Torchlight im Test | Seite 3
Kleiner Preis, großartiges Action-Rollenspiel
Die Motivation
Nach dem Ende der rund zehnstündigen Hauptquest dürfen wir einen zusätzlichen Endlos-Dungeon erkunden und munter weiter schnetzeln, weiter sammeln, weiter leveln.
Der Weg zum Endkampf führt durch den Schwarzen Palast.
Das wird zwar spätestens nach weiteren 15 Stunden mühsam, ist aber ein netter Bonus. Außerdem möchte Runic Games einen Editor veröffentlichen, mit dem Sie eigene Monsterhöhlen entwerfen können.
Lediglich der fehlende Mehrspieler-Modus drückt den Langzeit-Spaß, gerne würden wir uns zu zweit oder dritt durch die stimmige Comicwelt hacken. Das bleibt aber auch (neben der flachen Geschichte) der einzige große Wermutstropfen eines ansonsten gelungenen Diablo-Klons. Willkommen zuhause!
» Lavahöhlen-Video aus Torchlight ansehen
Bugs
In Torchlight sind uns nur zwei kleine Bugs aufgefallen: Wenn wir eine Waffe schwingen, die Ziele zurückstößt, bleiben die Feinde gelegentlich in Wänden stecken. Außerdem können wir ganz selten durch eigentlich massive Wälle schießen.
Wo kann man Torchlight kaufen?
Über Steam (Bild) ist Torchlight teurer als auf der offiziellen Website.
Torchlight gibt's über Valves Download-Dienst Steam für 15,99 Euro oder – noch billiger – direkt auf der offiziellen Website für 19,95 Dollar (rund 13,44 Euro, zahlbar über Paypal oder Google Checkout). In beiden Fällen müssen Sie das Spiel online freischalten, können es dann aber auch offline spielen. Eine deutsche Version existiert noch nicht, Sie müssen mit englischen Sprechen und Texten vorlieb nehmen.