World of Warcraft: Wrath of the Lich King im Test
Exzellente Erweiterung des Rollenspiels
Fazit der Redaktion
Michael Graf:
Wrath of the Lich King zu spielen ist wie nach Hause zu kommen – in ein Haus, in dem man seit vier Jahren wohnt. Denn der Todesritter und die Inschriftenkunde schöpfen ihr Innovationspotenzial nicht aus, die meisten Aufträge verlaufen wieder nach »Schema F«. Deshalb bewerten wir das Addon etwas niedriger als das Hauptprogramm. World of Warcraft an sich bleibt natürlich, was es immer war: eine stimmungsvolle, perfekt polierte Belohnungshatz.
Ab nach Hause
Knut Gollert: Ich gestehe: Ich bin ein Fanboy, ein Am-liebsten-den-ganzen-Tag-Spieler. Und für Menschen wie mich ist Wrath of the Lich King eine Offenbarung. Das Addon krempelt das größte Online-Rollenspiel zwar nicht um, macht es aber umfangreicher und sogar einen Tick besser. Klar, die Lust am Spiel wird seit vier Jahren durch niedere Instinkte genährt: der Suche nach besserer Ausrüstung. Das klingt monoton, ist es aber in einem so grandiosen Umfeld absolut nicht.
Da friert man gerne