WarCraft 3: The Frozen Throne - PC

Echtzeit-Strategie  |  Release: 04. Juli 2003  |   Publisher: Vivendi Games
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Special: Blizzard: Historie des Kult-Entwicklers

Die Craft-Protze

Die Entwicklung des Starcraft-Schöpfers Blizzard zum PC-Marktführer ist eine Erfolgsgeschichte sondergleichen.

Von Patrick Lück, Malte Witt |

Datum: 13.08.2011


Zum Thema » Diablo - Video-Historie Geschichte der Serie » Galerie: Blizzard-Geschichte Die Hits in Bildern » Galerie: Diablo-Geheimnisse 25 Eastereggs & Fun-Facts Ein Blizzard ist ein vor allem im fernen Nordamerika gefürchteter Schneesturm, der blitzartig (dieses deutsche Wort könnte möglicherweise der Ursprung des Begriffes sein) Eiseskälte und riesige Schneemengen mit sich bringt. Dieses Bild lässt sich gut auf den PC-Spiele-Markt übertragen: Während die Konkurrenz von Blizzards Erfolg eiskalt erwischt wurde, freuen sich die Spieler wie die Schneekönige über die Werke des kalifornischen Entwicklers.

Dabei begann alles harmlos und geradezu windstill, als im Februar 1991 die drei frischgebackenen Absolventen der University of California (Los Angeles) Michael Morhaime, Allen Adham und Frank Pearce ihr eigene Spiele- Entwicklungsfirma aus der Taufe hoben. Der Name des Nachwuchs- Entwicklers: Silicon & Synapse. So unspektakulär wie der Firmentitel waren dann auch die ersten Produkte, bei denen es sich fast ausschließlich um Auftragsarbeiten wie RPM Racing oder Plattform-Portierungen wie Battle Chess, The Lord of the Rings oder Castles handelte.

Wikinger auf Erfolgskurs

Blizzard: Historie des Kult-Entwicklers : Das Knobel- und Hüpfspiel The Lost Vikings (1992) war ein erster Fingerzeig, wozu Blizzard in der Lage war. Das Knobel- und Hüpfspiel The Lost Vikings (1992) war ein erster Fingerzeig, wozu Blizzard in der Lage war. Die erste nennenswerte Eigenproduktion, die unter Kennern mittlerweile einen Kultstatus erreicht hat, war 1992 das Multiplattform- Knobelspiel The Lost Vikings, in dem Sie die Talente dreier Wikinger kombinieren mussten, um vertrackte Levels zu meistern. 1995 erschien der Nachfolger The Lost Vikings 2, und noch heute lassen sich in aktuellen Blizzard-Titeln Anspielungen darauf finden, etwa in World of Warcraft (die drei Wikinger- Zwerge in Uldaman) oder in Starcraft 2 (die »Viking«-Einheit oder die »Lost Viking«-Arcade- Konsole an Bord der Hyperion). 1994 erfolgte schließlich, nach einigen eher obskuren Titeln wie dem Prügelspiel The Death and Return of Superman und der Umbenennung in Chaos Studios (der Name war aber schon vergeben), die finale Namensgebung: Blizzard hieß endlich Blizzard.

Der Durchbruch

Blizzard: Historie des Kult-Entwicklers : Das erste Warcraft (1994) war ein guter Fantasy-Klon des Klassikers Dune 2. Das erste Warcraft (1994) war ein guter Fantasy-Klon des Klassikers Dune 2. Mit dem neuen Namen kam wie mit einem guten Omen der Erfolg. 1994 erschien für den PC das Echtzeit-Strategiespiel Warcraft: Orcs & Humans. Zwei Jahre nach der Begründung des Genres durch Westwoods Dune 2 erweiterte das erste Warcraft den jungen Strategiezweig um neue Missionstypen wie Kämpfe ohne Basisbau, den Plänkelmodus oder Zufallskarten für den Multiplayer- Teil. Das Spiel wurde für Blizzard sowohl in den Läden als auch bei den Spielern und Kritikern zu einem großen Erfolg, auch wenn man im Grunde nur einen soliden Dune 2-Klon spielte.

