Fallout 4 Diskussion

Dieses Thema im Forum "Video-Kommentare" wurde erstellt von Teralios, 13. November 2015.

  1. Teralios WoltLabs Kaffekocher

    Teralios
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    Machen wir es kurz zu den Bewertungen durch Benutzer auf Metacritic: Der User Score ist nicht wirklich ernst zunehmen, da dort jeder bewerten kann, er muss das Spiel nicht mal haben. Dadurch ist Hatern Tür und Tor geöffnet.

    Ein weitere Punkt ist: Leider kennen viele Benutzer nur extreme in ihrer Wertung. Entweder extrem schlecht oder extrem gut und beide Bereiche kann man oftmals nicht ernst nehmen und richtig auffällig wird es auf Metacritic. So viele 0 - 1 und eben 9 - 10er Wertungen stehen sich gegenüber, dass es eben zu einer 5,0 kommt gerade. Den vielen negativen Kritiken stehen eben auch sehr viele positiven entgegen.

    Wertungen in dem Bereich 2 (eher 3) bis 8 sind jedoch eher selten. Kann man Wertungen ernst nehmen von Benutzern, die sich nur in Extremen abspielen? Ich kann es nicht.

    Nun aber mal zu dem Spiel:

    Ist Fallout 4 nun ein Shooter und kein Rollenspiel, gerade in den Kämpfen: Ja und nein. Am Anfang spielt sich Fallout 4 wirklich eher wie ein Shooter, da man recht viel ausgleichen kann durch genaues Zielen und Co. Gerade jedoch im späteren Spielverlauf bricht dann das Rollenspiel stärker durch. Selbst viele gute Schüsse helfen nicht mehr und es ist wichtig, dass man entsprechende Perks mitnimmt und Co. Genau so wirkt sich dann das L(Glück)uck weit mehr aus, als man denkt. Auch werden schlechte Werte der Waffe nicht mehr ausgeglichen. Mal einen Kriegsherrn der Supermutanten mit einer einfachen 10mm Pistole besiegt? Das ist richtig Arbeit!

    Es spielt sich sehr Shooterartig, also mehr noch als F3 oder NV, jedoch sind die Werte dahinter durchaus erkennbar und im späteren Spielverlauf gewinnen die Perks und die Attribute durchaus an Bedeutung. Das merkt man aber erst später im Spielverlauf.

    Dann zu dem Punkt mit dem Schleichen: Schleichen war bereits in Morrowind, Oblivion oder Fallout 3 entsprechend stark, wenn man die entsprechenden Fähigkeiten, Attribute und eben Perks hatte. Da hat sich nicht viel geändert. Jedoch muss man beachten: Das Schleichen ist nicht von Anfang an übermächtig und es benötigt einiges an Geschick. Bewegt man sich zu schnell: Sie entdecken einen. Bewegt man sich auf sichtbaren Routen: Sie entdecken einen. Das wird erst im Verlauf des Spiels abgeschwächt. Dann kommt eine Phase, in der das Schleichen sehr mächtig ist, es verliert allerdings auch wieder im Spielverlauf an Mächtigkeit, gerade wenn man in den höheren Leveln ankommt und die Gegner entsprechend heftiger werden. Gerade gegen Supermutanten - Kriegsherren und Co - ist das Schleichen alles andere als wirklich effektiv später.

    Ebenso ist es mit Kopfschüssen im Schleichen nicht mehr getan: Helme und Co haben nun wirklich eine Auswirkung beim Spielen und entsprechend auch im VATS. Gepanzerte Körperteile kassieren weniger schaden und die Panzerung muss erst durchdrungen werden. Oder man zielt auf Schwachstellen. Ansonsten werden Kämpfe auch härter.

