WolfTeam im Test
Counter-Strike mit Werwölfen
WolfTeam im Free2Play-Test: In diesem Free2Play-Shooter treffen Menschen und Werwölfe in flotten Team-Gefechten aufeinander. Ein Spiel für Hardcore-Oldschool-Gamer.
Von
Patrick Lück
|
Datum:
13.07.2012
Zum Thema
» Free2Play auf GameStar
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Wir platzieren die Bombe, dreißig Sekunden bis zur Detonation. Wir suchen uns ein strategisch günstiges Eck und legen uns auf die Lauer. Warten auf den armen Tropf, der versucht, die Bombe zu entschärfen. Da kommt er auch schon um die Ecke. Wir eröffnen das Feuer. So weit, so sehr erinnert
WolfTeam
ans klassische
Counter-Strike
.
Doch blitzartig verwandelt sich der Gegenspieler in einen reißenden Werwolf und stürmt an der senkrechten Wand entlang auf uns zu. Wir leeren unser halbes Magazin, doch der Wolfsmensch lacht nur darüber. Erst macht er uns mit einem Vereisungs-Spruch bewegungsunfähig, dann streckt er uns mit seiner mächtigen Pranke nieder – und entschärft gemütlich die Bombe. Willkommen bei WolfTeam, einem Online-Free2Play-Shooter, in dem der (Wer-)Wolf los ist.
Aliens vs. Predator trifft Counter-Strike
Wer beim der Bombenlege-Modus von WolfTeam in wohligen Counter-Strike-Erinnerungen schwelgt, liegt gar nicht so falsch. Und wer bei an der Wand entlanglaufenden Monstern an Aliens vs. Predator denken muss, hat ebenfalls Recht. Wolf Team versucht sich an einer Mixtur aus beiden Multiplayer-Hits: schnelle zielgerichtete Partien aus Counter-Strike kombiniert mit Mensch-Monster-Duellen.
Werwölfe
Werwölfe können nur im Nahkampf Schaden mit ihren mächtigen Pranken austeilen. Dafür springen sie enorm hoch und dürfen an Wänden entlanglaufen.
Menschen
Die Menschen greifen im Kampf gegen Werwölfe und andere Menschen auf ein Arsenal konventioneller Schusswaffen zurück. Sie können weder besonders hoch springen, noch verfügen sie über sonderlich viele Lebenspunkte.
Während die Menschen aus einem ganzen Arsenal an Waffen (von Standards wie Präzisionsgewehr, Sturmgewehr oder Schrotflinte bis hin zur stationären Gatling) ihre Wunsch-Ausrüstung nach Belieben selbst zusammenstellen können, dürfen die Werwölfe lediglich aus sechs vorgefertigten Klassen wählen.
Diese verfügen dann jeweils über Spezialfertigkeiten wie Unsichtbarkeit oder eben Frostkugeln. Allen Werwölfen gemeinsam ist, dass sie abgesehen von ihren Spezialfähigkeiten unbewaffnet sind und lediglich im Nahkampf austeilen können. Das aber mit enormer Wirkung, überdies bekommen sie zum Ausgleich mehr Lebenspunkte spendiert.
Je nach Spielmodus (Eroberung, Zerstörung, IceHold, Deathmatch, Capture the Flag) und vom Host eingenommenen Voreinstellungen treten unterschiedliche Team-Regeln in Kraft. Paarungen wie Mensch vs. Mensch, Wolf vs. Wolf oder Wolf vs. Mensch sind möglich, am interessantesten wird es aber, wenn es beiden Teams frei steht, jederzeit zwischen Mensch- und Wolf-Form zu wechseln. Dazu reicht dann ein einfacher Tastendruck.
Beim Mensch-Wolf-Wechsel bekommt die Spielmechanik eine leicht taktische Note. In menschlicher Form sind wir für den Schusskampf auf Distanz prädestiniert, aber äußerst verwundbar gegen Werwölfe, die zum Beispiel hinter uns an der Wand entlang krabbeln könnten. Der Werwolf wiederum entpuppt sich als ideale Option in engen Bereichen, ist dafür aber hilflos auf offenem Gelände.