Respawn Entertainment : Vinze Zampella und Jason West gehen seit Mai 2012 getrennte Wege. Wie nun berichtet wird, verließ West Respawn Entertainment jedoch im Streit. Vinze Zampella und Jason West gehen seit Mai 2012 getrennte Wege. Wie nun berichtet wird, verließ West Respawn Entertainment jedoch im Streit. Reichlich Schlagzeilen haben Jason West und Vince Zampella, die beiden Gründer von Infinity Ward und Erfinder der heute so populären Shooter-Reihe Call of Duty, im Jahr 2010 produziert: Die beiden Game-Designer legten sich damals mit Publisher Activision an, wurden auf spektakuläre Art und Weise von ihren Arbeitsplätzen entfernt und gründeten schließlich mit Respawn Entertainment ein neues Entwicklerstudio - mit dem sie sich wiederum vertraglich an Publisher Electronic Arts banden.

Nachdem es trotz gerichtlicher Auseinandersetzungen mit dem ehemaligen Arbeitgeber zwischenzeitlich ganz nach Happy End für die beiden Spielentwickler aussah, trennten sich die Wege von Zampella und West reichlich überraschend Mitte 2012 wieder - wie es Anfang 2013, als das Ganze bekannt wurde, noch hieß, jedoch nicht im Streit. Ein neuer Bericht der englischsprachigen Webseite vanityfair.com behauptet nun jedoch das Gegenteil: Statt familiärer Probleme habe eine Auseinandersetzung dazu geführt, dass West das Unternehmen im Mai 2012 verlassen habe, heißt es.

Zampella habe damals das Gefühl gehabt, dass West die neu gegründete Firma sabotiere, da er gegenüber Activison ein allzu launisches Verhalten an den Tag gelegt habe, so der ausführliche Bericht. Die beiden Betroffenen selbst wollten sich dazu bislang nicht äußern.

Respawn Entertainment arbeitet seit geraumer Zeit an Titanfall. Der Science-Fiction-Multiplayer-Shooter wurde im Rahmen der E3 2013 offiziell für die Xbox One, die Xbox 360 und den PC angekündigt. Als Publisher fungiert Electronic Arts. West ist offensichtlich nicht mehr in das Projekt involviert.