World of Warcraft - PC

Online-Rollenspiel  |  Release: 11. Februar 2005  |   Publisher: Blizzard Entertainment
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Special: World of Warcraft erst »ab 18« | Seite 3

Berechtigte Forderung oder totaler Unsinn?

Durchsetzbarkeit einer 18er-Einstufung

World of Warcraft erst »ab 18« : Browser-Spiel-Anbieter wie Bigpoint oder Gameforge lassen ihre Spiele nur von der USK einstufen, wenn die Programme mittels Datenträger verteilt werden. Browser-Spiel-Anbieter wie Bigpoint oder Gameforge lassen ihre Spiele nur von der USK einstufen, wenn die Programme mittels Datenträger verteilt werden. Um einen wirklichen Effekt -- also eine Reduzierung der Zahl abhängigen Spieler -- zu erzielen, müssten die neuen Alterseinstufungen auch durchgesetzt werden. Dies ist derzeit trotz der schon existierenden Gesetze nicht gewährleistet. Sowohl Ab-18-Spiele als auch indizierte Titel sind gerade bei Jugendlichen stark verbreitet. Bei reinen Online-Titeln, die ohnehin nicht in das Aufgabenfeld der USK fallen, ist eine Kontrolle nach derzeitigen Gesetzen noch lückenhafter. Die zuständige Kommission für Jugendmedienschutz (KJM) scheint jetzt schon überfordert zu sein, Inhalte im Internet auf ihr Gefährdungspotenzial für Jugendliche zu kontrollieren.

Der Gesetzgeber müsste also neue Bestimmungen erlassen und die notwendigen Ressourcen zur Verfügung stellen, damit Spiele im Internet durchgehend geprüft und mit einer verbindlichen Alterseinstufung versehen werden.

Bei klassischen Online-Rollenspielen, die auch über den Einzelhandel vertrieben werden, stellt sich dieses Problem weniger. Ein World of Warcraft oder Herr der Ringe Online würde dann genauso behandelt werden wie ein Call of Duty 4 oder Grand Theft Auto 4. Das gleiche wäre auch für die Spielzeitkarten zur Verlängerung des Abos möglich.

Bei den sonstigen Bezahlmethoden müssten entsprechende Alterskontrollen (zum Beispiel Postident-Verfahren) eingeführt oder generell auf die Zahlung per Kreditkarte umgestellt werden. In wieweit sich auch internationale, vor allem kleinere Betreiber daran halten würden, ist schwer abzuschätzen. Solange die Spiele-Server und Anmeldewebsites im Ausland stehen, ist der Einfluss deutscher Gesetze gering. Es ist aber davon auszugehen, dass zumindest die großen Anbieter wie Activision Blizzard, Codemasters oder Electronic Arts sich an die neuen Bestimmungen halten würden. Blizzard hat bereits gezeigt, dass sie den Behörden wie im Beispiel von China deutlich entgegenkommen, um ein Verbot zu verhindern.

Einschätzung

Solange die bestehenden Jugendschutz-Gesetze nicht angewendet und kontrolliert werden, ist der Nutzen einer weiteren Verschärfung fraglich. Im Endeffekt könnten einige Anbieter von Online-Spielen dann eher ganz auf den Einzelhandelsverkauf verzichten und sich somit der USK-Kontrolle entziehen. Um die jetzt schon große Anzahl von Anbietern zu überwachen, wäre ein enormer Personalaufwand nötig. Und selbst wenn sich alle Betreiber an schärfere Richtlinie halten, wer garantiert dann, dass diese Bestimmungen nicht durch Eltern, Geschwister oder Bekannte einfach ausgehebelt werden?

