Trotz einer ganz Azeroth beeinflussenden Katastrophe ist mit Cataclysmnicht Schluss mit World of Warcraft. So hat der Entwickler schon jetzt Pläne für eine vierte Erweiterung zum Online-Rollenspiel. Die hat zwar offiziell noch keinen Titel, soll laut Lead Systems Designer Greg Street aber »einen neuen Kontinent« für die Spieler öffnen. Das erklärt der WoW-Entwickler gegenüber der Website CVG.com im Interview.

World of Warcraft : Azeroth aktuell: Kalimdor (links), Nordend (oben mitte) und die Östlichen Königreiche (rechts). Azeroth aktuell: Kalimdor (links), Nordend (oben mitte) und die Östlichen Königreiche (rechts). Street: »Ich denke die nächste Erweiterung werden wir eher mit einem neuen Kontinent angehen. Ähnlich wie in Burning Crusade oder Nordend schicken wir die Spieler an einen Ort, den sie bisher noch nicht gesehen haben«.

Für einen bisher »ungesehenen Ort« hat sich Blizzard einige Hintertürchen offen gehalten. So warten WoW-Spieler bis heute auf einen Besuch im Smaragdgrünen Traum. Außerdem gibt’s im Planetarium von Ulduar sieben Planeten mit mehr oder weniger starkem Einfluss auf die Handlung des Spiels zu sehen, etwa Argus (die Heimatwelt von Archimonde, Kil’Jaeden und Velen) oder Xoroth. Reisemöglichkeiten gibt es viele: So könnten die Sterne wie das frühere Draenor in Burning Crusadedurch ein Portal betreten, oder mit einem Raumschiff der Draenei bereist werden.

An der nächsten Erweiterung plant Blizzard schon länger. So hat sich bereits im Oktober der Senior Producer John Lagrave zu WoW-Addon Nr. 4 geäußert und erklärt, dass man schon eine zentrale Idee für die Expansion habe. Ob das vierte Addon dann den Endpunkt der WoW-Historie darstellt, bezweifelt Lagrave: »Ich glaube, wir werden so lange Addons entwickeln, bis [der Blizzard-Präsident] Mike Morhaine sagt, dass keine mehr benötigt werden.«

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