Ich verrate Ihnen ein Geheimnis: Mein ehemaliger GameStar-Praktikanten-Kollege Erik Reichel hat fast 600 Stunden The Binding of Isaac gespielt. Er hat mir schon 2014 vorgeschwärmt, wie grandios das Spiel ist - und würde das sicher auch 2017 noch tun, wenn ich nicht mittlerweile selbst wüsste, warum die Fans so begeistert von dem Indie-Gemetzel sind.

Dass es sich dabei um einen hervorragenden Dungeon-Crawler handelt, macht in meinen Augen nur die halbe Miete aus. The Binding of Isaac bekommt auch permanent neues Futter. Jetzt sogar in Form von Mods, die fest ins Spiel übernommen werden. Entwickler Edmund McMillen hat das schon vor Release der jüngsten »Afterbirth+ Edition von The Binding of Isaac angekündigt - und jetzt wird die Ansage verwirklicht.

Ausgewählte Fan-Mods werden jetzt im Rahmen monatlicher Patches als sogenannte Booster-Pakete ins Spiel integriert. Das erste Update enthält beispielsweise einen Augapfel-Sprinkler, außerdem einen »Lil Delerium«-Gefährten, der alle zehn Sekunden die Form wechselt. Oder Isaac findet eine extrem wütende Fliege, die ihn fortan begleitet.

Afterbirth+ darf man übrigens nicht mit Afterbirth verwechseln. Letzteres war der erste große Upgrade-DLC für The Binding of Isaac: Rebirth, der Ende 2015 erschienen ist. Afterbirth+ kann hingegen erst seit Januar 2017 erworben werden und sorgt aktuell für gespaltene Fan-Meinungen.

Was ist Binding of Isaac? Hier der GameStar-Test

The Binding of Isaac: Rebirth
Monstro lauert uns im Basement als Boss auf. Er versucht auf uns draufzuspringen und mit Spucke zu befeuern. Damit stellt er eine gute Aufwärmübung für die folgenden Kämpfe dar.