    Dann mal zu dem Dialog-System: Nun, darüber kann man Streiten, auch ob das System vercasualisiert wurde. (Man, dieser Begriff ist eigentlich absolut grausam und so herrlich nichtssagend.) Es bietet weniger Optionen als noch in NV, jedoch gab es entsprechende Dialog-Optionen in NV jetzt nicht SO oft, wie man es gerne hinstellt und man darf nicht vergessen, dass diese Optionen gerade im höheren Levelbereich dann doch eher Schmuck waren als wirklich ein Hindernis. Wer Stufe 30 - 40 erreichte hatte kaum mehr ein Problem mit diesen Entscheidungen, die an Fähigkeiten gekoppelt waren. Zumindest ich hatte es nicht mehr. Da waren die beiden Perks (Gleichgeschlechtlich und anderes Geschlecht) schon eher interessant und beide vermisse ich wirklich in den Dialogen. Schade das es diese speziellen Dialoge nicht mehr gibt.

    Ansonsten: Stichworte oder ganze Worte? Nun Geschmacksfrage. Man kann hier nicht von einer Vercasualisierung sprechen, eher einer Änderung.

    Nun zum Skill-System: Ist es vereinfacht oder vercasualisiert? Kommt drauf an. Es wurde eine Ebene gestrichen, die Fähigkeiten. Diese sind nun direkt an die Special-Attribute gekoppelt. Diese Attribute sind dadurch weitaus wichtiger geworden, als z.B. noch in Fallout 3 oder NV. Ebenso sind die Perks teilweise weit aus wichtiger geworden. In F1 bis F:NV wusste ich oftmals sehr genau, welche Fähigkeiten hochbringen musste und ebenso welche Attribute ich wie hoch brauche. Selbst bei den Perks konnte ich oftmals genau sehen, wie ich sie verteile. In F4 musste ich nun das erste mal einen Plan machen, wie ich die SPECIAL-Attribute möglichst effektiv verteidige und auch mit den Perks musste ich mich weit mehr beschäftigen als noch davor.

    Fähigkeiten gestrichen, dafür haben die Perks deutlich an Wichtigkeit gewonnen und auch die Special-Attribute sind nun wichtiger geworden. Je nach dem, wie man es sieht, kann man hier diskutieren.

    Man kann die Punkte bis jetzt, sehr unterschiedlich auslegen darüber diskutieren. Hier kommt es auf die Erwartung und den Geschmack der Leute an. Man findet Argumente die für eine "Vercasualisierung" sprechen, jedoch auch Argumente dagegen.

    Dann kommen wir zu dem "Vercasualkisiert" Argument schlecht hin: Questmarker. Früher hatte ich auf Karten durchaus die Möglichkeit mir Marker zusetzten, die wurden nicht im HUD angezeigt, doch auf der Karte. Oftmals spart es mir nun das manuelle setzten dieser Markierungen. In F4 gibt es ein paar Quest, bei denen es keine Questmaker gibt und man sich alles selbst zusammensuchen muss. Kommt halt drauf an, wie man sie einsetzt.

    Nun kommen wir zu den Quest: Fallout 4 leidet unter dem selben Problem wie DA:I: Sie tragen jeden Mist ins Questlog. Jede: Hol mir mal etwas. Töte da mal die. Das liegt aber auch teilweise daran, dass z.B. die Karte im Pipboy nur Ortschaften und Questmarker anzeigt. The Witcher 3 hat diese Art von Aufgaben auch, es trägt diese Aufgaben aber nicht ins Questlog ein, sondern markiert nur eine entsprechende Stelle auf der Karte. Das war es dann aber auch schon. Dadurch wird das Questlog nicht von solchen schnöden Aufgaben überfüllt, jedoch im Gegenzug die Karte. ;) Zum Glück kann man die ? ausblenden, doch sie sind da!

    Witcher 3 füllt also statt das Questlog eben die Karte mit solchen Hinweisen. Sie verstecken diese schnöden Aufgaben, besser: Sie verpacken diese schnöden Aufgaben wesentlich besser als die anderen beiden Spiele. Würde F4 oder DA:I diese "generischen" Quest aus dem Questlog nur auf die Karte verbannen.

