Warface - Free2Play

Multiplayer-Shooter  |  Release: 21. Oktober 2013  |   Publisher: Crytek GmbH
Seite 1 2   Fazit

Warface in der Vorschau

Popcorn-Shooter für Zwischendurch

»Igitt, Crytek macht jetzt auch in Free-2-Play!« Während Core Gamer indigniert die Nase rümpfen, freuen sich Gelegenheitskämpfer über flotte Gratis-Action. Und zwar so arg, dass auch die Core Gamer mal rüberschielen. Mit Recht: Warface ist der ideale Shooter für das Gefecht zwischendurch.

Von Martin Deppe |

Datum: 10.04.2013


Zum Thema » PlanetSide 2 - Test Endlich mal was neues! » Battlefield Play4Free - Test Kontrollbesuch eines Problemkindes Crytek! Ausgerechnet Crytek! Da liefern die Far Cry -Erfinder mit ihrer Crysis -Serie einen Edel-Shooter nach dem anderen ab, setzen technologische Maßstäbe, liefern quasi nebenbei das Technikgerüst für Chris Roberts' Star Citizen: Squadron 42 . Und dann das: ein Free-2-Play-Shooter! Dabei wissen wir doch alle, dass diese Gratisspielchen nur unser Bestes wollen. Nämlich unser Mikro-Geld.

So zumindest die Vorurteile, die Profispieler gerne über angekündigte Titel ausschütten, sobald irgendwo das Wort »Free« fällt - von Freelancer und Freespace mal abgesehen. Oft haben sie Recht damit, denn der Free-2-Play-Bereich ist ein Minenfeld zwischen Resterampe-Qualität, Pay-2-Win (Spieler können sich mit echtem Geld exklusive Vorteile kaufen, etwa stärkere Waffen) und unfairer Balance (hochstufige Spieler schießen Einsteiger in Nullkommanix weg). Und wie marschiert Warface durch dieses Minenfeld? Wir haben den Shooter sowohl vor Ort bei Crytek ausprobiert, als auch in der momentan laufenden Closed Beta.

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Warface
Hier werden wir geholfen. Oder so ähnlich. Das gemeinsame Klettern ist so ziemlich der einzige Aspekt von Warface, der nicht von einem anderen Shooter abgekupfert wurde. Zum Glück hatten die Entwickler nicht noch mehr eigene Ideen…

Technik: Crysis light

Technisch muss sich Warface neben soliden Vollpreis-Shootern nicht schämen, und aktuelle Free-2-Play-Shooter steckt es locker in die Tasche. Warface nutzt die aktuelle CryEngine 3, kommt aber natürlich nicht an Crysis 3 heran - aber das erwartet bei einem Gratisspiel ja auch niemand, selbst ein »Crysis 3 Light« sieht immer noch sehr gut aus.

Warface : Wie bei Crysis: Mitten im Multiplayer-Gefecht können wir unser Sturmgewehr umbauen, etwa einen Granatwerfer unter den Lauf flanschen. Wie bei Crysis: Mitten im Multiplayer-Gefecht können wir unser Sturmgewehr umbauen, etwa einen Granatwerfer unter den Lauf flanschen. Die Engine macht ausufernd Gebrauch von (abschaltbaren) Motion Blur, Partikeleffekten und schicken Animationen, etwa beim Herumschleudern von Gegnern, die sich eine Schrotflintenladung eingefangen haben.

Kaputtbares Gelände gibt's allerdings nicht, sogar Fenster scheinen aus Panzerglas zu bestehen, wir können allenfalls durch leichte Deckungen ballern. Die Karten sind vergleichsweise klein, dafür soll Warface auch schon mit einer Geforce 8600 ordentlich laufen - da fordert halt das Free-2-Play-Gesetz seinen Tribut, dass solche Spiele auf möglich vielen Rechnern laufen sollen, unter anderem auch im technisch schwächer ausgestatteten Russland, wo Warface bereits offiziell läuft. Damit man nicht merkt, wie klein die Karten sind, greift Crytek in die Trickkiste: Die Maps sind stark verwinkelt, und im Hintergrund zu erspähende Berge quasi als Fototapete aufgepappt.

Leckeres Popcorn

Und spielerisch? Da fühlt sich Warface wie ein Popcorn-Shooter an - und das meinen wir durchaus positiv. Eine Koop-Kampagne gibt es erst gar nicht, stattdessen wählen wir zwischen täglich wechselnden Koop-Einzelmissionen und dem Versus-Modus, der sich wiederum in vier Varianten splittet: Deathmatch und Team-Deathmatch sowie »Plant the Bomb« (spielt sich exakt wie das Bombenpflanzen in Counter-Strike ) sowie »Storm«, der wiederum frappierend an Battlefields Rush-Modus erinnert.

