Warhammer: Mark of Chaos im Test | Seite 3
Aufprall der Armeen
Kaiserliche Pikeniere und Schwertkämpfer greifen Chaoskrieger an. Der Kampfmagier stärkt sein Regiment mit einem Flammenzauber.
In Mark of Chaos schlagen Sie meist Massenschlachten. Jedes Regiment enthält 10 bis 60 Mann, je nach Truppentyp und Erfahrungsstufe. Und in jedem Gefecht prallen mindestens fünf Regimenter pro Seite aufeinander. Die Einheiten sind exzellent ausbalanciert: Chaosreiter galoppieren imperiale Musketiere nieder, haben aber keine Chance gegen Pikeniere. Lahme Ratten-Oger hauen mit einem Schlag mehrere Krieger der Elfen um, sehen gegen deren Bogenschützen aber kein Licht.
Viele Truppen verfügen über sinnvolle Talente, Elfenschützen etwa senken mit Feuerpfeilen die feindliche Kampfmoral. Denn die Stimmung der Truppen spielt eine große Rolle; wenn eine Einheit zu hohe Verluste erleidet, flieht sie. Zudem ordnen Sie die Truppen in diversen Formationen an, zum Beispiel sollten die Soldaten unter Kanonenbeschuss lockere Reihen bilden. Die Bedienung funktioniert gut, nur ab und zu wird's fummelig. Wenn Sie einen Helden einem Regiment anschließen, laufen beide sofort aufeinander zu. Das bringt häufig Ihre Formation durcheinander.