Watchmen: The End is Nigh - PC

Action-Adventure  |  Release: 05. März 2009  |   Publisher: Warner Bros.
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Filmkritik zu Watchmen – Kinokritik | Seite 2

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Mehrere Ebenen

Watchmen – Kinokritik : Rorschach kommt überall hin. Rorschach kommt überall hin. Vordergründig betrachtet handelt es sich bei Watchmen um einen Krimithriller, der mit seinem „Der Mörder ist der Gärtner“-Prinzip leider ein wenig vorhersehbar ist. Doch das ist nur der Rahmen für eine groß angelegte Charakterstudie, worin Zack Snyder die wichtigsten Mitglieder der Heldentruppe portraitiert. Strahlende Heroen muss man woanders suchen: Von Potenzschwierigkeiten bis zu einer unglücklichen Kindheit lässt Regisseur Snyder nichts aus. Die Hintergrundinfos werden über zahlreiche Rück- und Vorblenden erzählt. Den Einstieg schafft er mit einer von Bob Dylans ›The times they are a-changin‘‹ unterlegten Bildmontage, die die Geschichte der Kostümträger erzählt.

Einer der größten Momente im Film beschreibt, wie aus Jon Osterman der Superheld Dr. Manhattan (gespielt von Billy Crudup, Almost Famous) wird. In seinem selbstgewählten Exil auf den Mars blickt Dr. Manhattan auf die entscheidende Szene des folgenschweren Unfalls in seinem Forschungslabor. Geschickt wechselt sich die Rückblende ab mit großartigen Landschaftsszenen vom Mars. Währenddessen erfährt der Zuschauer in einem Monolog des Charakters, wie er sich von der Menschheit und seiner Menschlichkeit distanziert hat. Doch man ahnt, dass da noch etwas unter der Oberfläche begraben ist. Mimik, Musik und auch die ausgewählten Bilder liefern den Kontext.

Lange Dialoge

Watchmen – Kinokritik : In den Achtzigern waren die Frisuren sehr verwegen. In den Achtzigern waren die Frisuren sehr verwegen. Schweigen ist bei Watchmen keinesfalls Gold. Ganz getreu der Vorlage liefern sich die Helden ausgedehnte Wortgefechte über den Sinn ihres Tuns und ihrer Existenz. Zack Snyder setzt daneben auch auf das Erfolgsrezept seiner letzten Filme 300 und Die Nacht der Zombies: auf Hochglanz geputzte und rigide choreographierte Kampfszenen. Snyder hält, was er verspricht, und bietet von einer Apocalypse-Now-Vietnam-Einlage bis zum Straßenkampf viel Abwechslung.

Große Schauwerte liefert der Streifen en masse. Durch viele handgezimmerte Kulissen und dem stimmigen Einsatz von Computergrafikeffekten gelingen immer wieder Bilder, die die Parallelwelt echt anfühlen lassen. Einen großen Anteil daran hat die Bildsprache, die voller Anspielungen und Symbole steckt. Ein großer Spaß für den Zuschauer ist es, während der Szenen auf Referenzen zu achten. Neben Hinweisen auf Apocalypse Now finden sich auch Anspielungen auf Brazil, Taxi Driver oder Dr. Strange im gesamten Streifen. Darüberhinaus haben die Set Designer versucht, nicht handlungsrelevante Orte aus der Comicvorlage in den Hintergrund zu setzen. Trotz aller Detailtreue und Ehrfurcht vor dem großen Vorbild hat Snyder den Mut, Anpassungen vorzunehmen. So überrascht er mit einem abgewandelten Ende, das sich aber gut ins Bild fügt.

Watchmen – Kinokritik : Dr. Manhattan wurde durch einen Unfall zu dem, was er ist. Dr. Manhattan wurde durch einen Unfall zu dem, was er ist. Anspielungen finden sich nicht nur in den Bildern, die Charaktere selbst werden ebenfalls zu Parodien bekannter Figuren. Rohrschach ist quasi an Film-Noir-Detektiv Philip Marlowe – hervorragend kompromisslos trotz Maske dargestellt von Jackie Earle Haley (Little Children) – angelehnt. Aus der Fledermaus Batman wird in Watchmen eine Eule, Nite Owl II, ein reicher Selfmade-Superheld in Frührente. Hier zeigt Patrick Wilson (Little Children, Angels in America), wie man überzeugend die Wandlung von einem leidenschaftslosen Mann, der seine Ziele aus den Augen verloren hat, zu einem zumindest innerlich wahren Superhelden vollzieht. Ein wenig unter im Ensemble geht Malin Akerman (27 Dresses) , die Wonderwoman-Ersatz Silk Spectre II spielt. Ihr hautenges Latexkostüm lenkt etwas von der Rolle ab.

