Ein echtes Brett!



Der Klassiker »Deck 16« ist auch mit dabei. Ah! Schon wieder gestorben! Wir stehen allein in der Basis, alle Fahrzeuge sind futsch, und die Schlacht tobt gefühlte drei Kilometer entfernt. Bleiben drei Möglichkeiten: 1) Warten, bis ein Fahrzeug erscheint, 2) warten, bis die Schlacht zu einem kommt oder 3) einfach loslatschen. So war es zumindest noch in
UT2004. Jetzt ist alles anders, denn jetzt ist Hoverboard- Zeit! Ein Tastendruck, und schon haben wir ein Gleitbrett unter den Füßen, das uns in Windeseile zur Action bringt.
Das Hoverboard erscheint auf den ersten Blick simpel und kaum hilfreich. Seine taktische Vielfalt erschließt sich aber erst nach einiger Eingewöhnung. Es macht Schluss mit langen Fußmärschen über riesige Karten. Es lässt uns kampfstarken, aber trägen Panzern einfach davonbrausen. Und wir können flink Flaggen oder die im Warfare-Modus wichtigen Kugeln zu ihren Zielorten transportieren.
Rasend schnell wird das Ganze vor allem dann, wenn wir uns per Abschleppstrahl an einen Buggy klemmen. Denn in Unreal Tournament 3 gilt noch immer die alte Regel: Flaggen und Vergleichbares gehören nicht in Vehikel!
Fliegen und kugeln
Huch! Hat das noch jemand gesehen? Unglaublich, ja absolut fantastisch! Sie meinen, wir faseln, liebe Leser?



Wir haben die Kugel und sind im Schlepptau eines Paladin unterwegs, als uns ein feindlicher Hellbender attackiert. Der Paladin macht allerdings kurzen Prozess mit dem Gegner. Nicht im Mindesten, Sie würden unsere Verwunderung teilen, hätten Sie auf der Capture-the-Flag-Karte »Sandstorm « die folgende Szene mit uns erlebt: Da kam plötzlich dieser Fury-Flieger mit Hoverboard-Reiter im Schlepptau über die große Mauer gefetzt. Der Surfer dockt kurz ab, schnappt sich blitzschnell die Flagge, hängt sich wieder an den Fury und ist, schwups, zurück über die Mauer – das war die neue Definition von schnell in Multiplayer-Titeln. Dabei behaupten wir noch im Fahrzeug-Video auf der DVD, der Fury sei weniger spannend. Wir nehmen das zurück, denn so fix haben wir unseren Wimpel noch nie verloren. Ebenso hatten wir zu Beginn den Eindruck, der Scavenger sei kaum hilfreich, da schwach und im Überroll-Angriff zu schwierig zu steuern.
Doch mit diesem runden, durchsichtigen Winzling auf seinen elastischen Beinen lassen sich sogar die gigantischen Darkwalker schrotten. Das ist recht simpel, wenn sich der Spieler im Dreibeiner nur auf die extrem tödlichen, aber trägen Energiestrahlen verlässt und das zweite, schnellere Bordgeschütz nicht besetzt ist. Sie müssen lediglich stets aus der Gefahrenzone hüpfen und den Koloss mit einem Suchstrahler markiert halten. Dann löst sich die Angriffsdrohne des Scavengers und erledigt den Darkwalker für Sie.
ich hab ut3 mir gerade fürn 10ner geholt (damit ich ggf ein paar nette mods "abspielen" kann) und kann verstehen, daß das spiel kein erfolg war
die maps sind nicht gut (das leveldesign wirklich neuer maps ist langweilig bzw hat keinen spielfluss und bekannte maps mit gutem leveldesign wirken überfrachtet, übersichtlichkeit ging verloren etc)
die waffenredesignes sind ein fehlgriff (besonders die sehr früher beliebte flak spielt sich mies, den bogenwurf des sec fire kann man vergessen...)
die bots, das große plus bei ut, sind zwar in den oldschool modi (dm, ctf) immer noch nett und als gegner auch im warfare modus zu gebrauchen, aber als teammitglieder in eben diesem warfare modus sind sie ein graus
beim hoverboard ist es ähnlich wie damals beim shield von cs 1.6, der gamestar feiert es als das super duper ding an, aber so gut wie jeder merkt nach kurzer spielzeit, daß es im grunde eher nervig als cool ist
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