Titanfall 2 : Titanfall 2 sieht dem Vorgänger sehr ähnlich, die Titanen und einige Mech-Mechaniken wie Rodeo-Attacken werden aber spürbar anders funktionieren. Titanfall 2 sieht dem Vorgänger sehr ähnlich, die Titanen und einige Mech-Mechaniken wie Rodeo-Attacken werden aber spürbar anders funktionieren.

Zum Thema Titanfall 2 ab 15,99 € bei Amazon.de Titanfall 2 für 54,99 € bei GamesPlanet.com Auch ein Titanfall 2 kann natürlich nicht auf die namensgebenden Mechs verzichten. Für den Nachfolger werden die Titans aber deutlich anders funktionieren. Das zeigt der YouTube-Infokanal Titanfall Legends im Video unterhalb der News.

Ein Versprechen: Alle Maps und Modi für Titanfall 2 nach Release kostenlos

Zur Erinnerung: In Titanfall konnten Spieler die Ausrüstung und Bewaffnung ihrer Mechs auswählen, drei Chassis mit unterschiedlichen Beweglichkeits- und Panzerungs-Eigenschaften standen mit Atlas, Ogre und Stryder zur Verfügung. In Titanfall 2 wird es ganze sechs Chassis geben, an die jedoch Equipment und Bewaffnung gekoppelt sind. Das erinnert an den Trend der Hero-Shooter mit fest vorgegebenen Fähigkeiten.

Und tatsächlich erkennt man die angekoppelten Spielweisen hinter den drei bisher angekündigten Titans für Titanfall 2:

Scorch:

  • Waffe - T-203 Thermit-Werfer: Verschießt Thermit-Granaten, entzünden die Umgebung bei Einschlag

  • Offensivfähigkeit - Firewall: Eine Feuerwand wird in gerader Strecke nach vorne. Kann durchquert werden, erzeugt aber Schaden

  • Taktikfähigkeit - Incendiary Trap: Verschießt einen entflammbaren Gaskanister, der über alle Feuerfähigkeiten von Scorch entzündet werden kann

  • Defensivfähigkeit - Heat Shield: Absorbiert Feindfeuer, fügt Gegnern in der Umgebung Schaden zu

  • Titankern - Flame Core: Erzeugt eine Feuerwelle, die sich langsam ausbreitet und extremen Schaden verursacht

Ion

  • Waffe - Splitter Rifle: Energiewaffe. Kann Energie des Titans verbrauchen, um drei Projektile in schneller Reihenfolge zu verschießen

  • Offensivfähigkeit - Laser Shot: Schultermontierter Laser, ein einziger Treffer löscht Infanterie aus

  • Taktikfähigkeit - Tripwire: Minen, die per Durchquerung eines Laserstrahls ausgelöst werden

  • Defensivfähigkeit - Vortex Shield: Exakt wie im Vorgänger, sammelt abgefeuerte Munition ein und feuert sie zurück auf Feinde

  • Titankern - Laser Core: Ein Laserstrahl, der von der Brust des Titans ausgeht und hohen Schaden bei Treffern zufügt

Ronin

  • Waffe - Leadwall: Schrotflinte in Titan-Größe, Projektile prallen von Wänden ab (wie Flak Cannon in Unreal Tournament)

  • Offensivfähigkeit - Arc Wave: Eine Elektroattacke, die getroffene Gegner schädigt und zeitweise verlangsamt

  • Taktikfähigkeit - Phase Dash: Wie der klassische Dash, nur verschwindet Ronin während des Sprungs und kann weder gesehen, noch angegriffen werden

  • Defensivfähigkeit - Sword Block: Das Schwert wird vor den Titan in schützender Position gehalten, um Feuer abzulenken. Reduziert erhaltenen Schaden

  • Titankern - Sword Core: Verstärkt Nahkampfattacken und Fähigkeiten, erlaubt zusätzliche Schwertattacken

Keine Individualisierung der Titans mehr?

Neben der zurückkehrenden kosmetischen Individualisierung der Titans lassen sich die Chassis auch zumindest auf eine Weise konfigurieren: Über Perks. Aus dem Vorgänger bekannt ist beispielsweise die verbesserte Titan-KI und eine Verlängerung der Lebenszeit, sollte der Titan kritischen Schaden nehmen.

Neue Rodeo-Mechanik via Batterie-Diebstahl

Titanfall-Spieler dürfen sich auf eine neue Rodeo-Mechanik gefasst machen. Das Alleinstellungsmerkmal des Multiplayer-Shooters funktioniert im zweiten Teil nämlich anders: Statt einfach auf den ungeschützten Rücken zu springen und das Feuer auf sensible Stellen zu eröffnen, reißen Piloten in Titanfall 2 eine Batterie aus der Verankerung.

Danach springt der Spieler automatisch vom Titan ab, die Animation kann nicht verhindert werden. Der Clou: Die Aktion kostet dem Gegner Leben, die Batterie wandert in das Inventar des Angreifers. Der sollte sich sofort aus dem Staub machen, denn die Batterie hat einen Tracker: Der Spieler im Titan kann per Interface-Markierung auch durch Wände hindurch sehen, wo seine Batterie ist.

Kann sich der Angreifer retten und den eigenen oder den Titan eines Teamkollegen erreichen, darf er erneut eine Rodeo-Animation starten - und den befreundeten Titan mit der herausgerissenen Batterie füttern. Das Einsetzen der Batterie gibt genauso viele Lebenspunkte für den Schild, wie der feindliche Titan beim Verlust verloren hat. Der Titanspieler kann den Angreifer aber auch ausschalten und die eigene Batterie wieder zurückerobern. Damit werden Rodeo-Attacken deutlich komplexer und auch riskanter, als im Vorgänger.

Übrigens: Wer eine Rodeo-Attacke auf einen Titan ohne Batterie startet, kriegt nicht noch eine Batterie. Von denen gibt es nur eine pro Mech. Vielmehr wird per Animation eine Handgranate in eine Öffnung des Titans geworfen. Jede Rodeo-Animation erzeugt gleich viel Schaden und endet für den Stahlkoloss nicht sofort tödlich.

Titanfall 2 erscheint am 28. Oktober 2016 für PC, Xbox One und PlayStation 4.

Mehr zu Titanfall 2: Unser E3-Fazit zum Sci-Fi-Shooter

Titanfall 2
In der Einzelspieler-Kampagne übernehmen wir Jack Cooper, der im Feld vom einfachen Soldaten zum Piloten aufgestiegen ist.