X3: Reunion : In einem Asteroidenfeld beschießen wir einen ungeschützten Transporter. Der Pilot meckert heftig, rückt aber seine Waren raus. In einem Asteroidenfeld beschießen wir einen ungeschützten Transporter. Der Pilot meckert heftig, rückt aber seine Waren raus. Du kommst hier nicht rein!« Mit voller Wucht schreit Ihnen X3 Reunion diesen Lieblingssatz deutscher Türsteher entgegen. Zumindest meint man ihn zu hören, wenn man Egosofts Weltraumspiel installiert hat. Denn kaum gestartet, bemüht sich der Mix aus Storykampagne und Weltraumhandel mit jedem Bit, dem Spieler den Ausflug ins X-Universum so schwer wie möglich zu machen. Wir haben dennoch versucht, die Pforten in die unzugänglichen Weiten von Egosofts Galaxie aufzustoßen - mit Erfolg.

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X3: Reunion : Das gesuchte Sprungtor im Imperialen Grenzbereich liegt weit im Westen. Das gesuchte Sprungtor im Imperialen Grenzbereich liegt weit im Westen. Wer die beiden Vorgängerspiele nicht kennt, versteht vom Intro nix. Doch auch geübte X-Perten, die mit der Story um den Piloten Kyle Brennan, seinen Sohn Julian und deren Kampf gegen die finsteren Kha'ak vertraut sind, bekommen Probleme. Denn kaum hat man sich an der schicken Optik und den geschmeidig animierten Raumern erfreut, stellt sich auch der ausgebuffteste X-Fan die Frage »Was soll ich denn jetzt machen?«. Die Startsequenz verrät nur, dass man als Julian Brennan unterwegs ist, Papa Kyle liegt seit X2 im Koma. Außerdem soll eine neue Nachricht eingegangen sein. Nur wie ruft man die auf? Ein beherzter Druck auf die Escape-Taste oder ein Rechtsklick ermöglichen den Zugriff auf die umständlichen Schiffsmenüs. Dort finden Sie den Eintrag »Eingehende Nachrichten« und erfahren im fitzeligen Text, zu welchem Sprungtor Sie fliegen müssen. Der Rest funktioniert leicht. Per Klick steuert Ihr Schiff den gewählten Zielpunkt automatisch an. Wer mag, kann aber auch per Hand mit Maus, Tastatur oder Joystick losbrettern.