World of Warcraft: Wrath of the Lich King in der Vorschau
Mehr Inhalt, mehr Spaß, mehr Abwechslung
Fazit der Redaktion
Party-Time
René Heuser: Für mich war World of Warcraft immer ein Diablo 2-Klon: Bosse kloppen und auf einzigartige Gegenstände hoffen. Das mühsame Leveln und Questen war noch nie mein Ding. Aber von den Instanzen, egal ob in einer Gruppe oder im Schlachtzug, kann ich nie genug kriegen. Daher kommt Wrath of the Lich King genau richtig: endlich neue Instanzen, neue Raids und neue Bosskämpfe. Wird mich das ewig motivieren? Sicher nicht bis Diablo 3 erscheint, aber doch bestimmt für die nächsten zwei bis drei Monate. Und mehr erwarte ich von WoW auch nicht.
Genug Neues
Florian Klein: Ich freue mich auf den Lich King. Vor dem schon immer öden Questen graut mir zwar und das aufgebohrte PVP haut mich nach Warhammer nicht mehr um. Aber ich will wieder mit Freunden Instanzen bezwingen und (hoffentlich) knackige Herausforderungen gemeinsam bewältigen. Der kameradschaftliche Kampf gegen mächtige Pixelmonster hat WoW groß und mir immer sehr viel Spaß gemacht. Selbst wenn ich meinen Account nach einigen Monaten wieder still lege -- bevor das auch im Lich King drohende Dauer-Farmen die Erinnerung an gemeinsame Heldentaten verdrängt.
Staub zu Staub
Michael Graf: Seit einem halben Jahr verstaubt mein Level-70-Zwergenpriester in einer Spelunke am Ende der Scherbenwelt. Und zwar, weil mich weder Raids (stressig!) noch Ruf-Sammelorgien (gähn!) noch PvP-Gefechte (sinnlos!) reizen. Und mehr gibt's auf der Höchststufe nicht zu tun. Der Lich King liefert mir nun einen Grund zum Weiterabenteuern: Ich mag die gute, alte, stumpfe Quest-Tretmühle mit ihrem steten Belohnungsfluss. Und ich erkunde gerne die stimmige Welt. Bis Stufe 80 wird mich das Addon daher routiniert unterhalten. Danach verstaubt mein Priester am Ende von Nordend weiter.