Trotzdem war Warcraft der entscheidende Schritt in die Unabhängigkeit für Blizzard. Sieht man von der im Jahr darauf folgenden Konsolen-Auftragsarbeit Justice League Task Force (ein Prügelspiel im Stile von Street Fighter 2) einmal ab, beschäftigte sich Blizzard fortan ausschließlich mit eigens entwickelten Spielreihen und -universen.

Command & Conquer & Kontern

Blizzard: Historie des Kult-Entwicklers : Warcraft 2:The Tides of Darkness (1995) stellte den endgültigen Durchbruch für Blizzard Entertainment dar. Warcraft 2:The Tides of Darkness (1995) stellte den endgültigen Durchbruch für Blizzard Entertainment dar. Zudem war Warcraft: Orcs & Humans der Startschuss für die ewige Rivalität von Blizzards Echtzeit- Strategietiteln mit Westwoods Dune 2-Erben Command & Conquer. Dessen Auftakt-Episode Tiberian Dawn erschien ein Jahr nach dem ersten Warcraft und setzte auf eine damals spektakuläre Präsentation mit Echtfilm- Zwischensequenzen. Doch den enormen Erfolg von C&C konnte Blizzard umgehend kontern. Rechtzeitig zum Weihnachtsgeschäft 1995 kam Warcraft 2: Tides of Darkness in die Läden, Blizzards endgültiger Durchbruch in die erste Liga der Spiele-Entwickler. Neben der bis heute ansehnlichen und humorvollen Präsentation punkteten auch Neuerungen wie der Kriegsnebel (»Fog of War«).

Zudem war Warcraft 2 das erste Blizzard-Spiel mit funktonsgewaltigem Level-Editor. Sprach die Command & Conquer-Serie eher den Solo-Spieler an, schworen Mehrspieler-Fans ganz klar auf Blizzards neuestes Produkt. Vor allem der komfortable Editor von Warcraft 2, mit dem sich im Handumdrehen spannende Karten erstellen ließen, sorgte für eine sprunghafte Verbreitung des Titels. Die ein halbes Jahr später folgende Erweiterung Warcraft 2: Beyond the Dark Portal brachte neben zwei neuen Kampagnen und Heldeneinheiten also auch ein paar Dutzend neuer Mehrspieler-Karten. Erst 1999 folgte eine für die eigene Multiplayer- Plattform Battlenet ausgelegte Edition. Denn das Battlenet sollte erst mit dem kommenden großenWurf starten…

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Avatar BGK
BGK
#1 | 13. Aug 2011, 14:28
Aus meiner Sicht hat Blizzard seinen kreativen Horizont überschritten. Die letzten beiden Spiele SC2:WoL und WoW:CC waren absolute Enttäuschungen. Für D3 erwarte ich da auch nichts mehr.
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Avatar wiZ
wiZ
#2 | 13. Aug 2011, 14:29
Schön zu lesen.

Aber ich denke das Bild bei Heart of the Swarm ist das von BroodWar und umgekehrt ;)
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Avatar MC LAINE
MC LAINE
#3 | 13. Aug 2011, 14:36
Blizzard hätte nicht mit Activision fusionieren sollen! Haben zumindest bei mir dadurch an Image verloren.
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Avatar Konthogiar
Konthogiar
#4 | 13. Aug 2011, 14:40
Schöner Artikel. Nur glaube ich, dass die Zukunft für Blizzard eher schlecht aussieht. Der Zusammenschluss mit Activision war so ziemlich das schlimmste, was der Firma passiert ist. Zwei Firmen mit zwei komplett unterschiedlichen Firmenkonzepten. Klappt einfach nicht. Blizzard stand für mich immer für Perfektion, Kundennähe und war immer sehr Communityfreundlich. Activision steht für mich seit einigen Jahren nur noch für Geld, Geld, Geld, Geld und wie man dem Spieler am besten das Geld aus der Tasche ziehen kann. Mache mir auch keine großen Hoffnungen auf D3.... Schade Blizzard. Aber wie heißt es so schön; Je höher man steigt, desto tiefer man fällt.
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Avatar garfield4ever
garfield4ever
#5 | 13. Aug 2011, 14:56
Schöner Artikel.