    Denn es gibt durchaus viele sehr spannende Quest in F4, diese gehen leider jedoch in den generischen Quests unter. Fall für Valentine und Co. Es gibt eben pro Ortschaft doch einige schöne Quest und auch die Fraktionsquests sind toll. Und der große Twist mit den Fraktionen hat mich echt fast zur Weißglut getrieben. ;) Wobei sie da auch viel Potential verschenkt haben und es leider nur eine "Lösung" gibt ... das ärgert sehr!

    Ich will an dieser Stelle jedoch fair sein: An die Questreihe um den blutigen Baron kommt keine Quest aus F4 heran. Diese Questreihe ist einfach unschlagbar.

    Dennoch gibt es tolle Quests in F4 und manche bieten genau die Erlebnisse, die ich mir erhofft habe!

    Daneben gibt es aber ein paar Sachen, die mir in den Quest tierisch auf den Senkel gehen und dass sind nicht mal die generischen Töte-Quest oder dass man etwas sammeln soll... Diese Aufbau-Quests gehen mir weit mehr auf den Senkel. So viel Spaß es teilweise macht etwas aufzubauen - es fehlt ein optionales Raster, an dem man Gegenstände ausrichten kann und die Steuerung ist alles andere als gut, man gewöhnt sich aber daran - so sehr nervt es, dass man am Ende zig Werkstätten im Pipboy hat und darunter einige dieser Siedlungen sind ... Es wird dann doch eher zur Qual und man lässt sie bereits nach der ersten Siedlung eher Links liegen.

    Ebenso fragwürdig ist es, dass jede Werkstatt für sich steht und man am Ende per Schnellreise Ressourcen hin und her schaffen muss. Das macht es halt eben mehr zur Qual als das es dann wirklich Spaß macht. Am Ende schleppt man alle x-Minuten seinen Char zur Hauptwerkstatt, lagert entsprechend den Schrott ein und macht weiter.

    Es gibt da einige weitere Kritikpunkte, darunter auch die angesprochene Steuerung. Gut, an bestimmte Punkte gewöhnt man sich mit der Zeit. z.B. das Favoriten-Menü und die Auswahl über die Tasten 1 - Ž. Geschenkt. Schlimmer sind da die Menüs zur Modifizierung der Waffen oder der Bau einer Siedlung. Ebenso die Menüs dort. Nur ist da die Frage: Wie könnte man es besser machen? Ich habe eines gelernt während meines Studiums: 5 Menschen, 5 Meinungen. Sehe ich mir mein Fachgebiet (Informationsdatenbanken und deren Webseiten) an, so gehen die Meinungen stark auseinander. Was braucht man, was kann man verstecken. Wie sollte es optimal aufgebaut sein.

    Ich finde z.B. die Menüs im Pipboy gar nicht mal so schlecht. Sie haben einen nostalgischen Charm. Im Pipboy denke ich: Es ist so gewollt, es soll gar nicht optimiert oder optimal sein. Bei anderen Punkten - Baumenüs und Co - stimme ich jedoch uneingeschränkt jeder Kritik zu. Die sind grausam und an der Konsole nicht mal viel besser.

    Ebenso mecker ich ab jetzt auch über die Grafik, da ich sie nun sehen kann. Vorweg: Ich finde die Grafik nicht schlecht. Sie ist nicht topmodern, das muss sie bei mir aber auch nicht sein. Dennoch gibt es Punkte, die so nicht mehr sein müssten. Die Laub-Assets z.B. Die Clippingfehler damit sind einfach nicht mehr schön, waren sie noch nie. Sowas stört dann genau dann, wenn sie auftreten ungemein und machen die Stimmung kaputt. Ebenso: Texturen Terminal: Scharf. Texturen Tisch: Scharf. Texturen der Wand dahinter: Unscharf. Texturen der Wand gegenüber: Scharf. Ja, so sticht die unscharfe Textur direkt ins Auge und macht im Endeffekt wieder alles kaputt. Man kann schlechtere Grafik durchaus verzeihen, es muss nicht top modern sein. Es muss jedoch alles zusammen passen. Sowas hat mich z.B. bei Crysis 2 gestört und auch in Crysis 3. Viele Texturen sind gut gewesen, dann aber für eine Wand die einem direkt ins Auge springt eine unscharfe Textur verwenden, die qualitativ nicht mit dem Rest zusammen passt.

