Far Cry, Division und Co. : Ubisoft bedient sich der Benutzerforschung, um den Spielspaß in Titeln wie Far Cry Primal zu erhöhen. Ubisoft bedient sich der Benutzerforschung, um den Spielspaß in Titeln wie Far Cry Primal zu erhöhen.

Zum Thema The Division ab 3,50 € bei Amazon.de Tom Clancy's The Division Season Pass für 31,99 € bei GamesPlanet.com Ob ein Spiel letztendlich wirklich Spaß macht, hängt von zahlreichen Faktoren ab, die mitunter sehr subjektiv sein können. Doch es gibt auch wissenschaftliche Methoden, um den Spaßfaktor eines Spiels zumindest zu erhöhen. Solcher bedient sich unter anderem der Publisher Ubisoft.

Wie Sebastien Odasso aus der Benutzerforschung jetzt in einem Interview mit dem Magazin Polygon erklärt hat, lädt Ubisoft zu diesem Zweck mehrere Leute zu Testsessions ein. Dabei beobachten sie dann, wie die Testteilnehmer auf bestimmte Elemente im Spiel reagieren, welche Gebiete sie bevorzugt erkunden oder welche Aktionen sie in bestimmten Situationen ausführen. Hinzu kommen oftmals noch Fragebögen, die sich mit zusätzlichen Aspekten der Spiele befassen.

Auswirkungen auf Far Cry Primal und The Division

Die Ergebnisse solcher Sessions haben in jüngerer Vergangenheit zu einigen Änderungen bei Spielen von Ubisoft geführt. So haben Tests mit Far Cry Primal beispielsweise schnell gezeigt, dass die Teilnehmer von den teilweise sehr weiten Wegen zwischen zwei wichtigen Schauplätzen gelangweilt waren. Als Reaktion darauf führten die Entwickler kurze Zeit später zähmbare Tiere ein, die auch als reitbarer Untersatz eingesetzt werden können.

Auch beim Online-Shooter The Division waren die Testsessions laut Odasso sehr hilfreich. So stellte sich schnell heraus, dass der ursprünglich eingebaute Kompass zu überladen war und die Spieler eher irritierte anstatt ihnen zu helfen. Als logische Folge flog der Kompass wenig später in seiner alten Form aus dem Spiel.

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The Division
Screenshot aus dem Update Konflikt