EA-Boss Riccitiello über... : Warhammer Online_19 Warhammer Online_19 Der Chef vom derzeit noch größten Spielpublisher Electronic Arts, John Riccitiello, versucht die möglicherweise zu hohen Erwartungen an Warhammer Online zu dämpfen. Wie das Branchenmagazin Next-Gen berichtet, sagte der CEO von Electronic Arts bei einem Treffen mit Finanzinvestoren: »Nein, ich denke nicht, das es an World of Warcraft herankommen wird. Aber niemand habe das auch vorausgesagt.« Warhammer Online sei aber für EA ein wichtiger Titel, um einen Fuss in den Online-Rollenspielmarkt zu bekommen. »Es ist ein starkes Spiel... und wir werden unseren Einsatz wieder herausbekommen.« Er sei wirklich stolz auf den Titel, sagte Riccitiello. Warhammer Online soll im Herbst 2008 erscheinen und ist seit längerer Zeit (Sims Online) und einem abgebrochenen Projekt (Ultima Online 2) das erste MMORPG von Electronic Arts.

Auch zu Biowares Offline-Rollenspiel Dragon Age äußerte sich der EA-Boss auf der Konferenz und versicherte den Investoren, dass diese neue Marke kein großes Risiko für den Publisher darstelle. »[Dragon Age] ist für ein sehr, sehr, sehr wichtiges Publikum. Es ist ein Hardcore-Rollenspiel für Fans, die [Bioware] lieben und es ist mit Drachen. Das ist nicht riskant«, erklärte Riccitiello. Das sei eine Zielgruppe die EA gut kenne, gut bedienen könne und auf diese Weise sehr beachtliche Gewinne erziele.

Gleichzeitig bestätigte Riccitiello die Arbeiten an Der Pate 2 (The Godfather II), das von EAs internem Studio Redwood Shores (Dead Space) entwickelt wird. Viel über die Fortsetzung zum 2006 veröffentlichten, ersten Pate-Spiel wollte er aber nicht sagen: »Man kann es auf Straßenebene spielen, wie ein GTA-artiges Spiel, aber man kann es auch von einer Draufsicht betrachten. In dieser Perspektive ist es eher mit einem Strategiespiel vergleichbar, wo man seine Strategie für die einzelnen Stadtteile überwache und sehe was sonst so passiere«. Im Herbst werde es definitiv mehr Infos zu Der Pate 2 geben, versprach Riccitiello.