World of Warcraft - PC

Online-Rollenspiel  |  Release: 11. Februar 2005  |   Publisher: Blizzard Entertainment
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Special: World of Warcraft erst »ab 18« | Seite 2

Berechtigte Forderung oder totaler Unsinn?

Gleichstellung von Spielen

World of Warcraft erst »ab 18« : KFN-Studie: Womit verbringen Jugendliche ihre Freizeit (Quelle Spiegel.de) KFN-Studie: Womit verbringen Jugendliche ihre Freizeit (Quelle Spiegel.de) Neben der Ermittlung des Suchtpotenzials wäre eine Änderung der Alterskennzeichnung auch mit Blick auf andere Suchtmittel zu überprüfen. Damit eine generelle Erwachsenen-Beschränkung nicht zu einer Ungleichbehandlung gegenüber anderen Medien und Konsumgütern führt.

Glücksspiel ist in Deutschland generell erst ab 18 Jahren erlaubt. Die Spielsucht ist kein neues Problem: laut jüngsten Untersuchungen sind mehr als 200.000 tausend Menschen hierzulande davon betoffen. Vor allem Automaten- und Kartenspiele oder Wetten sind die größten Risikoaktivitäten. Daher wäre eine Gleichstellung von Online-Spielen mit Glückspielen durchaus legitim. Gerade auch vor dem Hintergrund der immer beliebter werdenden kostenlosen Online-Spiele, bei denen der Spieler dann nachträglich für Gegenstände oder Fähigkeiten Geld bezahlen können, wäre eine Gleichstellung überlegenswert.
Jedoch würde sich dann wieder die Frage der Gleichbehandlung zwischen unterschiedlichen Spielen stellen: Darf ein Guild Wars, bei dem der Spieler keine monatliche Kosten hat und auch kein weiteres Geld in seinen Charakter investieren kann, genauso behandelt werden wie World of Warcraft mit Monatsgebühr und weiteren, zum Teil aber unerlaubten Zusatzkosten (Stichwort: Gold-Ankauf)? Wahrscheinlich müssten erst Gerichte die Verhältnismäßigkeit prüfen und Gutachten in Einzelverfahren klären, ob Spiel „XY“ tatsächlich so gefährlich ist wie vorher vermutet.

World of Warcraft erst »ab 18« : Ist WoW gefährlicher als Bier? Ist WoW gefährlicher als Bier? In der Praxis dürften aber Spielehersteller für sich reklamieren, das andere Suchtmittel, wie Getränke mit niedrigem Alkoholanteil (Bier, Wein), bereits ab 16 Jahren erhältlich sind. Und das, obwohl die Alkoholabhängigkeit nachweislich die am weitesten verbreitete Suchtform in Deutschland ist, mit erheblichen gesundheitlichen Schäden.

Würde der Staat -- wie schon bei den Tabakwaren -- ein generelles Abgabeverbot an Jugendliche beschließen, wäre es zumindest unter dem Gesichtspunkt der Gleichbehandlung nachvollziehbarer, wenn auch Online-Spiele eine Ab-18-Einstufung erhalten würden.

Einschätzung

Grundsätzlich hat der Staat die Pflicht, Minderjährige zu schützen, auch wenn dies in der Realität nicht immer so funktioniert wie vom Gesetzgeber vorgesehen. Wenn die Jugendschutzgesetze und Richtlinien für die USK-Prüfung geändert würden, bewegte sich dies durchaus im Rahmen bereits bestehender Gesetze und Verordnungen.

Auf einem ganz anderen Blatt stehen die rechtlichen Auswirkungen einer solchen nachträglichen Anhebung (und damit Aufhebung) der bestehenden Altersfreigabe »ab 12 Jahren« für World of Warcraft. Denn die USK-Einstufung ist ein bindender Verwaltungsakt und gilt zeitlich unbegrenzt. Sollten die Bundesländer die Einstufung ändern, könnten sie mit Schadensersatz-Forderungen in Millionenhöhe konfrontiert werden.

