tatsache beispielsweise, dass World of Goo damals ohne Kopierschutz rauskam, war einer der Gründe warum ich es mir überhaupt gekauft hab. Aber so denken offenbar nur wenige Menschen. :|
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Avatar Einkaufswagen
Einkaufswagen
#5 | 21. Nov 2011, 15:14
...wann kapiert es eigentlich der erste Entwickler, das es NIEMALS ein wirkungsvolles Mittel gegen Raubkopien geben wird (...geben KANN)? Das ist nunmal Fakt. Punkt.
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Avatar Star-bird
Star-bird
#6 | 21. Nov 2011, 15:16
Tja die einfache "Server cd-key abfrage" hätte es auch getan und bessere Wirkung zur Unterbindung gezeigt.

Entwickler hört auf mit den kläglichen Versuchen Menschen zu erziehen.
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Avatar matt.berger
matt.berger
#7 | 21. Nov 2011, 15:16
Ist in meinen Augen ein sinnvoller Ansatz dem Raubkopienproblem zu begegnen zumindest kein Onlinezwang. Den Kopierschutz, der Fehler einbaut verwendet Bohemia übrigens schon länger( Ich erninnere nur an die Möwe in Operation Flashpoint ;) ) .
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Avatar EDDH
EDDH
#8 | 21. Nov 2011, 15:17
Zitat von DerKranz:
härtere Kopierschutzmaßnahmen geben...


Wie man hier sieht, ist das auch wichtig. Ich hoffe nur das alle Raubkopierer langsam mal sehen, dass sie selber schuld sind, dass keiner mehr auf dem PC entwickelt oder halt eine i-Net Verbindung voraussetzt.
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Avatar nutellajunge
nutellajunge
#9 | 21. Nov 2011, 15:18
Es wäre nett zu wissen, woher die einzelnen Raubkopie-Spieler kommen. Das Länd lässt sich von deren IPs doch problemlos "auslesen".
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Avatar ZettelamZeh
ZettelamZeh
#10 | 21. Nov 2011, 15:19
Wann werden die Publisher und Hersteller von PC und Konsolenspielen endlich verstehen, das jede Art von Kopierschutz "Sinnlos" ist. Tage vor Release sind viele Spiele schon auf Torrentseiten zu bekommen. Dabei spielt es nun wirklich keine Rolle, ob es nun für den PC, Xbox 360 und mittlerweile auch für die PS3 ist. Steam, Ubilauncher, Origin usw sind genauso Sinnlos wie Kümmel in der Kohlsuppe. Furzen muss man trotzallem.
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Details zu Take On Helicopters

Plattform: PC
Genre Action
Untergenre: Action-Simulation
Release D: 27. Oktober 2011
Publisher: Peter Games
Entwickler: Bohemia Interactive
Webseite: http://takeonthegame.com/
USK: Freigegeben ab 16 Jahren
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