Tomb Raider: Underworld im Test
Emotionale Achterbahnfahrt mit Lara
Fazit der Redaktion
Christian Schmidt: Es ist eine schiere Freude, Tomb Raider zu spielen, wenn alles funktioniert wie geplant: Wenn Lara meine Kommandos blitzschnell in fantastische Sprungfolgen umwandelt, wenn sich dann vor mir eines der herausragend schönen Level-Panoramen öffnet und das Spiel nahtlos in eine perfekt inszenierte Zwischensequenz übergeht – da stehen mir fast Freudentränen in den Augen. Es ist aber auch schier zum Verzweifeln, Tomb Raider: Underworld zu spielen: Wenn Lara beim Sprung nach beweglichen Plattformen mal wieder daneben greift, wenn die Kamera zickt und ich an einem Lösungsweg verzweifle, dann möchte ich die ganze Archäologen-Brut am liebsten zusammenkloppen. Und wissen Sie was? Dieses Wechselspiel ist einfach herrlich! Ach Gott, dann ist die Story halt mau, was soll’s – Underworld schickt mich auch so auf eine emotionale Achterbahnfahrt. Ein fesselndes, durchdachtes Spiel, das mich zehn Stunden lang blendend unterhalten hat.