Wolfenstein - PC

Ego-Shooter  |  Release: 21. August 2009  |   Publisher: Activision
Seite 1   Fazit

Wolfenstein in der Vorschau

Angespielt: Mit BJ auf Nazi-Jagd in Eisenstadt

Auf der GDC in San Francisco haben wir Entwickler Raven Software (Quake 4, Jedi Knight: Jedi Academy) besucht und den neusten Teil der Wolfenstein-Serie angespielt. Welchen Eindruck wir vom neusten Abenteuer des US-Soldaten B.J. Blazkowicz hatten und ob das okulte Weltkriegs-Szenario mit Nazi-Zombies und grünen Monstern immer noch funktioniert, lesen Sie in dieser Wolfenstein-Preview.

Von Markus Schwerdtel |

Datum: 01.04.2009


Publisher Activision dürfte im Moment Dauergast bei der USK sein: Mit Prototype und Wolverine stehen zwei Titel zur Prüfung an, die nicht unbedingt für ihren sparsamen Umgang mit Gewalt bekannt sind. Im Fall von Wolfenstein kommen die schwierigen Themen Zweiter Weltkrieg und Nationalsozialismus dazu. Trotzdem ist man bei Entwickler Raven zuversichtlich, den Shooter durch die Prüfungsinstanzen schleusen zu können. Gut so, denn bei einer Anspielsession während der GDC in San Francisco macht Wolfenstein bereits einen sehr guten Eindruck.

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Wolfenstein

Alter Held, neues Spiel

Wolfenstein : BJ kämpft diesmal mit deutschen Widerstandskämpfern gegen die Nazis. BJ kämpft diesmal mit deutschen Widerstandskämpfern gegen die Nazis. Wir machen uns als B.J. Blazkowicz auf, um mal wieder bösen Nazis Einhalt zu gebieten. Denn die streben nicht nur nach der Weltherrschaft, sondern haben sich obendrein die dämonische Veil-Energie (engl. Veil = Schleier) zu Eigen gemacht. Damit verändern sie die Schwerkraft, verstärken Waffen und stellen generell allerlei Unfug an. Ein Glück, dass BJ dank eines magischen Amuletts (und dem D-Pad auf dem Controller) ebenfalls auf die Veil-Energie zugreifen kann. Jederzeit im Shooter-Spielablauf schalten wir die Veil-Sicht an. Dann werden – ähnlich wie in den Infrarot-Ansichten anderer Shooter – Gegner besonders hervorgehoben.

Außerdem entdecken wir so versteckte Kisten mit Munition oder Geheimdienstdokumenten, entlarven verwundbare Stellen bei besonders starken Gegnern und sehen die blauen Veil-Brunnen blubbern. Die sind wichtig, weil sie BJs Veil-Energie schnell wieder auffüllen, die sich sonst nach Gebrauch nur sehr langsam regeneriert. Im Spiel werdet ihr es mit einer Vielzahl an Veil-Kräften zu tun bekommen. »Mire« etwa ist eine Art Bullet Time und verlangsamt alle Gegner. Und die feindlichen Scrie sind ebenfalls Veil-fähig und legen mit der dämonischen Kraft Schilde um ihre Verbündeten.

Schwer-Kraft

Wolfenstein : Auch im neuen Wolfenstein geht es nicht nur gegen "normale" Soldaten. Auch im neuen Wolfenstein geht es nicht nur gegen "normale" Soldaten. Der eigentliche Spielablauf von Wolfenstein ist recht konventionell: Wir ballern uns durch Burgen, Ruinen, Industrieanlagen und Kirchen, meist sind die Gegner herkömmliche Soldaten. Um auch ja alle Shooter-Klischees zu erfüllen, sind sogar die unvermeidlichen explodierenden roten Fässer dabei. So weit, so Standard. Doch dann gibt es in Wolfenstein auch jede Menge Elemente, die man so in anderen Genre-Vertretern noch nicht gesehen hat. Wenn wir etwa die Veil-Sicht einschalten, sehen wir schemenhafte Wesen durch die Luft segeln, so genannte Geister. Die pendeln ständig zwischen den Veil-Brunnen und diversen Nazi-Apparaturen und transportieren Veil-Energie. Der Clou: Als wir einen dieser vollgesaugten Geister neben einem Trupp Soldaten beschießen, verbrutzelt die Veil-Explosion alle Gegner in der Nähe. Auch gemein: Per Spezialkraft aktiviert BJ einen Anti-Schwerkraft-Strudel, der sämtliche Soldaten in die Luft reißt. Hilflos im Kreis schwebend sind sie natürlich ein leichtes Ziel.

