Spiele-Tests

Atari schickt Sie im neuen Alone in the Dark in einen packenden Action-Horrorfilm zum Selberspielen und stellt Ihre Nerven damit auf die Probe - im Guten wie im Schlechten. - Seite 1
Seite 1 2 3 4   Fazit Wertung

Alone in the Dark im Test

Packender Action-Horrorfilm zum Selberspielen

Atari schickt Sie im neuen Alone in the Dark in einen packenden Action-Horrorfilm zum Selberspielen und stellt Ihre Nerven damit auf die Probe - im Guten wie im Schlechten.

Von Daniel Matschijewsky |

Datum: 18.06.2008


So möchte keiner aufwachen. Edward Carnby, Held des Action-Adventures Alone in the Dark, liegt gefesselt und noch halb betäubt auf dem Sofa eines Hotelzimmers irgendwo in New York, verschleppt und bewacht von zwei finsteren Gestalten. Anfangs erkennen wir nur undeutliche Schemen, irgendjemand scheint Edward einen ordentlichen Hieb auf den Hinterkopf gegeben zu haben. Was ist hier los? Bevor wir einen klaren Gedanken fassen können, zerrt uns einer der Entführer aus dem Raum. »Bring ihn aufs Dach und töte ihn!«, ruft ihm der andere hinterher. Unsanft werden wir einen dunklen Flur entlang gestoßen, müssen immer wieder blinzeln (X-Taste), um die unheimliche Szenerie scharf sehen zu können. »Hier links!«, bellt der Gangster hinter uns, das Gewehr im Anschlag. Als wir um die Ecke stolpern, reißt urplötzlich die Betonmauer neben uns auf, und eine dämonische Macht zieht unseren panisch kreischenden Peiniger brutal in die Tiefe. Dann herrscht Stille. Der Schock sitzt uns noch in den Knochen, als wir nun allein den Flur entlang taumeln. Allein im Dunkeln.

» Test-Video zu Alone in the Dark ansehen

» Boxenstopp zu Alone in the Dark anschauen

Alone in the Dark : Pures Haudrauf reicht nicht aus, den Infizierten kann Edward nur mit Feuer beikommen -- entweder mit alkoholgetränkter Munition oder brennbaren Flüssigkeiten (linke Flasche). Pures Haudrauf reicht nicht aus, den Infizierten kann Edward nur mit Feuer beikommen -- entweder mit alkoholgetränkter Munition oder brennbaren Flüssigkeiten (linke Flasche).

Angefangen

Der packende Auftakt ist nur der Anfang einer hochdramatischen Geschichte, die der Entwickler Eden Games in spektakulären, fast kinoreifen Sequenzen erzählt. So hangelt sich Edward nach dem unfreiwilligen Ableben seines Entführers in 50 Metern Höhe an einer Gebäudefassade entlang, die nach und nach in sich zusammenstürzt. Trümmerteile reißen zunächst sicher scheinende Fenstersimse in die Tiefe, Feuer und Explosionen schleudern Edward das Mauerwerk um die Ohren, während die Kamera den Brocken folgt und das Chaos auf der Straße unter ihm offenbart. Auch im weiteren Verlauf bleibt der Staunfaktor auf konstant hohem Niveau. So kraxeln wir zum Beispiel an einem Seil eine Felswand hoch, während über uns ein abgestürzter und an der Klippe hängender Helikopter nach und nach auseinanderbricht und die Umgebung durch auslaufende Kerosinbäche in Brand steckt. Untermalt wird das Spektakel durch eine aufwändig produzierte Musik, die nicht (wie von vielen Spielen gewohnt) generisch im Hintergrund dudelt, sondern sich nach dem Geschehen auf dem Bildschirm richtet - großartig!

Diesen Artikel:   Kommentieren (26) | Drucken | E-Mail
Sagen Sie Ihre Meinung (» alle Kommentare)
Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten!
» Zum Login

Sie sind noch nicht in der GameStar-Community angemeldet?
» Zur kostenlosen Anmeldung
Erster Beitrag  |  » Neuester Beitrag
Avatar scoozer
scoozer
#1 | 18. Jun 2008, 17:46
Hallo,

Wie habt ihr das Spiel getestet, da es laut einiger Aussagen durch die Onlineaktivierung erst heute Nacht spielbar sein wird auf PC?

Oder habt ihr eine spezielle Version erhalten?
rate (0)  |  rate (7)
Avatar feb2k
feb2k
#2 | 18. Jun 2008, 19:53
Sie werden wohl kaum erst heute angefangen haben zu testen, von daher müssen sie ja eine spezielle (Presse-)Version haben ;)
rate (2)  |  rate (1)
Avatar insaneRyu
insaneRyu
#3 | 18. Jun 2008, 21:00
Interessant. GS redet von einer packenden Inszenierung und 4players sagt die Regie und Inszenierung zerstört das ganze Flair des Spiels.