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Avatar bastille
bastille
#1 | 30. Mrz 2009, 17:52
interessante frage......
auf die verschiedenen meinungen bin ich mal gespannt.
wow ab 12 mit diesem suchtfaktor-hintergrund war schon immer etwas heikel.
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Avatar Chef-Koch
Chef-Koch
#2 | 30. Mrz 2009, 17:54
mhh sehe keine News :/
aber ich erschließe mir jetzt einfach mal aus der Überschirft den Text und gebe meine Meinung dazu:

Ich finde WoW sollte unter mehr Aspekten als der Grafik oder Aktionen beurteilt werden. Das heißt, wenn man in dem Spiel einen zu hohen Suchtfaktor sieht, sollte man es erst einer Bevölkerungsgruppe zugänglich machen, die damit umgehen kann (für mich 16+). Ansonsten ist es immernoch der Prüfstelle überlassen ab wie viel Jahren sie es zulässt.

(wenn ich irgendwas geschrieben hab was schon in der news steht, oder evt. auch gatr nicht zum Thema passt: sorry, ich sehe keine News ^^)
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Avatar Sempai02
Sempai02
#3 | 30. Mrz 2009, 17:57
Rein vom Suchthintergrund sollte man schon nachdenken, ob MMOGs - bei denen diese Prinzip ja auch vom Entwickler gefördert wird durch Itemwah und Downtimes - nicht erst ab 18 freigegeben werden sollten. Ob man dafür nun eine reißerische "WoW ab 18!!!!!!!!!"-Überschrift braucht, sei dahingestellt. Wenn man aber sieht, wie sehr MMOGs die Menschen reinziehen, muss im Bereich Jugendschutz was gemacht werden, mal abgesehen davon, dass es mir schon jetzt davor graut, wenn ich sehe, dass viele der heutigen MMOGler (gerade die bei WoW, wo das Niveau im Erdkern steckt) Verhaltensformen aufweisen, die jeden Personalsachbearbeiter nur zu einem "Ablage P mit der Bewerbung" führen lassen.

PS: Notfalls würde es vielleicht helfen, wenn bei der Anmeldung die Personnummer verlangt werden würde. Das hilft zwar nicht gegen "coole, große Brüder" oder dumme Eltern, aber es wäre ein Anfang. Hätte ich ein Kind, würde ich es nicht z.B. WoW zocken lassen.
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Avatar Trojan_installer.exe
Trojan_installer.exe
#4 | 30. Mrz 2009, 17:58
Für den Fall dass die in der Überschrift enthaltene Frage ernst gemeint ist: DEFINITIV JA! WoW ==> Sucht ==> Sozialer Abstieg ==> Leiden ==> Flucht in virtuelle Welten ==> ... (ein Teufelskreislauf!).

Einige Jugendliche sind nicht in der Lage zu sehen, was wirklich wichtig ist und versinken einfach in den virtuellen Welten von WoW, GW etc. Stellt sich die Frage, ob man auf diese Minderheit tatsächlich Rücksicht nehmen sollte und das Spiel generell für alle Personen erst ab 18 Jahren zugänglich machen sollte - vorallem vor dem Hintergrund, dass die Leute, deren LEBENSAUFGABE TATSÄCHLICH NUR DARIN BESTEHT, IN EINEM MMORPG ERFOLG ZU HABEN, über diverse Umwege doch an diese Spiele kommen werden.
Die Leute allerdings, die potentiell gefährdet sind, bisher aber noch nicht in Kontakt zu solchen Games gekommen sind, könnten durch eine Anhebung der USK-Einstufung tatsächlich davor bewahrt werden.

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Avatar IPreferQuake3
IPreferQuake3
#5 | 30. Mrz 2009, 17:58
Ich bin sowieso dafür dass jeder auf der stelle Standrechtlich erschossen wird der dieses lahme Mistspiel spielt. Damit die Leute mal andere Spiele kaufen und durch ihre Einkäufe pushen.
:P

