World of Warcraft : An World of Warcraft gibt es häufig etwas zu meckern. Warum Blizzard nicht auf alle Spieler eingeht, hat nun der ?Assistant-Game-Director Ion ??Hazzikostas erklärt. An World of Warcraft gibt es häufig etwas zu meckern. Warum Blizzard nicht auf alle Spieler eingeht, hat nun der ?Assistant-Game-Director Ion ??Hazzikostas erklärt.

Zum Thema World of Warcraft ab 0,98 € bei Amazon.de World of Warcraft existiert seit mehr als zehn Jahren. Und in dieser langen Zeit haben sich innerhalb der Community verschiedene Meinungen darüber entwickelt, was wohl am besten für das Online-Rollenspiel wäre. Und das ist einer der Gründe dafür, dass Blizzard nur selten auf die vielen Wünsche und Vorlieben der einzelnen Spieler eingeht.

Das jedenfalls hat nun der Assistant-Game-Director Ion Hazzikostas im Rahmen einer Diskussion in den offiziellen Blizzard-Foren verraten. Die Wünsche der Community seien einfach zu vielfältig und zu gegensätzlich, um sie alle berücksichtigen zu können, so der Game-Designer.

Um das zu verdeutlichen, wählte Hazzikostas als Beispiel die hypothetische Einführung eines neuen Reittiers. Mache man ein solches ausschließlich durch PvP freischaltbar, wäre eben der nicht auf den PvP-Aspekt in World of Warcraft fokussierte Teil der Spieler unzufrieden, so Hazzikostas zu bedenken:

Wäre es unser Ziel, eine Mehrheit zufriedenzustellen, müssten wir sehr wahrscheinlich mindestens jeweils eine Version dieses Reittiers auch durch Raiding, durch Questing und durch das Sammeln von Ruf freischaltbar machen. Würden wir das machen, wäre die Belohnung aber nicht mehr so wertvoll. Unser Ansatz ist es deshalb, die unterschiedlichen Inhalte und Belohnungen auf die verschiedenen Spielergruppen zuzuschneiden, anstatt den kleinsten gemeinsamen Nenner zu finden, der für niemanden etwas Besonderes ist.

Am Ende sei aber eben abgesehen vom Hochleveln das eigenen Charakters keiner der Inhalte in World of Warcraft für die Mehrheit der Spieler gedacht, so Hazzikostas. Einige Spieler würden Raids lieben, andere fokussierten sich lieber auf die PvP-Inhalte. Eine weitere Minderheit sei für Mythic-Raids zu begeistern. Und manch einer habe Spaß an Pet-Kämpfen, Rollenspiel oder dem Auktionshaus.

Das komplette Spiel auf nur eine dieser vielen Spielergruppen auszulegen, funktioniere einfach nicht, so Hazzikostas Schlussfolgerung.

The first cut is the deepest ...
... sang einst Sheryl Crow und meinte damit wahrscheinlich den Schnitt in ihr Herz, den ihr die erste große Liebe zugefügt hat. Extrem unfair für alles, was später kommt, aber die erste Liebe vergisst man weder im RL noch in der MMO-Welt, und das zurecht! Betrachtet man es heute aus einer etwas »älteren« Perspektive, erscheint es einem fast unglaubwürdig, dass man früher mit 40 Mann gegen epische Inkarnationen des Bösen loszog. WoW hat digitale Geschichte beeinflusst und ein Nischengenre massenmarkttauglich gemacht. Ich habe in der Lebenszeit von WOW geheiratet, bin Vater zweier Kindern geworden, bin vier Mal umgezogen, habe 200 Folgen Server Down Show moderiert und war mit der Gilde auf dem Oktoberfest. World of Warcraft ist ein Brett und definitiv mehr als ein Spiel. Nur ein kleiner Blick hinter den Login-Screen jetzt zum neuen Addon Warlords of Draenor beweist: Es sieht immer noch verdammt gut aus. Genau wie Sheryl Crow.
Clape