Toy Story 3 im Test | Seite 2
Ein Kinderspiel im wahrsten Sinne des Wortes
Der Spielzeugkisten-Modus
Neben dem (sehr kurzen) Story-Modus bietet Toy Story 3 noch den Spielzeugkisten-Modus. Hier dürfen Sie als Woody, Buzz oder Jessie in einer freien Spielwelt herumlaufen, die aus Andys Spielsachen besteht.
Im Spielzeugkisten-Modus dürfen Sie die Häuser und Charaktere umgestalten.
Das Herz dieses virtuellen Sandkastens bildet eine Westernstadt, in der sich einige Charaktere der Filmreihe tummeln, etwa Specki oder Stinky Pete. Die vergeben wie in einem Rollenspiel Quests, zum Beispiel »Finde die fünf Kühe, die aus dem Stall von Slinky Dog entkommen sind«. Die Aufgaben fallen dabei immer sehr einfach aus, vor allem weil ein Richtungspfeil in der Bildecke und leuchtende Markierungen uns in kürzester Zeit zum Ziel führen.
Sammelobjekte
Für erfüllte Missionen erhalten wir Geldmünzen, mit denen wir neue Spiellandschaften freischalten, etwa ein Geisterhaus oder eine Autorennbahn. Überall in dieser Spielwelt und auch im Story-Part von Toy Story 3 liegen Sammelobjekte herum, die wir im Spielzeugkisten-Modus verwenden können, zum Beispiel neue Anstriche für die Häuser oder Klamotten für die Charaktere. In Toy Story 3 gibt’s auch Zeugs aus anderen Filmen von Pixar, etwa Wandmalereien im Findet-Nemo-Look.
Das alles ist sehr putzig und wird Pixar-Fans zweifellos eine Weile beschäftigen. Nichtsdestotrotz dürften sich ältere Spieler schnell satt gesehen haben und sich wegen der simplen Aufgaben langweilen. Wer jedoch seinen Nachwuchs kindgerecht und abwechslungsreich an das Medium Computerspiele heranführen will, der ist mit Toy Story 3 gut beraten.