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Avatar bastille
bastille
#1 | 30. Mrz 2009, 17:52
interessante frage......
auf die verschiedenen meinungen bin ich mal gespannt.
wow ab 12 mit diesem suchtfaktor-hintergrund war schon immer etwas heikel.
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Avatar Chef-Koch
Chef-Koch
#2 | 30. Mrz 2009, 17:54
mhh sehe keine News :/
aber ich erschließe mir jetzt einfach mal aus der Überschirft den Text und gebe meine Meinung dazu:

Ich finde WoW sollte unter mehr Aspekten als der Grafik oder Aktionen beurteilt werden. Das heißt, wenn man in dem Spiel einen zu hohen Suchtfaktor sieht, sollte man es erst einer Bevölkerungsgruppe zugänglich machen, die damit umgehen kann (für mich 16+). Ansonsten ist es immernoch der Prüfstelle überlassen ab wie viel Jahren sie es zulässt.

(wenn ich irgendwas geschrieben hab was schon in der news steht, oder evt. auch gatr nicht zum Thema passt: sorry, ich sehe keine News ^^)
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Avatar Sempai02
Sempai02
#3 | 30. Mrz 2009, 17:57
Rein vom Suchthintergrund sollte man schon nachdenken, ob MMOGs - bei denen diese Prinzip ja auch vom Entwickler gefördert wird durch Itemwah und Downtimes - nicht erst ab 18 freigegeben werden sollten. Ob man dafür nun eine reißerische "WoW ab 18!!!!!!!!!"-Überschrift braucht, sei dahingestellt. Wenn man aber sieht, wie sehr MMOGs die Menschen reinziehen, muss im Bereich Jugendschutz was gemacht werden, mal abgesehen davon, dass es mir schon jetzt davor graut, wenn ich sehe, dass viele der heutigen MMOGler (gerade die bei WoW, wo das Niveau im Erdkern steckt) Verhaltensformen aufweisen, die jeden Personalsachbearbeiter nur zu einem "Ablage P mit der Bewerbung" führen lassen.

PS: Notfalls würde es vielleicht helfen, wenn bei der Anmeldung die Personnummer verlangt werden würde. Das hilft zwar nicht gegen "coole, große Brüder" oder dumme Eltern, aber es wäre ein Anfang. Hätte ich ein Kind, würde ich es nicht z.B. WoW zocken lassen.
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Avatar Trojan_installer.exe
Trojan_installer.exe
#4 | 30. Mrz 2009, 17:58
Für den Fall dass die in der Überschrift enthaltene Frage ernst gemeint ist: DEFINITIV JA! WoW ==> Sucht ==> Sozialer Abstieg ==> Leiden ==> Flucht in virtuelle Welten ==> ... (ein Teufelskreislauf!).

Einige Jugendliche sind nicht in der Lage zu sehen, was wirklich wichtig ist und versinken einfach in den virtuellen Welten von WoW, GW etc. Stellt sich die Frage, ob man auf diese Minderheit tatsächlich Rücksicht nehmen sollte und das Spiel generell für alle Personen erst ab 18 Jahren zugänglich machen sollte - vorallem vor dem Hintergrund, dass die Leute, deren LEBENSAUFGABE TATSÄCHLICH NUR DARIN BESTEHT, IN EINEM MMORPG ERFOLG ZU HABEN, über diverse Umwege doch an diese Spiele kommen werden.
Die Leute allerdings, die potentiell gefährdet sind, bisher aber noch nicht in Kontakt zu solchen Games gekommen sind, könnten durch eine Anhebung der USK-Einstufung tatsächlich davor bewahrt werden.

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Avatar IPreferQuake3
IPreferQuake3
#5 | 30. Mrz 2009, 17:58
Ich bin sowieso dafür dass jeder auf der stelle Standrechtlich erschossen wird der dieses lahme Mistspiel spielt. Damit die Leute mal andere Spiele kaufen und durch ihre Einkäufe pushen.
:P

:ugly: :ugly:
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Avatar Chef-Koch
Chef-Koch
#6 | 30. Mrz 2009, 18:01
ahh so jetzt sehe ich die News xD

also erstmals: 140min pro Tag? na und? das is doch in meinen Augen ein klacks -.- In meiner schulzeit habe ich am Tag, in der stressigsten Zeit ,also Abi, am Tag 3 Stunden gelernt und den ganzen Rest vorm Bildschirm verbracht, entweder allein oder mit Kumpels mit meiner ps3. Am Wochenende bin ich dann immer noch schön saufen gegangen und habe trotzdem mein Abi sauber mit 1,8 schnitt geschafft Oo. Als Ich neuntklässler war, war ich wesentlich länger als 140 minuten pro Tag am Bildschirm, was soll man denn auch anderes machen, wenn grad kein Kumpel zur Hand ist, weil sie (wer hätte es gedacht) alle zocken...