Teures Pflaster Eisenstadt

Wolfenstein : Durchgeknallte Nazis wollen Energie aus einer Parallelwelt abzapfen -- mit fatalen Folgen für die restliche Welt. Durchgeknallte Nazis wollen Energie aus einer Parallelwelt abzapfen -- mit fatalen Folgen für die restliche Welt. Wolfenstein ist kein linearer Shooter. Vielmehr startet BJ in der fiktiven Metropole Eisenstadt, in der sich Nazis, die Widerstandskämpfer vom Kreisauer Kreis (ja, der heißt wirklich so) und diverse andere Gruppen bekriegen. Eben diese anderen Gruppen versorgen euch immer wieder mit Missionen, die rund um die Hauptstory gestrickt sind. Ein Vorteil der Nebenaufgaben: In ihnen verdient BJ Geld (das bekommt er auch für gefundene Geheimdienst-Unterlagen), das er auf dem Schwarzmarkt (eine der Fraktionen) für neue Waffen und Upgrades ausgeben kann. Durch eine Vielzahl an Power-Ups soll es möglich sein, die Knarren ganz an euren Spielstil anzupassen.

Optisch ist Wolfenstein kein Überreißer, aber die gespielten Levels wirken durchweg sehr solide. Positiv aufgefallen sind uns vor allem die vielen Details und liebevollen Texturen in den Levels.

Fazit

Markus Schwerdtel: »Auch wenn Wolfenstein das Shooter-Rad nicht neu erfindet, hatten wir beim Anspielen schon massig Spaß, nicht zuletzt wegen der coolen Superkräfte. Raven Software muss (und wird) allerdings noch an der Veil-Balance arbeiten: Wir sind die ganze Zeit über mit aktivierter Veil-Sicht herumgelaufen – das kann nicht der Sinn der Sache sein. Außerdem müssen wohl einige der Bluteffekte für die deutsche Version dran glauben.«

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Avatar Njcid
Njcid
#1 | 01. Apr 2009, 18:40
Ich freu mich aufs Spiel. Horror-, Mystery- und Fantasy-Elemente kriegt man nicht alle Tage in einem Weltkriegsshooter.

Ich hoffe, das Spiel wird für den deutschen Markt nicht zu stark verstümmelt.
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Avatar xkillbillx
xkillbillx
#2 | 01. Apr 2009, 19:15
Zitat von :
...fiktiven Metropole Eisenstadt


-----------------------

Ähm, was soll man dazu noch sagen, nun gut ihr seit Deutsche (nobody is perfect), sei euch also vergeben das ihr das nicht wisst, liebe Gamestar Redakteure. ;-)

ich zitiere mal einfach die deutsche wikipedia Seite, ok?:

Zitat von :

Die Freistadt Eisenstadt (ungarisch: Kismarton, kroatisch: Željezno, Romani: Srasta) ist die Hauptstadt des Bundeslandes Burgenland (kroatisch Gradiš?e, ungarisch ?rvidék) in Österreich.
Geografie [Bearbeiten]

Eisenstadt liegt auf einer zur Wulkaebene abfallenden Terrasse am südlichen Fuße des Leithagebirges.