Wegen der kleinen Karten spielt sich gerade der Multiplayer-Modus extrem schnell, viele Bombenleger-Partien zum Beispiel sind schon weit vor Ablauf der vorgegebenen drei Minuten entschieden, weil die ersten Feuergefechte oft schon eine Handvoll Sekunden nach dem Start entbrennen. Außerdem fallen die Spieler ungewohnt schnell um, sobald sie Treffer kassieren.

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Avatar xableheadz
xableheadz
#1 | 10. Apr 2013, 12:11
Also ich habe es gespielt und muss sagen das es mich jetzt nicht so interessiert. Es sieht zwar ganz nett aus aber das war es schon...Ich bleibe da lieber bei Bf3, Cs etc. :)
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Avatar Sanctus_light
Sanctus_light
#2 | 10. Apr 2013, 12:12
Für den Titel gehört ihr geschlagen "Popcorn-Shooter mit ADHS"

Was kommt als Nächstes? Strategie mit Borderline?
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Avatar Vögelchen
Vögelchen
#3 | 10. Apr 2013, 12:13
Bei
Zitat von :
Popcorn-Shooter mit ADHS

denke ich erst einmal an Call of "alles explodiert in Zeitlupe während ich keine direkte Kontrolle über meine Spielfigur habe und dass alle 20 Meter" Duty.

Naja offenbar wird Warface wie erwartet: In erster Linie belanglos.
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Avatar SeuchenWind
SeuchenWind
#4 | 10. Apr 2013, 12:16
sorry, aber der author des artikels hat keine ahnung. die kaufwaffen kommen mit 33% mehr schaden daher, als die starterwaffen. da hilft es auch nicht, wenn man sich wochenlang eine neue waffe ergrinden kann, um vom kanonenfutter zum opfer aufzusteigen. es ist reines pay2win. nur weil man sich etwas mühsam ergrinden muß, was andere sofort kaufen können, macht es die sache noch lange nicht fair, wie uns der author hier glauben machen möchte.

auch items die headshots verhindern sprechen eine deutliche sprache. dazu noch winzig kleine und enge maps, instantrespawn und kurze laufwege sorgen für eine absolut hirnlose ballerei, in der selbst der größte n00b etwas vor die flinte gestoßen bekommt.

für asien oder rußland sicher nett, aber im westen braucht niemand so ein spiel.
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Avatar GSF
GSF
#5 | 10. Apr 2013, 12:19
Ich habe es in der Beta angespielt und es hat mich nicht lange motiviert - gut, heutzutage schaffen das ohnehin nur noch wenige Titel (und Cryteks Spiele gehören leider nicht dazu), wenn man kein Schüler mehr ist, schwindet eben die Zeit und man muss sie sich besser einteilen.

Gerade deshalb finden sich aber sicherlich lohnendere Varianten, um sich die Zeit am PC zu vertreiben, sowohl im Shooter- als auch in anderen Genres.
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Avatar highfe
highfe
#6 | 10. Apr 2013, 12:20
gähn. außer mit grafik kann mir crytek leider auch nichts mehr bieten. und yarli vertrau ich da kein stück, der lügt wie gedruckt.
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Avatar Kehool
Kehool
#7 | 10. Apr 2013, 12:20
hat man ja schon am trailer erkennen können dass dieses spiel schießbuden standardkost ist

wenn ich dann noch lese dass mit echtgeld gekaufte waffen deutlich überlegen sind und sonst mühsam ergrindet werden müssen und man sich consumables kaufen kann welche kopfschüsse verhindern ist für mich zumindest endgültig schicht
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Avatar xCreaperx
xCreaperx
#8 | 10. Apr 2013, 12:23
wenn sich ein Entwickler einen vertrauensbonus verdient hat dann wohl crytek? was ist das denn bitte? Gerade die nicht. Und der Publisher EA genauso wenig.... Für mich sieht das Spiel irgendwie von den Levelelementen aus wie Favela und diese andere Map aus MW2 :D
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Avatar Maftiosi
Maftiosi
#9 | 10. Apr 2013, 12:25
Respawn für Echtgeld?! ...
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Avatar Texxus
Texxus
#10 | 10. Apr 2013, 12:25
Zitat von MDeppe:
"..., außerdem kann er heilen und per Defibil... Defribabi... Wiederbelebungsdings Tote wiedererwecken."


Soll das den Artikel aufpeppen?!

Finde es eher peinlich... ;)
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Details zu Warface

Plattform: PC (Xbox 360)
Genre Action
Untergenre: Multiplayer-Shooter
Release D: 21. Oktober 2013
Publisher: Crytek GmbH
Entwickler: Crytek GmbH
Webseite: http://www.warface.com/de
USK: Freigegeben ab 16 Jahren
Spiele-Logo: Download
Leserinteresse:
Platz 166 von 5500 in: PC-Spiele
Platz 11 von 162 in: PC-Spiele | Action | Multiplayer-Shooter
 
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