Aber wie schon meine Vorredner schreiben, war es ein Fehler, dass Blizarrd/Vivendi mit Activision fusioniert ist. Auf der einen Seite ein Entwickler/Publisher der auf Qualität setzt und dem späte Erscheinungen wurscht sind, und dann Activsion, die spätestens mit dem CoD-Hype (va ab MW2) nur noch aufs schnelle Geld aus sind (Mappacks, jedes Jahr nen COD).
Ich hab Diablo2, WC3/TFT unzählige mal durchgezockt. SC2 (Teil 1 nicht gespielt) fand ich trotz der vielen Kritiken sehr gut. Über WoW brauchen wir nicht viel reden, das war ein Meilenstein für Blizzard. Aber was Blizzard/Activision nun bei D3 vorhat, ist für mich untragbar. Schade um das Spiel...
Blizzard muss höllisch aufpassen, den einst sehr guten Ruf nicht leichtfertig zu verspielen...
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Avatar Das URGESTEIN
Das URGESTEIN
#6 | 13. Aug 2011, 14:57
Blizzard war bis zur Fusion mit Activision mein Liebling unter den Entwicklern, seit der Fusion geht es jedoch nur noch bergab.

Anpassung an die vermeindliche breite Masse, obwhol WarCraft und StarCraft vorher schon massentauglich waren. Die Folge sind Spiele die für casual ausglegt sind und ein Gameplay bietet, welches für leicht "eingeschränkte" Menschen ausgelegt ist.

mfg
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Avatar marantis
marantis
#7 | 13. Aug 2011, 15:04
Dieser Kommentar wurde ausgeblendet, da er nicht den Kommentar-Richtlinien entspricht.
Avatar King of K!ngZ
King of K!ngZ
#8 | 13. Aug 2011, 15:22
Zitat von Das URGESTEIN:
Blizzard war bis zur Fusion mit Activision mein Liebling unter den Entwicklern, seit der Fusion geht es jedoch nur noch bergab.

Anpassung an die vermeindliche breite Masse, obwhol WarCraft und StarCraft vorher schon massentauglich waren. Die Folge sind Spiele die für casual ausglegt sind und ein Gameplay bietet, welches für leicht "eingeschränkte" Menschen ausgelegt ist.

mfg


Starcraft 2 ist casual?
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Avatar forgta
forgta
#9 | 13. Aug 2011, 15:28
lustig wie sie hier alle am heulen sind blizz sei nach der fusion mit activision nur noch am abkacken. ja ich schreibe alles klein, weil es mir völlig latte ist ob sich darüber die deutschen pussys aufregen.
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Avatar >>|BooN\|<<
>>|BooN\|<<
#10 | 13. Aug 2011, 15:29
Zitat von King of K!ngZ:


Starcraft 2 ist casual?


Nein so ein Quatsch, wie kommst du denn darauf?

Ist genau wie WoW es spielen nur eine Hand voll^^
Warum war Blizzard nach der Fusion scheiße? Für mich waren sie es schon seitdem ich sie kenne.
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Details zu WarCraft 3: The Frozen Throne

Plattform: PC
Genre Strategie
Untergenre: Echtzeit-Strategie
Release D: 04. Juli 2003
Publisher: Vivendi Games
Entwickler: Blizzard Entertainment
Webseite: http://www.blizzard.de/war3x/
USK: Freigegeben ab 12 Jahren
Spiele-Logo: Download
Leserinteresse:
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