Zum Thema World of Warcraft ab 0,98 € bei Amazon.de Das eigentlich nicht betretbare und nicht markierte Gebiet im Norden Lordaerons von World of Warcraft kann über einen Exploit erkundet werden. Das beweist der YouTuber HeelvsBabyface im Video oberhalb.

Worum es sich bei der großen Zone handelt, die auch nach fünf Erweiterungen und über zehn Jahren WoW noch nicht klar. Vermutungen reichen von einem zusätzlichen Gebiet des ehemaligen, menschlichen Königreichs Lordaeron, hin zu Überresten des ehemaligen Hochelfen-Reichs Quel'Thalas. In einer Doku von 2014 zeigte Blizzard selbst frühe Konzeptskizzen, die von den Dracheninseln als Raidzone sprechen.

HeelvsBabyface schafft es über einen Exploit der Instanz Stratholme in das Gebiet und deckt gleichzeitig auf, dass dort auch der alte Eingang der Instanz Naxxramas geplant war. Die Zone selbst ist völlig kahl. Bäume, Tiere und andere Objekte fehlen. Nur ein einzelner Turm und ein Anleger der Nachtelfen am Strand laden zu weiteren Spekulationen ein. Spieler konnten zwei Türme am Wasser bereits zu WoW-Classic-Zeiten finden, wenn sie an der Küste entlang schwammen. Heute ist ein Erkunden über den Wasserweg nicht mehr möglich, nur der Exploit funktioniert noch. In Teilen der Zone kann das fliegende Reittier verwendet werden.

Die Zone nordwestlich der östlichen Pestländer ist eines der letzten gut gehüteten Geheimnisse von World of Warcraft. Weitere bekannte Zonen, die weit entwickelt aber nicht veröffentlicht wurden, sind Old Ironforge und die Katakomben unterhalb von Stormwind. Es ist auch eine der letzten Zonen, die nicht von der Überarbeitung des Addons Cataclysm betroffen waren.

World of Warcraft erschien im Jahr 2004 für den PC. Das kommende Addon Legion ist mittlerweile das sechste und soll im Jahr 2016 erscheinen.

The first cut is the deepest ...
... sang einst Sheryl Crow und meinte damit wahrscheinlich den Schnitt in ihr Herz, den ihr die erste große Liebe zugefügt hat. Extrem unfair für alles, was später kommt, aber die erste Liebe vergisst man weder im RL noch in der MMO-Welt, und das zurecht! Betrachtet man es heute aus einer etwas »älteren« Perspektive, erscheint es einem fast unglaubwürdig, dass man früher mit 40 Mann gegen epische Inkarnationen des Bösen loszog. WoW hat digitale Geschichte beeinflusst und ein Nischengenre massenmarkttauglich gemacht. Ich habe in der Lebenszeit von WOW geheiratet, bin Vater zweier Kindern geworden, bin vier Mal umgezogen, habe 200 Folgen Server Down Show moderiert und war mit der Gilde auf dem Oktoberfest. World of Warcraft ist ein Brett und definitiv mehr als ein Spiel. Nur ein kleiner Blick hinter den Login-Screen jetzt zum neuen Addon Warlords of Draenor beweist: Es sieht immer noch verdammt gut aus. Genau wie Sheryl Crow.
Clape