(Meine zeit vor dem Bildschirm habe ich zwar größtenteils nicht mit zocken verbracht, aber ich denke in dem Artikel macht das kein Unterschied...)

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Avatar S*C*N*R
S*C*N*R
#7 | 30. Mrz 2009, 18:02
für den suchtfaktor sind die eltern verantwortlich, im normalfall würden sie es ja auch nicht zulassen wenn der sohnemann sich sein heroin im kinderzimmer auf dem löffel warm macht und es sich in die venen spritzt.

vor dem hintergrund der monatlichen kosten würde ich mich aber für eine "ab18" einstufung aussprechen.

die tägliche spielzeit als argument für ein u18-verbot zu benutzen finde ich sehr interessant, schliesslich wird dieses argument nicht für eine "ab18" einstufung für fernseher schauen verwendet. aber mit TV kann man die kids ja auch schön zum konsum auffordern, während die wow-opfer höchstens mal ihr geld für etwas virtuelles gold bei ebay liegen lassen... oder? ^^
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Avatar markw
markw
#8 | 30. Mrz 2009, 18:06
@IPreferQuake3

have fun dying, immer der gleiche Unfug, du bist sicher einer von denen die bei solchen Regelungen das Spiel net spielen dürfen....

Man kann alle Tätigkeiten von Jugendlichen so auslegen, dass es Suchtfaktoren gibt....Jugendlicher mit Freundeskreis -> rauchen, saufen, randalieren....los allesamt die Freunde verbieten und sofort eine Ausgangsperre verhängen!

Erwähnt wird ja nie, wieviele Leute WoW eigentlich verbindet, dass tausende in 40er Raids zusammen Spaß haben, dass dieses Spiel vielleicht auch teilweise richtige Freundschaften bildet, mein Gott, sobald ein völlig aus der Welt gefallener Jugendlicher wild um sich schießt, gibt es 25400 Spiele die sofort verboten werden müssen, am Besten Haftstrafen für alle "Killerspiele Spieler"!
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Avatar Zele
Zele
#9 | 30. Mrz 2009, 18:06
Also de Facto ist World of Warcraft in Deutschland so gut wie erst ab 18, insofern müssten nur gewisse Gesetze und Vorschriften konsequent umgesetzt werden....wenn aber nicht geprüft wird, ob derjednige, der das Abo abschließt, volljährig ist, ändert sich halt nichts. Alternativ kann man die Eltern anprangern, die die Abos für ihre minderjährigen Kinder abschließen.

PrePaid-Cards sind da natürlich aussen vor, aber der Großteil der Kunden zahlt eben anders....
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Avatar TheRight
TheRight
#10 | 30. Mrz 2009, 18:08
Die deuten indirekt auf Seite 2 an Bier wäre ungesund....

FREVEL !!!
:ugly:

Mal im Ernst: Ich finde WoW sollte nicht ab 12 sein, weil man in dem Alter einfach nicht in der Lage ist Prioritäten gut genug zuzuordnen. Darum versumpfen manche sehr früh in PC Spielen, weil sie es als zu wichtig, bzw andere Dinge für nicht wichtig genug erachten
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Details zu World of Warcraft

Plattform: PC
Genre Rollenspiel
Untergenre: Online-Rollenspiel
Release D: 11. Februar 2005
Publisher: Blizzard Entertainment
Entwickler: Blizzard Entertainment
Webseite: http://www.wow-europe.com
USK: Freigegeben ab 12 Jahren
Spiele-Logo: Download
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