Krudes Kriegsturnier
Es ist mal wieder Krieg in der Zukunft. Nicht nur die widerlichen Krall, Handlanger der Skaarj, setzen den Kolonien zu. Auch die Necris, halbtote Wesen mit erstaunlicher Technologie, wollen die Menschen unterjochen.



Unreal Tournament 3 Also auf in die Schlacht – beziehungsweise in die Solokampagne, auf die Epic angeblich den Schwerpunkt im jüngsten
Unreal Tournament gelegt hat. Nach einem pompösen Intro sind wir allerdings schnell ernüchtert. Hinter dem Kriegsszenario verbergen sich keine riesigen Angriffe auf Städte, gigantische Raumschlachten oder was man sonst vom SciFi-Krieg erwarten dürfte. In fünf Akten bolzen wir stattdessen schlicht mit Bots durch die fünf normalen Spielmodi von
Unreal Tournament 3. Zwar werden die einzelnen Einsätze stets durch dramatische gesprochene Texte eingeleitet, in denen Epic eine kleine Rahmenhandlung spinnt, aber am Ende spielen wir dann doch nur Team-Deathmatch, Capture the Flag oder den neuen Warfare-Modus.
Da war die Kampagne in Unreal Tournament 2004 nachvollziehbarer. In der haben wir uns nämlich nur durch ein Turnier geschossen, eben das »Tournament«, das das Spiel seit jeher im Namen trägt.
Die Kugel zum Sieg
Kann mal jemand den Siegismund stoppen? Oh mein Gott, der hat die Kugel! Klinge, los, du hast das schnellste Fahrzeug, hinterher! Verflixt, Fabian hat den Ball ins Ziel getragen.



Gefechte werden meist über Distanz ausgetragen. So nah kommen Sie Gegnern selten. Der Knotenpunkt ist verloren, und wir stehen mit kompletter Mannschaft in der feindlichen Basis, können aber nichts mehr gegen den nun geschützten Energiekern ausrichten. Toll gemacht, Kollegen! Kommt Ihnen das Beschriebene bekannt vor? Hinter dem von Epic als neu angepriesenen Warfare-Modus verbirgt sich Onslaught aus
UT 2004. Das Ziel dabei ist es, den gegnerischen Hauptkern zu zerstören. Dazu knüpfen Sie Energielinien, indem Ihr Team Verbindungsstellen, sogenannte Primärknoten übernimmt. Gelingt es Ihnen, eine solche Linie bis zum Hauptquartier der Gegner zu spannen und lange genug aufrechtzuerhalten, bis der feindliche Kern geknackt ist, haben Sie gewonnen. Das klingt einfacher, als es ist, wechseln die Primärknoten doch dauernd und zuweilen blitzschnell den Besitzer.
Mal sind die Karten winzig mit nur einem Knoten in der Mitte. Mal muss nur ein Team einen Primärknoten erobern, während das andere gleich den Hauptkern attackieren darf – der jedoch von mächtigen Geschützen eingerahmt ist.
ich hab ut3 mir gerade fürn 10ner geholt (damit ich ggf ein paar nette mods "abspielen" kann) und kann verstehen, daß das spiel kein erfolg war
die maps sind nicht gut (das leveldesign wirklich neuer maps ist langweilig bzw hat keinen spielfluss und bekannte maps mit gutem leveldesign wirken überfrachtet, übersichtlichkeit ging verloren etc)
die waffenredesignes sind ein fehlgriff (besonders die sehr früher beliebte flak spielt sich mies, den bogenwurf des sec fire kann man vergessen...)
die bots, das große plus bei ut, sind zwar in den oldschool modi (dm, ctf) immer noch nett und als gegner auch im warfare modus zu gebrauchen, aber als teammitglieder in eben diesem warfare modus sind sie ein graus
beim hoverboard ist es ähnlich wie damals beim shield von cs 1.6, der gamestar feiert es als das super duper ding an, aber so gut wie jeder merkt nach kurzer spielzeit, daß es im grunde eher nervig als cool ist
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