War Front: Turning Point im Test | Seite 4
Stehenbleiben oder ich froste!
Besondere Quest-Ereignisse erzählt das Spiel durch eingeblendete Filmschnipsel (rechts oben).
Die Parteien greifen neben historisch korrektem Kriegsgerät auf allerhand frei erfundene und teils sehr abgefahrene Fahrzeuge zurück. Beispielsweise besitzen die Alliierten einen Schildgenerator, der alle umstehenden Einheiten vor Feindfeuer schützt. Die Deutschen schicken mechähnliche Kampfroboter ins Gefecht, die dem Gegner mit Maschinengewehren und Raketen zu Leibe rücken. Die Russen haben mit Abstand die interessanteste Auswahl: Der Wodka-Verkäufer zum Beispiel hebt die Moral der Fußsoldaten und macht sie sogar unverwundbar, solange er lebt. Der APC-Mole gräbt sich durch das Erdreich und transportiert die Einheiten ins gegnerische Lager, und der wendige Eispanzer friert Feinde kur-zerhand fest. In den Kampagnen bekommen Sie die »speziellen« Einheiten allerdings nur sehr spät zu Gesicht. So tauchen die Eispanzer erst in der siebten Alliierten-Mission auf. Zuvor schlagen Sie sich hauptsächlich mit dem konventionellen Arsenal herum. Da haben die Entwickler Potenzial verschenkt.