Das letzte Ecco-the-Dolphin-Spiel, Ecco the Dolphin: Defender of the Future, hat bereits 13 Jahre auf dem Buckel und erschien damals für die Playstation 2 und den Dreamcast. Jetzt hat Serienerfinder Ed Annunziata eine Kickstarter-Kampagne gestartet, um sein neues Spiel The Big Blue über Crowdfunding zu finanzieren. Bis zum 29. April will das Team, bei dem auch viele andere Original-Entwickler dabei sind, 665.000 US-Dollar sammeln, um mit The Big Blue einen inoffiziellen Nachfolger zu Ecco the Dolphin zu entwickeln.

The Big Blue führt den Spieler in der fernen Zukunft (1 Million Jahre, die Menschheit gibt es nicht mehr) unter die Meeresoberfläche. Hier sind alle Kreaturen steuerbar, es soll sogar möglich sein, ganze Schwärme zu kontrollieren. Das Kern-Gameplay dreht sich dabei um Erkundung, das Erfüllen von Quests, das Lösen von actionbasierten Rätseln und das Sammeln und Erschaffen neuer Kreaturen.

Dabei spielt Music eine besondere Rolle, denn die Gesänge der Tiere dienen als Zauberspruch-Ersatz, um die Umgebung zu beeinflussen. Zudem soll die Sound-Engine dynamisch auf die Aktionen des Spielers reagieren. Auch beim Rest der Technik hat sich das Team viel vorgenommen. So verspricht man herausragende Lichteffeckte und ganz allgemein, den schönsten Ozean, den es je in einem Spiel gab. Auf der Kickstarter-Webseite ist bereits ein sehr früher Prototyp von The Big Blue anspielbar. Der nutzt bereits die Unity-Engine, wie das fertige Spiel, soll aber nicht repräsentativ für die endgültige Qualität sein.

Als Release-Plattformen sind bislang der PC, Mac, iOS und Android angekündigt. Außerdem sind Konsolen-Fassungen angedacht und auch eine Ouya-Umsetzung steht im Raum.

Falls mehr als die 665.000 Dollar zusammenkommen, lautet das erste Stretch Goal: Bei 50 Prozent mehr, wird es einen Multiplayer-Modus mit kooperativen Elementen geben. Bei doppelter Finanzierung soll The Big Blue gar zum MMO werden, in dem Spieler ihre Kreaturen auch tauschen können.

Als Release-Termin für The Big Blue wird der 22. April 2014 angepeilt. Unterstützer sollen aber schon vorher Zugang zum Spiel bekommen.