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Watchmen: Filmkritik

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Avatar BullDozer
BullDozer
#1 | 03. Mrz 2009, 16:39
werd ich auf jeden fall anschauen
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Avatar Hypnotize
Hypnotize
#2 | 03. Mrz 2009, 16:53
Der wird angeschaut :)
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Avatar Leberle
Leberle
#3 | 03. Mrz 2009, 17:03
Hab den Comic erst vor kurzem gelesen und als ich den Trailer gesehen habe, hat es mich schon gewundert, dass ich wirklich jede Szene 1:1 aus dem comic kenne. Bin sehr gespannt!

Was ich immernoch schade finde: Das WANTED! nicht 1:1 verfilmt wurde. Aber dann wär er wohl in deutschland indiziert worden ^^
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Avatar elskeleto
elskeleto
#4 | 03. Mrz 2009, 17:05
Freu mich auf dem Film!!!!!!!!
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Avatar handreas
handreas
#5 | 03. Mrz 2009, 17:08
So wie Alan Moore bin ich der Meinung das noch jede Verfilmung seiner Comics nicht entfernt der Vorlage gerecht werden konnte.
Warum sollte es in diesem Fall anders sein?
Auch wenn er Film gute Unterhaltung bieten sollte, wäre es schön gewesen wenn der Watchmen-Fan Zack Snyder aus Respekt die Finger weggelassen hätte.
Lest den Comic!
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Avatar frostbound
frostbound
#6 | 03. Mrz 2009, 17:13
Hört sich gut an! Werd ich bestimmt für ins Kino gehen.
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Avatar UnLimiTeD
UnLimiTeD
#7 | 03. Mrz 2009, 17:43
Ich bin immer noch der meinung, Filmkritiken gehören hier nicht hin...
Na was solls
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Avatar Voxel
Voxel
#8 | 03. Mrz 2009, 17:53
Der Film wird dem Comic schonmal nicht gerecht, Alan Moore hat jedes Recht der Welt sich über diese Verstümmelung von Kunst zu beschweren.
Schon allein, dass das Ende neugeschrieben wurde zeigt, dass man von einem Film der aus Hollywood kommt keine Sinnvolle Aussage erwarten kann.
Das Comic entspricht nicht den Vorstellungen, die die meisten Menschen von einer "guten" Geschichte haben bzw. ist es nicht das was sie hören wollen... so eine Vorlage kann man in Hollywood nunmal nicht umsetzen. Wenn es trotzdem gemacht wird steckt Geldgier oder Dummheit dahinter.
Am deutlichsten wird es dann wohl wenn man sich anguckt was für ein Zielpublikum das Comic hat und für wen der Film gemacht wird.

Und 300 war vielleicht ein Visueller Orgasmus, als Gesamtwerk aber reinster Schund.
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Avatar ethnix
ethnix
#9 | 03. Mrz 2009, 17:59
heutzutage ist ein Film, der nicht nach Hollywood-FF funktioniert und immer zwangsweise gute Enden mitbringen muss (ja is eine neuen Hollywood-Doktrin), fast schon immer gut, nur weil er endlich mal wieder anders ist ^^.

Nichtsdestotrotz ist dieser Film einfach wunderbar. Lange Dialoge? Eigentlich sind die nicht lang, man ist nur an dieses ständige Peng, Peng, Reizüberflutung Kino gewöhnt.
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Avatar NoProff
NoProff
#10 | 03. Mrz 2009, 18:05
Tery Gilliam hätte das wohl schon drehen können, aber das Studio hätte wohl den Film abgeändert und zurechtgestutzt, oder das Projekt wäre einer Pleiten-, Pech- und Pannenserie zum Opfer gefallen. :ugly:
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Details zu Watchmen: The End is Nigh

Plattform: PC (PS3, Xbox 360)
Genre Action
Untergenre: Action-Adventure
Release D: 05. März 2009
Publisher: Warner Bros.
Entwickler: Deadline Games
Webseite: http://www.watchmenvideogame.com
USK: Keine Jugendfreigabe
Spiele-Logo: Download
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Platz 1498 von 4492 in: PC-Spiele
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