Petra Schmitz: »Unreal Tournament 3 zu spielen ist ein bisschen, wie nach langer Zeit einem guten Freund zu begegnen: Eine grundlegende Vertrautheit ist da. Aber das Leben hat Spuren hinterlassen, kleine Veränderungen fallen auf, man muss sich erst wieder aneinander rantasten. Nach einer Weile hat man dann unbekümmerten Spaß miteinander. Vielleicht sogar mehr als früher, denn – um mal beim Spiel zu bleiben – UT 3 ist im Vergleich zu den Vorgängern schneller und runder. Alles wirkt einen Tick durchdachter, mit Ausnahme der Kampagne. Aber die läuft bei mir sowieso nur unter der Rubrik »protziges Tutorial«.
ich hab ut3 mir gerade fürn 10ner geholt (damit ich ggf ein paar nette mods "abspielen" kann) und kann verstehen, daß das spiel kein erfolg war
die maps sind nicht gut (das leveldesign wirklich neuer maps ist langweilig bzw hat keinen spielfluss und bekannte maps mit gutem leveldesign wirken überfrachtet, übersichtlichkeit ging verloren etc)
die waffenredesignes sind ein fehlgriff (besonders die sehr früher beliebte flak spielt sich mies, den bogenwurf des sec fire kann man vergessen...)
die bots, das große plus bei ut, sind zwar in den oldschool modi (dm, ctf) immer noch nett und als gegner auch im warfare modus zu gebrauchen, aber als teammitglieder in eben diesem warfare modus sind sie ein graus
beim hoverboard ist es ähnlich wie damals beim shield von cs 1.6, der gamestar feiert es als das super duper ding an, aber so gut wie jeder merkt nach kurzer spielzeit, daß es im grunde eher nervig als cool ist
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