Das Menschen-Imperium des Jahres 40.000 ist ein finsteres Regime, in dem die Schergen des uralten, halbtoten Imperators die Bevölkerung unterdrücken. Der Gottkaiser hält seinen verwesenden Körper nur noch am Leben, indem er die Seelen psychisch begabter Untertaten aufsaugt. Doch für Kritik an der Regierung hat Gabriel Angelos, General der Space-Marine-Abteilung »Blood Ravens«, keine Zeit: Feindliche Rassen bedrohen das Sternenreich der Menschen an allen Ecken. Als wären die barbarischen Orks mit ihrer rückständigen, aber robusten Technologie und die arroganten, fortschrittlichen Eldar nicht genug, tritt noch dazu der alte Erzfeind wieder auf den Plan: die Dämonen des Chaos. Gemeinsam mit ihren grotesk mutierten Anhängern wollen sie das gesamte Universum auslöschen. Im Echtzeit-Strategiespiel Warhammer 40K: Dawn of War übernehmen Sie die Rolle von Gabriel Angelos und führen einen verzweifelten Kampf um das Überleben der Menschen.

Ressourcenkrieg

Dawn of War setzt auf Erobern statt Sammeln: So liegen auf den Karten mehrere Kontrollpunkte verteilt.

Warhammer 40K: Dawn of War : Kontrollpunkte sichern Ressourcen und sind heftig umkämpft. Kontrollpunkte sichern Ressourcen und sind heftig umkämpft. Die in der Landschaft wie Gullydeckel aussehenden strategisch wichtige Orte bescheren dem Besetzer Anforderungspunkte, eine von zwei Ressourcen im Spiel. Hierbei gilt: Je mehr Kontrollpunkte Ihnen gehören, desto schneller füllt sich das Konto. Fairerweise befinden sich auf allen Karten ein bis zwei Kontrollpunkte in der Nähe der Ausgangsposition, sodass Sie immer einen Mindestzuwachs an Ressourcen besitzen. Um jedoch schnell eine gut ausgerüstete Armee aufzustellen, müssen Sie früh und aggressiv vorgehen, weshalb Kontrollpunkte stets heftig umkämpfte Plätze sind. Da Ihre Truppen etwa eine halbe Minute benötigen, um die Flagge in den Kontrollpunkt zu rammen oder gegnerische Punkte zu klauen, steigt mit dem Fortschrittsbalken auch der Adrenalingehalt in Ihrem Blut.

Fixer Basisbau

Genretypisch beginnt jedes Gefecht mit dem Bau einer Basis. Zehn Gebäude stehen zur Auswahl. Darunter finden Sie Produktionsstätten für Infanterie, Fahrzeuge und spezielle Einheiten, zum Beispiel den heilenden Apotheker der Menschen. Zudem warten Abwehranlagen und eine Rüstkammer für Truppen-Upgrades auf Ihre Produktionsaufträge. Um Energie - die zweite Ressource - zu sammeln, bauen Sie zudem zwei unterschiedliche Plasma-Generatoren, ähnlich wie in C&C Generäle. Ein schmaler Kreis um das Haupthaus, die so genannte Bastion, begrenzt den Bauplatz erheblich.

Zwar findet jedes Gebäude einen Standort, enges Zusammenstellen ist jedoch Pflicht. Das hilft zudem der Übersicht. Beim Bau zeigt sich die Detailliebe der Designer, denn bei allen vier Völkern entsteht ein Gebäude in mehreren Stufen und aufwändig animiert: Wenn Sie bei den Menschen oder Orks einen Bauauftrag erteilen, wirft ein Shuttle die benötigten Materialien aus dem Orbit effektvoll auf die Baustelle. Ein Arbeiter macht sich anschließend automatisch daran, das Gebäude zu errichten. Bei den Eldar und den Chaostruppen hingegen entstehen Bauwerke durch Beschwörung, von hübschen Lichteffekten begleitet.