    Bei den Animationen bin ich zwiegespalten. Sie haben nun Motioncaptureing verwendet, man merkt jedoch: Sie haben diese nicht nach bearbeitet. Ebenso kann das Animationssystem nicht entsprechend agieren, so dass es manchmal einfach komisch wirkt. Zugegeben. Das fällt mir jedoch im Eifer des Gefechtes nicht auf.

    Jetzt kann man sowas auf die Gamebryo-Engine schieben, man merkt jedoch bei vielen, die diesen Punkt anbringen, dass sie von Softwareentwicklung keine Ahnung haben und sich auch mit der Engine nicht beschäftigt haben, welches eigentlich viel eher ein Bauksten verschiedener Frameworks ist, als wirklich eine Engine. Kaum eine Engine wird heute "from scratch" vollständig neu Entwickelt. Die Gamebryo ist sehr modular aufgebaut, so dass man ein Animationsmodul durchaus vollständig ersetzen könnte. Es ist nur entsprechend aufwendig. Jedoch wird in vielen Engine - selbst Unreal, Cry oder Unity - so vorgegangen, dass Module überarbeitet werden. Es muss oftmals nur eine sehr saubere Grund-API entwickelt werden.

    Viel Schlimmer finde ich hier die Tatsache, dass sie es immer noch nicht gebacken bekommen haben die Physik von der FPS zu entkoppeln, gut das kann nun wirklich an der dem Gerüst der Gamebryo liegen - ich kenne es nur Teilweise - jedoch haben sie doch bereits angeblich so viele Module angeblich neu implementiert, dass sie es doch schaffen sollten. Dieser Kritikpunkt ist für mich wirklich ärgerlich.

    Dann aber mal zu den Bugs: Ich hatte in meiner Spielzeit bis jetzt nicht sehr viele Bugs, jedoch einen sehr unschönen: Die Waffe verschwindet unregelmäßig aus der Ego-Perspektive. Sowas finde ich doof. Da ich jedoch viel mit Software-Entwicklung zutun gehabt habe und auch noch zutun habe, weiß ich: Bugs gehören einfach dazu, sowohl heute als auch früher. Da Programme heute jedoch umfangreicher und komplexer werden, wird es auch mit der Fehlerfreiheit immer schwerer. Fehlerfreiheit ist nicht möglich. In der Regel geht man pro 1000 Zeilen Programmcode von ca. 0,5 Fehlern aus, damit ein Programm als Stabil gilt. Bei Spielen und Co sind es wohl mehr.

    Sowas lässt sich nicht verhindern und schon gar nicht mehr Beweisen und das Finden von Bugs ist heute ist weit aus schwerer, als man denkt, gerade am PC, da so mancher Fehler nur in besonderen Fällen auftritt oder in bestimmten Konstellationen. Sowas kann man nicht mehr abdecken, egal wie Groß die Abteilung zum Bug jagen ist.

    Fallout 4 ist durchaus ein gutes Spiel. Es hat seine guten Momente, es hat seine schlechten Momente. Es hat gute Quest, es hat schlechte Quest. Es hat seine Hoch und seine Tiefs.
     
  2. Bego

    Bego
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  3. Teralios WoltLabs Kaffekocher

    Teralios
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    Wie das möglich ist ... In dem ich recht lange gebraucht habe für meine Antwort und das System mangelhaft programmiert wurde und entsprechend zwei Themen anlegt, statt diese zu verbinden.

    Kurz um: Bug!
     
