Paradox Interactive : Paradox Interactive hatte offenbar Interesse an einem Vertrieb von World of Tanks. Gescheitert ist der Deal damals aber an der Geldfrage. Paradox Interactive hatte offenbar Interesse an einem Vertrieb von World of Tanks. Gescheitert ist der Deal damals aber an der Geldfrage.

Der vor allem für seine Hardcore-Strategiespiele bekannte Entwickler und Publisher Paradox Interactive wäre fast als Publisher für den Vertrieb des mittlerweile immens erfolgreichen Panzer-MMOs World of Tanks verantwortlich gewesen. Das hat Frederick Wester, der CEO des Unternehmens, nun im Gespräch mit digitalspy.com.au durchblicken lassen.

Gescheitert ist die Zusammenarbeit mit dem zuständigen Spielentwickler Wargaming damals jedoch am Geld, wie Wester weiter ausführt. Er habe einfach nicht das Kapital für ein solch ambitioniertes Projekt gehabt, auch wenn ihm die Idee durchaus gefallen habe:

»Ich hatte nicht das Geld um zu bezahlen. Die Idee hat mich wirklich begeistert, aber wir waren uns auch wegen des Geschäftsmodells nicht sicher. Wir haben das vorher ja noch nie ausprobiert.«

Mittlerweile kümmert sich Wargaming selbst um den Vertrieb von World of Tanks. Ob das ohnehin der ursprüngliche Plan des Entwicklers war oder nur ein Resultat möglicherweise gescheiterter Verhandlungen mit Paradox Interactive, geht aus dem Interview mit Wester nicht hervor.

Dafür verriet Wester, dass auch durchaus noch weitere Spiele fast im Portfolio seines Unternehmens gelandet wären. Den Vertrieb von The Banner Saga, Xenonauts und Pid habe man damals jedoch abgelehnt, da sie einfach keine richtigen Paradox-Spiele seien:

»Sie haben einfach nicht den Säulen der Wiederspielbarkeit, des herausfordernden Gameplays, der von Spielern geschmiedeten Geschichte und der Modulierbarkeit von Paradox entsprochen.«

World of Tanks
Screenshots aus dem Spielmodus »Winter Showdown«