XCOM: Enemy Unknown - PC

Rundenstrategie  |  Release: 12. Oktober 2012  |   Publisher: 2K Games / Sports

XCOM: Enemy Unknown - Lob und Kritik vom Serien-Schöpfer Julian Gollop

Julian Gollop, der Schöpfer von UFO: Enemy Unknown, hat in einem Interview erklärt, was ihm am Remake XCOM: Enemy Unknown gefällt und was nicht.

Von Tony Strobach |

Datum: 29.11.2012 ; 13:48 Uhr


XCOM: Enemy Unknown : Der XCOM-Schöpfer Julian Gollop zeigt sich zufrieden mit der Neuauflage XCOM: Enemy Unknown. Der XCOM-Schöpfer Julian Gollop zeigt sich zufrieden mit der Neuauflage XCOM: Enemy Unknown. In einem Interview gegenüber Eurogamer.net erklärte Julian Gollop seine Sicht auf das Runden-Strategiespiel XCOM: Enemy Unknown . Gollop war Leiter des britischen Entwicklerstudios Mythos Games, von denen die 1994 erschienene Vorlage UFO: Enemy Unknown stammt.

Insgesamt äußerte sich Julian Gollop sehr positiv: »Firaxis hat tolle Arbeit geleistet (…) Das Spiel ist fesselnd und hat Suchtpotential, abgesehen davon ist es ziemlich herausfordernd auf dem Schwierigkeitsgrad Klassisch.«

Ebenfalls zufrieden war der XCOM-Schöpfer damit, wie Firaxis mit dem Ur-XCOM umgegangen ist:
»Die meisten Entscheidungen von Firaxis waren sehr vernünftig und das Spiel ist sogar konsolenfreundlich. Insgesamt denke ich, dass sie die Essenz des Original-XCOMs erhalten haben«

Einen Kritikpunkt hatte Gollop aber doch – die Auswahl an Missionen sei im Vergleich zur Vorlage etwas gering:

»Eine kleine Enttäuschung ist für mich, dass die Positionen der Ereignisse und Basen überhaupt nicht relevant sind. Ich habe oft das Gefühl, dass manche Sachen einfach zu gekünstelt wirken. Die drei simultanen Entführungs-Missionen [von denen der Spieler immer nur auf eine reagieren kann] stören mich dabei am meisten. Das Original XCOM hatte da einfach wesentlich mehr Pseudo-Zufallselemente«.

Gollop führt das aber auf die »Sid-Meier-Doktrin« zurück, nach der sich Spiele immer um interessante Entscheidungen drehen müssten.

Einleitung
Die Anzahl von freundlich gesinnten Alienvölkern in Filmen und Computerspielen kann man leicht an einer Hand abzählen, aber bösartige Außerirdische scheinen in jedem Winkel des Universums zu lauern. Auch in den Spielen der X-COM-Serie – X-COM steht für Extraterrestrial Combat Force - kommen die Fremden nicht in Frieden und müssen in einer Mischung aus Strategie, Basisbau und rundenbasierten Taktik-Kämpfen aufgehalten werden.

Aufgrund der Beliebtheit der X-COM-Spiele erscheint ab 2003 die UFO-Serie (UFO: Aftermath, UFO: Aftershock, UFO: Afterlight, UFO: Extraterrestrials), die zwar das Spielprinzip übernimmt, sonst aber nichts mit den ursprünglichen Titel zu tun hat und deshalb hier nicht näher vorgestellt wird. Wir zeigen die erfolgreiche Original-Serie von ihren Anfängen bis heute.
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Avatar KingSamy
KingSamy
#1 | 29. Nov 2012, 14:30
Herrliches Spiel.
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Avatar psyclops
psyclops
#2 | 29. Nov 2012, 14:34
Das Spiel ist toll, aber die Kritik stimmt schon. Die Missionen ähneln sich sehr bald sehr stark. Es bräuchte mehr Abwechslung bei den Karten, den Gegnern und den Missionstypen.

Wobei, die simultanen Entführungsmissionen dienen im Grunde dem Zweck, den Paniklevel in die Höhe zu treiben. Bei den beiden anderen Länder, die man nicht angeht, steigt dann eben der Paniklevel. Man muss da eben abwägen. Wenn das nicht wäre, hätte man keinen solchen Zugzwang Sateliten zu bauen und in der Story fortzuschreiten.

Wenn man alle Länder mit Sateliten abgedeckt hat, hören die simultanen Missionen auf.
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Avatar Jigsaw
Jigsaw
#3 | 29. Nov 2012, 14:36
Zitat von :
"Die meisten Entscheidungen von Firaxis waren sehr sensibel [...]"