  4. bluttrinker13

    bluttrinker13
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    Prinzipiell hast du da recht. Nur: meines Erachtens ist das grundsätzlich so auf Metacritic. Und von daher kann man, wenn einmal User-score und offizieller Score so stark abweichen, dies dennoch als Information gut verwerten. Es gibt einfach überproportional mehr Hater als Fanboys, also einen Effekt in der Häufigkeitsverteilung. Und das weist darauf hin, dass da was im Busch ist. Und das Spiel nicht über alle Zweifel erhaben. Das IST der Punkt.

    Beispiel: Dragon Age Origins. Hier gibt es auch 0er Wertungen, also Hater. Aber eben viel weniger. Das Spiel hat 8.6 (und gute Spielepresse). Eine Meinung die ich teile - tolles Spiel. Dasselbe bei Half Life 2, oder auch Fallout 3, etc.
    Anders bei Dragon-Age Inquisition. Hier gibt es eine große Diskrepanz zum Userscore (5.8 zu 85). Und das sehe ich persönlich (und viele Spieler mittlerweile) ähnlich - großer Hype, mediokres Spiel. Hätt ich es mal lieber nicht gekauft.

    Warum also soll man bei Fallout 4 nicht dasselbe daraus ableiten können? Es ist ein gutes Spiel, klar, aber weder den Hype wert den es selber aufgebaut hat, noch für JEDEN der es kaufte, die erhoffte Erfüllung. Und von daher: Lasst die Kritik zu. Bethesda verdient sich an dem Spiel wieder ne goldene Nase. Aber sie stagnieren und liefern nicht mehr sowas geiles ab, wie noch vor Jahren. Das ist, meines Erachtens, Fakt.
     
  5. Moschor

    Moschor
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    Wird es dem Hype gerecht ? Das kommt wohl vor allem darauf an mit welcher Erwartungshaltung man an das Spiel ran geht:


    Ist diese total überzogen und man denkt, dass es sich ums buchstäblich beste Spiel der Dekade handelt, dann wird man wohl schwer enttäuscht. Gerade Spieler, die es sich nur wegem dem Hypetrain kaufen und ansonsten nichts mit dem TES oder Fallout Franchise anfangen können/konnten, werden wohl sehr schnell einsehen müssen, dass auch diese Spiel nicht ihrem Hype gerecht wird.


    Erwartet man allerdings "nur" ein Fallout dann treffen die Erwartungen, meiner Meinung nach, sehr genau die Realität. Nachdem ich nun Hauptstory und viele Nebenquests durch hab, kann ich die Wertung von Gamestar sehr gut nachvollziehen. Es ist definitiv ein sehr gutes Spiel, welches zum einen definierende Merkmale der Serie beibehält, aber auch etwas frischen Wind reinbringt. Ich kann es jedem empfehlen, der schon mit Skyrim, FO: New Vegas etc seine Freude hatte.
     
  6. Mendoras

    Mendoras
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    Mich stört die Steuerung und die Probleme beim Spielen. Das ich z.B. von Hand eine FPS Grenze setzen muss, weil das Spiel durch Gsync einfach auf 144 FPS geballert wird und dann rumbugged. Alleine das die Physik im Spiel an die FPS gebunden ist, zeigt das es ein reiner Konsolentitel ist.

    Ich hatte mich echt gefreut und es mir als Geburtstagsgeschenk zum Release gekauft, bisher ca. 8 Stunden gepspielt weil ich mich nicht richtig überwinden kann mit den verbuggten und mies programmierten Müll anzutun. Und nun auf Mods zu warten ist eine Möglichkeit, kann aber nicht Sinn der Sache sein.

    Es geht eher darum das Bethesda endlich mal mitbekommt das ihre steinzeitliche Müll-Engine erneuert oder ersetzte gehört und man entweder erst gar keine PC version anbietet oder dann sich die Zeit und Arbeit gönnt und diese dann auch spielbar umsetzt.

    Fallout 4 wirkt wie so ein japanischer Konsolen-Port, die sehe ähnlich aus. Technisch mau, FPS basierte Physik und nicht 1s an die PC User gedacht.
     
