Watchmen: The End is Nigh 2 im Test | Seite 2
Kurzweilige Lizenzprügelei (Update)
Nachschlag
Abwechslung ist in Watchmen 2 Mangelware. Pro Gebiet treffen Sie höchstens auf fünf verschiedene Gegnertypen, deren Stärke sich wie gehabt nach dem Leibesumfang bemisst. Zwischenbosse gibt es keine, zum Abschluss bekommen Sie dafür gleich zwei Endgegner vorgesetzt.
Bei den Umgebungen sieht es ähnlich langweilig aus. Watchmen 2 verwendet die gleichen Elemente so häufig, dass wir uns ab und an sogar verlaufen haben. Immerhin ist die Grafik ansehnlich, Texturen und Beleuchtung verstärken die Atmosphäre ebenso wie die flüssigen und einfallsreichen Animationen. Vor allem die Finisher sind zwar sehr brutal, entsprechen aber dem Stil der Filmvorlage.
Auf die Ohren
Die guten (englischen) Sprecher brachten uns mit den häufigen Wortgefechten der Hauptcharaktere immer wieder zum Grinsen. Brechende Knochen und Schlaggeräusche sind für ein Prügelspiel ja obligatorisch. Nur war das alles schon im Vorgänger genauso. Und da Watchmen 2 mit einem Charakter locker in drei Stunden durchkloppt ist, fühlten wir uns, als hätten wir die zweite Hälfte des gleichen Spiels gespielt.
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