Gibts schon eine Demo? Oder ist eine angekündigt?
rate (7)  |  rate (0)
Gelöschter User
#4 | 18. Jun 2008, 21:03
So ist es. Unsere Testversion war nur durch einen CD-Key geschützt. Eine Online-Aktivierung war nicht nötig. Ehrlich gesagt hat es uns überrascht, dass die Verkaufsversion aktiviert werden muss
rate (3)  |  rate (6)
Avatar Mars1989
Mars1989
#5 | 18. Jun 2008, 23:08
Zitat von insaneRyu:
Interessant. GS redet von einer packenden Inszenierung und 4players sagt die Regie und Inszenierung zerstört das ganze Flair des Spiels.

Ich hatte auch das Gefühl, dass jeweils von einem komplett anderen Spiel berichtet wurde.
rate (2)  |  rate (0)
Avatar Markus Schwerdtel
Markus Schwerdtel
#6 | 19. Jun 2008, 09:36
Tatsächlich unterscheiden sich die PC- und Konsolenversionen etwas. Auf dem PC lassen sich die Kämpfe zum Beispiel wesentlich präziser steuern als auf der Xbox 360. Zum Vergleich empfehle ich den Test auf www.gamepro.de.
rate (2)  |  rate (0)
Avatar Hylax
Hylax
#7 | 19. Jun 2008, 10:50
Danke für den Hinweis.
rate (0)  |  rate (1)
Avatar evil-twin
evil-twin
#8 | 19. Jun 2008, 12:47
Ich habe das Soiel auf meiner XBOX schon gespielt und war sehr enttäuscht, die Steuerung ist eine Kastastrophe, extrem ungenau, unsinnig belegt und total überladen, habe schon lange kein Spiel mehr gespielt, bei dem es so schwierig war, den Charakter um 180 Grad zu drehen. Die geskripteten Ereignisse wirken oft sehr künstlich, die Fahrphysik und -steuerung erinnert an Autobahnraser und die deutsche Sprachausgabe zerstört die letzte Atmosphäre ( wobei man aber sagen muss, dass sich jederzeit auf die deutlich bessere englische umstellen lässt). Schade um die tolle Musikuntermalung, dem einzigen Lichtblick des Spiels, aber ich habe nach 2 Stunden das Spiel entäuscht wieder verpackt und werde es zurückgeben.
rate (8)  |  rate (4)
Avatar Mage
Mage
#9 | 19. Jun 2008, 13:45
Zitat von Daniel Matschijewsky:
Immerhin bietet Alone in the Dark dem Ungeduldigen eine ebenso innovative wie nützliche Funktion an: Wer an einer Stelle nicht weiterkommt, kann die aktuelle Episode einfach überspringen und beim nächsten Wendepunkt der Handlung weiterspielen.


Das gab es vor ewigen Jahren schon bei Crimson Skies! Kam man bei einem Kampf nicht weiter, wurde dem Spieler nach dem dritten (?) Versuch die Möglichkeit geboten, es noch einmal zu versuchen oder den Kampf zu überspringen. Aber wer erinnert sich schließlich noch an dieses tolle Spiel? ;)
rate (1)  |  rate (1)
Avatar Michael Obermeier
Michael Obermeier
#10 | 19. Jun 2008, 14:03
Zitat von Mage:
Zitat von Daniel Matschijewsky:
Immerhin bietet Alone in the Dark dem Ungeduldigen eine ebenso innovative wie nützliche Funktion an: Wer an einer Stelle nicht weiterkommt, kann die aktuelle Episode einfach überspringen und beim nächsten Wendepunkt der Handlung weiterspielen.


Das gab es vor ewigen Jahren schon bei Crimson Skies! Kam man bei einem Kampf nicht weiter, wurde dem Spieler nach dem dritten (?) Versuch die Möglichkeit geboten, es noch einmal zu versuchen oder den Kampf zu überspringen. Aber wer erinnert sich schließlich noch an dieses tolle Spiel? ;)


ICH! Hach, wie schön war das damals...
rate (3)  |  rate (2)

PROMOTION
AKTUELLE RELEASES
» zum Release-Kalender
 
top Top
Werde Fan von GameStar auf FacebookFacebook Aboniere den YouTube-Kanal von GamestarYouTube Besuche Gamestar auf Google+Google+ GameStar auf Twitter folgenTwitter Alle RSS-Feeds von GameStar.deRSS-Feeds Jetzt GameStar-Newsletter bestellenNewsletter
© IDG Entertainment Media GmbH - alle Rechte vorbehalten