  7. Dominian

    Dominian
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    Da konzentriert sich aber mal jemand auf die ganz falschen Aspekte und vor allem gehst du viel zu hart mit dem Spiel in's Gericht. Zu behaupten es wirke wie ein japanischer Konsolenport ist schon ne Frechheit.

    Das Spiel ist die Weiterentwicklung von Skyrim. Macht alles besser als Skyrim und fährt dafür Kritik ein, wie damals Skyrim.

    Dann kommt aber der Punkt an dem solche Behauptungen gemacht werden, dass es sich bei dem Spiel um verbuggten Müll mit schlechter Steuerung handle.

    Ich spiel das Ding mit dem Gamepad, denn so ist es gedacht und gebalanced. Mit der Maus hab ich sofort viel besser getroffen. Das ist unrealistisch und macht den Einsatz von VATS fast unnötig. Außerhalb des Kampfes ist die Steuerung herzlich egal und die Baumenüs würde ich mir mit der Tastatur nicht antun wollen.

    Abgesehen davon ist es eine super Welt in die man tagelang abtauchen kann. Wer das nicht sieht hat Fallout nicht verstanden und muss warten bis ihn Drachen und Mittelalterkram beruhigen im nächsten Elder Scrolls.
     
  8. hTyUK

    hTyUK
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    Anstatt die Entwickler für die unoptimierte PC-Steuerung zu kritisieren, behauptest du, dass Zielen mit der Maus "unrealistisch" ist und du dir die Tastatursteuerung in den Menüs "nicht antun" willst.

    Eine sehr subjektive Beobachtung, die man aus der Perspektive eines PC-Spielers sehr schlecht nachvollziehen kann.
     
  9. Teralios WoltLabs Kaffekocher

    Teralios
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    Kann man das wirklich?

    Nun, bröseln wir mal ein paar Fakten auf, die deutlich zeigen, dass es eben nicht möglich ist und dass der User Score auf Metacritic eben alles andere als Aussagekräftig ist und auch der von dir angenommene Schluss so nicht zu ziehen ist!

    1. Man beachte die absoluten Zahlen an Reviews:
    DA:O, F3, F:NV, ME1, ME2: In der Regel um die 300 - 500 Previews + Wertung. Vor dem Erscheinen der Nachfolger lag diese Zahl niedriger und stieg zum Teil nach dem Erscheinen der "umstrittenen" Nachfolger noch mal an.

    Selbes Bild zeichnet sich auch in der reinen Bewertung ab ohne Preview-Text. Diese liegen vor dem Erscheinen der Nachfolger zum Teil deutlich niedriger, während sie mit dem Erscheinen des umstrittenen Nachfolgers zum Teil aktuell Sprunghaft ansteigen.

    Daraus kann man schließen, dass die Wertungen für diese Spiele im Nachhinein noch mal anziehen, da sie nostalgisch betrachtet werden, während man sich über den Nachfolger ärgert.

    2. Die Bewertung beim Erscheinen der "ursprünglichen" Teile war für die Nutzer weitaus umständlicher, da sie sich auf der Seite registrieren mussten und ebenso ihre eMail erst mal verifizieren mussten. Es verging etwas Zeit zwischen dem Punkt: Ich will bewerten und dem tatsächlichen Akt.

    Viele überlegen es sich in dieser Zeit noch mal und denken darüber nach. Impulsive Wertungen sind damit geringer gewesen, während diese nun wesentlich höher sind. Es reicht oftmals ein Klick auf den "Anmelden mit Facebook"-Button.

    3. Das Spiel kann von allen Menschen bewertet werden, ohne dass sie das Spiel gespielt haben. Das Spiel kann bereits bestraft werden, ohne dass man das Spiel gespielt hat. "Ich habe gelesen, dass ich 20GB Download muss auf dem PC... Ne 0 Punkte... hab das Spiel zwar nie gespielt, das geht aber gar nicht."

