Special: Ritter des Todes
Das Einmaleins der Heldenklasse
Der Todesritter ist die erste Heldenklasse im Spiel. Als Nahkampfklasse hantiert er mit großen Waffen und einigen mächtigen Zaubern. Wie Sie das letzte Quäntchen Schaden aus Ihrem Untoten herausholen und wie er als Tank agiert, erfahren Sie hier.
Von
Knut Gollert
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Datum:
12.11.2008
Auch Zwerge können in den Dienst des Lich Königs treten.
Was ist das Besondere an einer Heldenklasse? Ist sie übermächtig? Imba? Overpowered? Nein. Sie ist neu. Und sie muss nicht von 1 auf 80 gelevelt werden. Heldenklasse heißt im Falle des Todesritters nur eines: Er startet mit Level 55 und kann von jedem Spieler, der einen Charakter der Stufe 55 besitzt, als neuer Charakter erstellt werden. Der Todesritter ist eine Klasse wie jede andere, besitzt allerdings eine recht eigene Spielmechanik.
Die düstere Mischung aus Krieger und Hexer mit untotem Stammbaum und unheiliger Einstellung ist im Grunde genommen ein reiner Nahkämpfer. Was den dunklen Kämpfer aber so besonders macht, ist seine Abhängigkeit von Krankheiten und Seuchen. Kann er seine Gegenspieler nicht vernünftig mit diversen Pestilenzen anstecken, wird er seines untoten Lebens nicht glücklich. Des Weiteren besitzt er ein eindrucksvolles Repertoire an dunklen Zaubern und frostigen Sprüchen, die fast allesamt auf eine außergewöhnliche Weise mit dem Waffenschaden und seinen ausgeteilten Krankheiten verknüpft sind. Auch rudimentäre Heilfähigkeiten sind ihm beschieden. Aber fangen wir ganz vorn an.
Das Kennenlernen
Blutelfen sind dank Stille-Fähigkeit besonders gute PvP-Todesritter.
Zuallererst muss natürlich die Rasse des eigenen Ritters gewählt werden. Auf Seiten der Allianz sollten Sie klar den Menschen favorisieren, der dank Waffenkunde-Boni und Diplomatie für einen Todesritter bestens geeignet ist. Nachtelfen mit ihrer Extra-Ausweich-Chance sind ebenfalls eine gute Wahl. Horde-Spieler halten sich dafür an Orks, die einen Bonus auf Axt-Waffenkunde mitbringen. Aber auch Tauren machen mit der Extra-Ausdauer als Tanks eine gute Figur. Blutelfen sind mit ihrem Stille-Effekt für PvP-Todesritter gut geeignet.
Ist der Held erstellt, startet Ihre Karriere als Arthas’ untoter Diener in den Östlichen Pestländern. In der Festung Acherus und der Todesbresche gilt es diverse Aufträge zu erfüllen, die zu einer ellenlangen Questreihe gehören. Diese Missionen müssen von allen Todesrittern absolviert werden, da nur auf diese Weise die Grundausstattung in Sachen Rüstung und Waffen komplettiert wird. Viel wichtiger sind aber die Talentpunkte: Für fast jede Quest gibt es ein bis zwei Punkte, die andere Klassen auf dem Weg bis Level 55 bei einem Stufenaufstieg erhalten. Erst wenn Sie die Questreihe beendet haben und – von Arthas bitter enttäuscht – die Seiten wechseln, geht das normale Leben los, und Sie können Azeroth, die Scherbenwelt und ab Level 68 auch Nordend sinnvoll bereisen.