Zum Thema » Lords of the Fallen im Test So gut war der geistige Vorgänger The Surge ab 6,50 € bei Amazon.de In der Zukunft von The Surge hat der Fortschritt vielleicht nur Dystopie und Elend über die Menschheit gebracht, aber spielmechanisch soll er umso segensreicher werden. Deck13, die Macher von Lords of the Fallen, wollen mit ihrem neuen Rollenspiel auf ihrem vorherigen Werk aufbauen, der Hardcore-RPG-Tradition eines Dark Souls treu bleiben, aber auch neue Wege beschreiten und alte Kritik ausmerzen. Wir haben mit den Entwicklern darüber gesprochen, wie sie das anstellen möchten.

Dark Souls mit Exoskelett

Wichtigste Neuerung des futuristischen Szenarios: Unser Held trägt ein mechanisches Exoskelett und baut dieses ständig mit neuen Waffen aus. Sehen wir einen Feind mit einer besonders schnieken Waffe am rechten Arm, muss es nicht bei neidischem Gaffen bleiben - wir hacken ihm den Arm kurzerhand ab und pfriemeln sein Gerät an unseren eigenen Kampfanzug.

The Surge : Mit The Surge wechselt Deck13 vom Fantasy-Szenario in die Zukunft. Mit The Surge wechselt Deck13 vom Fantasy-Szenario in die Zukunft. Das ist nicht nur eine herrlich bösartige Idee, sondern auch ein cleveres System, denn so speisen sich Upgrades und Crafting direkt aus unserem Vorgehen im Kampf. Umso mehr Potenzial hat das ganze, weil es nicht nur mit Waffen funktioniert. Bessere Bein-Bauteile lassen uns etwa schneller übers Feld flitzen. Die Prügeleien von The Surge sollen deutlich rasanter werden als in Lords of the Fallen und flottes Ausweichen dadurch wichtiger.

Wir finden: Eine gute Richtung, genauso sahen das ja die Dark-Souls-Macher und legten mit Bloodborne ebenfalls einen Geschwindigkeitszacken zu. Fernkampfwaffen können wir zwar auch ausrüsten, Kern des Spiels werden aber klar die erbarmungslosen Nahkampf-Duelle.

Mit Brutalität gegen Bosse

Außerdem soll The Surge brutaler werden als sein geistiger Vorgänger. Befreien wir Feinde von ihren Gliedmaßen, tun wir das stilvoll mit Finisher-Animationen. Schade allerdings, dass die Sache mit den Körperteilen nicht ganz so konsequent durchgezogen wird wie in Dead Space. Hat ein Feind keine Beine mehr, ist er einfach erledigt, statt diese kleine Fleischwunde zu ignorieren uns noch kriechend auf die Nerven zu gehen.

The Surge : Diese Blaupause zeigt einen der frühen Bossgegner, einen riesigen Spinnenmech. Diese Blaupause zeigt einen der frühen Bossgegner, einen riesigen Spinnenmech.

Anders soll es bei den riesigen Bossgegnern aussehen, die bei einem Spiel der Marke Dark Souls natürlich nicht fehlen dürfen. Die nehmen's mit der Anatomie nicht ganz so genau und kommen beispielsweise auch mal mit vier Beinen daher. Gezeigt haben die Entwickler bislang noch keine Ingame-Screenshots, aber ein Konzeptbild einer riesigen Roboterspinne. In solchen Kämpfen, die Souls-typisch enorm anspruchsvoll werden sollen, müssen wir uns auf die Schwachpunkte des Feindes konzentrieren.

Schön brutal: Report zur Bedeutung von Gewalt in Spielen

Magische Fähigkeiten haben wir diesmal keine, dafür soll die moderne Technik für ein paar ausgefallene Spielzeuge sorgen. So könnten wir uns ein Jetpack auf den Rücken schnallen und vielleicht sogar in der Luft kämpfen. Ob es dieser Plan ins finale Spiel schafft, wollen die Entwickler aber noch nicht sicher versprechen, derzeit wird bei The Surge noch experimentiert. Wir fänden's jedenfalls klasse.

The Surge
Mit The Surge wechselt Deck13 vom Fantasy-Szenario in die Zukunft.