Zum Thema » World of Warplanes: Trailer gamescom Render-Video » World of Tanks - Test So gut ist die F2P-Panzer-Action Auf der Gamescom hat uns der weißrussischen World of Tanks -Macher Wargaming.net sein nächstes Projekt World of Warplanes vorgestellt. Dessen Spielprinzip ist schnell umschrieben: Es ist World of Tanks – mit Flugzeugen. Auf den Online-Schlachtfeldern des Free2Play-Actionspiels bekämpfen sich zwei Teams zu je 15 Flugzeugen.

Das Ziel lautet, alle Feindflieger abzuschießen oder die gegnerische Basis in Schutt und Asche zu bomben. Was gar nicht so leicht sein dürfte, denn erstens bestehen die Stützpunkte aus mehreren Gebäuden, zweitens werden sie von computergesteuerten Flakgeschützen verteidigt.

War Thunder - Screenshots aus Version 1.37

Die Flieger: Drei Nationen, 60 Maschinen

Zum Starttermin planen die Entwickler rund 60 Flugzeuge aus drei Nationen (Deutschland, USA, Sowjetunion), dann sollen sukzessive weitere Länder und Maschinen hinzukommen. Die Flieger stammen aus demselben Zeitraum wie die Panzer von World of Tanks, also aus den 30er- bis 50er-Jahren. Es wird also auch frühe Jets wie die Messerschmidt Me 262 geben. Generell unterteilen sich die Flugzeuge in drei Klasse:

  • Einmotorige Jäger: Die flinken Jagdmaschinen eignen sich vor allem für schnelle Dogfights, also für Zweikämpfe in der Luft.

  • Zweimotorige Zerstörer: Diese Flieger sind nicht ganz so wendig wie die einmotorigen Flieger, dafür aber besser bewaffnet. Einige dieser Flieger verfügen über einen computergesteuerten Geschützturm, der automatisch nahe Feinde aufs Korn nimmt. Ein anderer Spieler kann nicht die Rolle des Bordschützen übernehmen. Jeder Spieler ist ein Pilot.

  • Jagdbomber: Die stärkste Flugzeugklasse eignet sich am besten, um Stützpunkte zu bombardieren. Auch in der Luft sind die Jagdbomber nicht gerade wehrlos, wenn auch nicht so stark wie die anderen Klassen. Auch einige dieser Flieger verfügen über ein KI-Geschütz.

Einem vierten Flugzeugtyp erteilt Wargaming.net indes eine klare Absage: Viermotorige Bomber, also »Fliegende Festungen«, wird es nicht geben. Wenn die ihre Bombenfracht abgeworfen hätten, wären sie nämlich nutzlos: zu langsam, zu groß, und denkbar schlecht geeignet, um wendige Flieger abzuschießen.

Allerdings denkt Wargaming über Eskortmissionen nach, in denen die Spielerteams einen computergesteuerten Bomber beschützen beziehungsweise angreifen müssen. Das ist aber noch Zukunftsmusik.