Klima [Bearbeiten]

Die langjährige mittlere Jahrestemperatur (ermittelt in den Jahren 1961 bis 1990) beträgt 10,4 °C. Der Mittelwert des Jahres 2007 betrug 11,8 °C. Die durchschnittliche Jahresniederschlagsmenge (zwischen 1961 und 1991) beträgt 589 mm.

Geschichte [Bearbeiten]

Funde belegen, dass der Raum Eisenstadt schon in der Hallstattzeit besiedelt war. Etwas später siedelten sich Kelten und Römer an. Zur Zeit der Völkerwanderung besiedelten verschiedene germanische Völker und die Hunnen den Raum Eisenstadt. Um 800 zur Zeit Karl des Großen begann die Besiedlung durch die Bajuwaren. Eisenstadt schien 1118 zum ersten Mal als „castrum ferrum“ auf. Die erste schriftliche Erwähnung erfolgte 1264 als „minor Mortin“ (entsprechend ungarisch „Kismarton“).

1373 kam die Stadt in den Besitz der ungarischen Adelsfamilie Kanizsai. Die Familie ließ die Mauern befestigen und baute eine Wasserburg innerhalb der Mauern. Aus dieser Zeit stammt auch der Name „Eysenstat“ (stark, eisern, daher Eisenstadt). 1388 erhielt Eisenstadt das Marktrecht. 1445 erwarb Herzog Albrecht VI. die Stadt; die folgenden 150 Jahre blieb Eisenstadt unter Habsburger Verwaltung. Während des Türkenkrieges eroberten die Türken 1529 und 1532 bei ihrem Vormarsch auf Wien die Stadt.

1648 gelangte die Stadt unter die Herrschaft des ungarischen Fürstenhauses Esterházy. Das Fürstengeschlecht wandelte durch rege Bautätigkeit das Bild der Stadt nachhaltig. Am 26. Oktober 1648 wurde Eisenstadt vom römisch-deutschen Kaiser Ferdinand III. zur königlichen Freistadt erhoben und bezahlte dafür mit 16.000 Gulden und 3.000 Eimern Wein im Wert von 9.000 Gulden. 1670 siedelte Paul I. Fürst Esterházy in Eisenstadt und sechs umliegenden Orten, den sogenannten Siebengemeinden, etwa 3.000 Juden an, die zuvor aus Wien vertrieben worden waren. Samson Wertheimer (1658–1742), der in Wien als Hoffaktor tätig war, wirkte in Eisenstadt als Rabbiner. Mit der Bestellung von Joseph Haydn zum fürstlichen Hofkapellmeister in den 60er Jahren des 18. Jahrhunderts begann hier die Glanzzeit des Kunstlebens. 1809 wurde Eisenstadt während der Koalitionskriege von französischen Truppen besetzt. 1897 wurde die Stadt an das Eisenbahnnetz angeschlossen.

Nach dem Ersten Weltkrieg und Auflösung des Habsburger Vielvölkerstaates fand ein dreijähriges Ringen um die künftige Staatszugehörigkeit des Burgenlandes und somit von Eisenstadt statt. Durch den Friedensvertrag von St. Germain kam das Burgenland 1921 zu Österreich. Das ursprünglich als Landeshauptstadt vorgesehene Ödenburg (ungarisch Sopron) wurde jedoch aufgrund einer Volksabstimmung Ungarn zugeschlagen. Statt Ödenburg wurde daher Eisenstadt am 30. April 1925 zum Sitz der burgenländischen Landesregierung und damit zur Landeshauptstadt.

Während des Zweiten Weltkriegs wurde Eisenstadt einmal bombardiert, wobei es 40 Todesopfer gab. 1945 nahm die Rote Armee Eisenstadt ein, und die Stadt blieb bis 1955 unter sowjetischer Besatzung. 1960 wurde Eisenstadt Sitz der Diözese Eisenstadt.


und so weiter und so fort....