:ugly: :ugly:
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Avatar Chef-Koch
Chef-Koch
#6 | 30. Mrz 2009, 18:01
ahh so jetzt sehe ich die News xD

also erstmals: 140min pro Tag? na und? das is doch in meinen Augen ein klacks -.- In meiner schulzeit habe ich am Tag, in der stressigsten Zeit ,also Abi, am Tag 3 Stunden gelernt und den ganzen Rest vorm Bildschirm verbracht, entweder allein oder mit Kumpels mit meiner ps3. Am Wochenende bin ich dann immer noch schön saufen gegangen und habe trotzdem mein Abi sauber mit 1,8 schnitt geschafft Oo. Als Ich neuntklässler war, war ich wesentlich länger als 140 minuten pro Tag am Bildschirm, was soll man denn auch anderes machen, wenn grad kein Kumpel zur Hand ist, weil sie (wer hätte es gedacht) alle zocken...

(Meine zeit vor dem Bildschirm habe ich zwar größtenteils nicht mit zocken verbracht, aber ich denke in dem Artikel macht das kein Unterschied...)

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Avatar S*C*N*R
S*C*N*R
#7 | 30. Mrz 2009, 18:02
für den suchtfaktor sind die eltern verantwortlich, im normalfall würden sie es ja auch nicht zulassen wenn der sohnemann sich sein heroin im kinderzimmer auf dem löffel warm macht und es sich in die venen spritzt.

vor dem hintergrund der monatlichen kosten würde ich mich aber für eine "ab18" einstufung aussprechen.

die tägliche spielzeit als argument für ein u18-verbot zu benutzen finde ich sehr interessant, schliesslich wird dieses argument nicht für eine "ab18" einstufung für fernseher schauen verwendet. aber mit TV kann man die kids ja auch schön zum konsum auffordern, während die wow-opfer höchstens mal ihr geld für etwas virtuelles gold bei ebay liegen lassen... oder? ^^
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Avatar markw
markw
#8 | 30. Mrz 2009, 18:06
@IPreferQuake3

have fun dying, immer der gleiche Unfug, du bist sicher einer von denen die bei solchen Regelungen das Spiel net spielen dürfen....

Man kann alle Tätigkeiten von Jugendlichen so auslegen, dass es Suchtfaktoren gibt....Jugendlicher mit Freundeskreis -> rauchen, saufen, randalieren....los allesamt die Freunde verbieten und sofort eine Ausgangsperre verhängen!

Erwähnt wird ja nie, wieviele Leute WoW eigentlich verbindet, dass tausende in 40er Raids zusammen Spaß haben, dass dieses Spiel vielleicht auch teilweise richtige Freundschaften bildet, mein Gott, sobald ein völlig aus der Welt gefallener Jugendlicher wild um sich schießt, gibt es 25400 Spiele die sofort verboten werden müssen, am Besten Haftstrafen für alle "Killerspiele Spieler"!
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Avatar Zele
Zele
#9 | 30. Mrz 2009, 18:06
Also de Facto ist World of Warcraft in Deutschland so gut wie erst ab 18, insofern müssten nur gewisse Gesetze und Vorschriften konsequent umgesetzt werden....wenn aber nicht geprüft wird, ob derjednige, der das Abo abschließt, volljährig ist, ändert sich halt nichts. Alternativ kann man die Eltern anprangern, die die Abos für ihre minderjährigen Kinder abschließen.

PrePaid-Cards sind da natürlich aussen vor, aber der Großteil der Kunden zahlt eben anders....
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Avatar TheRight
TheRight
#10 | 30. Mrz 2009, 18:08
Die deuten indirekt auf Seite 2 an Bier wäre ungesund....

FREVEL !!!
:ugly:

Mal im Ernst: Ich finde WoW sollte nicht ab 12 sein, weil man in dem Alter einfach nicht in der Lage ist Prioritäten gut genug zuzuordnen. Darum versumpfen manche sehr früh in PC Spielen, weil sie es als zu wichtig, bzw andere Dinge für nicht wichtig genug erachten
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Details zu World of Warcraft

Plattform: PC
Genre Rollenspiel
Untergenre: Online-Rollenspiel
Release D: 11. Februar 2005
Publisher: Blizzard Entertainment
Entwickler: Blizzard Entertainment
Webseite: http://www.wow-europe.com
USK: Freigegeben ab 12 Jahren
Spiele-Logo: Download
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