Das englische "sensible" heißt nicht "sensibel" sondern in dem Kontext "sinnvoll" oder "vernünftig".
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Avatar Pabbenduke
Pabbenduke
#4 | 29. Nov 2012, 14:39
Gab es im ersten Teil mehr unterschiedliche Missionen? Außer der basisverteildigung habe ich wenig vermisst.
Im Gegensatz zu anderen Remakes sind ei Innovationen richtig gut gelungen. Die Basisansicht, die individualisierbaren charaktere mit denen man sich identifizieren kann, die skilltrees etc. sind richtig gut eingebettet und vermitteln ein gefühl eines neuen und besseren Spieles, anstatt das alte zu nehmen und ihm ein neues schönes Kleidchen anzuziehen. Thumbs up!
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Avatar Almo
Almo
#5 | 29. Nov 2012, 14:44
Zitat von sb_dreamboy:



ich werd es mir wohl die tage kaufen ^^


nur zu lohnt sich echt
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Avatar Foxedge
Foxedge
#6 | 29. Nov 2012, 14:50
Das Spiel hatte viel Potential(vergeudet), macht auch Spaß, aber nicht über einen langen Zeitraum hinweg. Vor allem der Multiplayer, der für eine Langzeitmotivation sorgen sollte, stellt das größte Problem dar. Mit nicht zeitgemäßen Interfaces, diversen Fehlern bei der Spielerfindung, keinen Spielerprofilen, ewig langen Wartezeiten und anschließenden Ingame-Bugs wenn man denn mal in ein Spiel gekommen ist, erschafft man keinen MP der für die nächsten Jahre lebt. Man muss sich nur mal die offiziellen Foren durchlesen.

Da hätte soviel mehr gehen können in diesem Genre-Monopol. Wirklich Schade. Aber trotzdem ein Remake was "ganz ok" ist - allerdings dann nur für 20-30€ maximal.
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Avatar biber_bert
biber_bert
#7 | 29. Nov 2012, 14:50
naja entweder wurde die meinung gekauft oder er ist sehr bescheiden... oder senil. das spiel ist, das stimmt wunderbar für die konsole "runtergebrochen" ansonsten ein trauriger schatten seines vorbildes. es hat die taktische tiefe von yahtzee. mehr nicht, man könnte genauso gut mit einem zufallsgenerator spielen.

P.s.:sonst eiert GS bei jeder gelegenheit über matschige texturen und nicht zeitgemäße grafik, hier hat das wohl nicht gestört
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Avatar Agent.Smith
Agent.Smith
#8 | 29. Nov 2012, 14:54
Muss mal kurz klugscheißen: das englische Wort "sensible" wird NICHT mit "sensibel" übersetzt, sondern mit "vernünftig"
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Avatar Sir Twist
Sir Twist
#9 | 29. Nov 2012, 15:09
Zitat von Foxedge:
Das Spiel hatte viel Potential(vergeudet), macht auch Spaß, aber nicht über einen langen Zeitraum hinweg. Vor allem der Multiplayer, der für eine Langzeitmotivation sorgen sollte, stellt das größte Problem dar. Mit nicht zeitgemäßen Interfaces, diversen Fehlern bei der Spielerfindung, keinen Spielerprofilen, ewig langen Wartezeiten und anschließenden Ingame-Bugs wenn man denn mal in ein Spiel gekommen ist, erschafft man keinen MP der für die nächsten Jahre lebt. Man muss sich nur mal die offiziellen Foren durchlesen.

Da hätte soviel mehr gehen können in diesem Genre-Monopol. Wirklich Schade. Aber trotzdem ein Remake was "ganz ok" ist - allerdings dann nur für 20-30€ maximal.


Der MP Part war mir sogar völlig egal aber für mich ist das Spiel viel zu stark auf Mainstream/Casual getrimmt worden.
Klar macht es einige Sachen (deutlich) besser aber unter dem Strich ist das "Orginal" unereicht.
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Avatar Meekah
Meekah
#10 | 29. Nov 2012, 15:21
Ich hatte viel mehr von dem Spiel erwartet... Die Special Edition vorbestellt, um es als einer der ersten Spielen zu können, nach 2 Tagen ist es im Regal gelandet. :(

Das Spiel an sich ist sehr gut, keine Frage. Aber es hat so viel Potential gehabt um einfach mehr draus zu machen. Allein die ganzen Bugs schmälern schon gewaltig den Spielspaß.

Die 70€ waren es aber nicht wert.
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Details zu XCOM: Enemy Unknown

Plattform: PC (PS3, Xbox 360, iOS, Android)
Genre Strategie
Untergenre: Rundenstrategie
Release D: 12. Oktober 2012
Publisher: 2K Games / Sports
Entwickler: Firaxis Games
Webseite: http://www.xcom.com/enemyunkno...
USK: Freigegeben ab 16 Jahren
Spiele-Logo: Download
Leserinteresse:
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