[url]http://de.wikipedia.org/wiki/Eisensta dt[/url]

Oh man, ihr geographischen Nackerpatzerln. hahaha. :D
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V
#3 | 01. Apr 2009, 19:35
Also grafisch macht das spiel nicht den besten eindruck.
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Avatar -----AxiS-----
-----AxiS-----
#4 | 01. Apr 2009, 19:50
Wo ist das Fazit hin ?
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SDChaos
#5 | 01. Apr 2009, 19:53
Ist ja nicht gesagt das auch die Stadt gemeint ist :)
Mal sehn. Werde es wohl nur als Billigversion nehmen. Ob wohl mir das alte Wolfenstein spass gemacht hat.
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Thinkle
#6 | 01. Apr 2009, 20:00
Zitat von Njcid:


Ich hoffe, das Spiel wird für den deutschen Markt nicht zu stark verstümmelt.


ich weiß zum verrecken nicht, was alle leute immer mit gewalt und blut haben. findet ihr das spiel mit größtmöglicher gewalt dann wirklich geiler?
komm mir jetzt nicht mit dem kunstwerk-aspekt!

meine eltern haben mir bei left4dead über die schultern geschaut und fanden es pervers= hab ich auf meine eltern geschoben, aber als mein bruder, der damals schon, viel zu jung, Wolfenstein 3d gespielt hat, meinte, dass spiel wäre pervers, hab ich mir angefangen gedanken zu machen. ich selber sehe da natürlich ein paar abgeschossene beine und arme, aber habe bei L4D gar keine zeit, um im großen und ganzen auf sowas zu achten, es ist mir also vollkommen egal!

nicht die gewalt macht das spiel geil, sondern die mechanik! wenn die nicht stimmt, kann man das spiel in die tonne treten, gewalt hin oder her.

solange tote einfach umfallen und sich nicht einfach hinsetzen, langsam in luft auflösen, durch roboter ersetzt werden oder grünes blut fließt, können die machen was sie wollen, um es dem deutschen jugendschutz unterzujubeln.

die außenwirkung einzelner sinnlos brutaler spiele zieht alle spiele mit den bach runter => etwas, was man sich nach all den amokläufen gar nicht mehr leisten kann.
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Pyri
#7 | 01. Apr 2009, 20:21
Eisenstadt ist (auch) die Hauptstadt des österreichischen Bundeslandes Burgenland :-) Und damit ebenfalls ziemlich weit vom Schwarzwald weg - na ja, da würde ich sogar auf eine zensierte USK-Fassung ausweichen, wenn dieser Name einmal sinnvoll verändert werden würde.
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Avatar AndrewThrawn
AndrewThrawn
#8 | 01. Apr 2009, 20:23
Dieser Kommentar wurde ausgeblendet, da er nicht den Kommentar-Richtlinien entspricht.
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Pyri
#9 | 01. Apr 2009, 20:31
Zitat von xkillbillx:
...

Oh man, ihr geographischen Nackerpatzerln. hahaha. :D


Als Österreicher, 1. Finde ich: diese Stadt muss man wirklich nicht kennen, in der Größenordnung gibt es hundert und mehr in Deutschland, und 2. Hätts doch auch ein Link gereicht, oder? Und "Eisenstadt" zu erfinden ist so wohl eher eine Angelegenheit des Herstellers auch, als der Redakteure hier welche dafür doch wohl am wenigsten was können
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BrightSim
#10 | 01. Apr 2009, 20:38
das reale eisenstadt ist vom metropolendasein weit entfernt, also laber bitte keinen blödsinn xkillbillx. abgesehen davon kommt es schon recht peinlich wenn man beim versuch intellektuell 'rüberzukommen seit-seid fehler liefert.
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Details zu Wolfenstein

Plattform: PC (PS3, Xbox 360)
Genre Action
Untergenre: Ego-Shooter
Release D: 21. August 2009
Publisher: Activision
Entwickler: Raven Software
Webseite: http://www.wolfenstein.com
USK: Keine Jugendfreigabe
Spiele-Logo: Download
Leserinteresse:
Platz 392 von 9275 in: PC-Spiele
Platz 75 von 1178 in: PC-Spiele | Action | Ego-Shooter
 
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