    "Das Spiel hat nen Season Pass und DLCs ... Ja ne scheiß Spiel. 0 Punkte."

    Die Impulsiven Bewertungen sind schnell möglich und werden in der Regel auch nicht zurück genommen. Du kannst zwar die Bewertung im Nachhinein anpassen, dass tuen die meisten jedoch nicht.

    4. Eine massive Diskrepanz zwischen Metacritic und Steam-Wertungen hier:

    600 Negative-Bewertungen, 400 Positive auf Metacritic.
    Steam: 15000 positive Bewertungen, 4000 negative Bewertungen.

    Selbst hier auf GameStar bei der Umfrage kommt F4 besser weg:
    ca. 36,8% nicht gespielt.
    63% haben es gespielt.
    43,3% bewerten das Spiel positiv.
    17,1 bewerten das Spiel negativ.
    ca. 2,8% haben sich noch nicht entschieden.

    Vereinfacht ausgedrückt: 2/3 postive Bewertungen, 1/3 negativ.

    Nun, was kann man nun daraus schließen? Warum wird auf der der Vertiebsplattform - im übrigen auch MS-Store als auch PSN - deutlich positiver bewertet durch die Benutzer, als auf Metacritic und z.B. bei Amazon?

    Genau diese Punkte zeigen, dass gerade der User Score auf Metacritic alles ande
    re als Aussagekräftig ist. Das kann man aus den folgenden Stichpunkten ableiten:

    1. Wertungen sind für alle möglich, auch wenn sie das Spiel nicht gespielt haben.
    2. Wertungen der Vorgänger sind nur bedingt mit den der Nachfolger vergleichbar, da das System heute weniger Hürden bei der Anmeldung hat.
    3. Wertungen für Vorgänger ziehen mit dem Erscheinen der Nachfolger noch mal an.
    4. Der Userscore steht oft im krassen Gegensatz zu den Bewertungen auf den Vertriebsplattformen oder auch Umfragen.

    Es gibt, wie gesagt, eine massive Diskrepanz zwischen User Score auf Metacritic und ebenso Steam-Bewertungen und sogar hier auf GameStar.

    Der Score ist also nur bedingt Aussagekräftig, da dort mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit die negativen Bewertungen reine Reflex-Bewertungen durch Nutzer sind, die das Spiel bestrafen wollen, ohne dass sie es gespielt haben!
     
  10. Mr.PP

    Mr.PP
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    So ein totaler Blödsinn!
    Wie kann man nur so, da fällt mir kein Wort ein...
    Natürlich sind alle Bewertungen der User auf Metacritic schlecht, weil es alles nur Hater sind, ne is klar...deswegen sind die User-Wertungen von Fallout 1-3 auch so positiv, alles nur Hater oder?
    Fakt ist, Fallout 4 ist schlecht und das für jeden, der die ersten beiden Teile geliebt hat und nach Fallout 3 endlich mal "deep gameplay" erwartet hat.
    Doch Fakt ist, Fallout 4 geht mehr in die Richtung Call of Duty-Gamer.
    Man hat so gut wie nur noch Quests wo man Gebiete von Raidern oder sonstigen Monstern reinigen muss, selbst die Hauptquest schickt den Spieler später dutzende Male zum Reinigen von Orten...einfach öde und repetitiv, wer darauf steht? Die Call of Duty oder Shooter Fraktion.
    Und komme ich mal zur Welt, die ist eintönig und langweilig, die Städte im Spiel sind winzig und es gibt nur ~4 wirklich belebte Städte, der Rest ist alles tot und teilweise sind alle Gebäude verbarrikadiert.
    Fallout 4 will mehr sein als ein Schlauchshooter mit Craftingsystem, ist es aber nicht, die Open World ist eine schlechte Fassade, spielt man die Hauptquest, wird man sogar gezwungen zu Grinden, das ist einfach lächerlich.
    Fallout 4 ist nach Watch Dogs mein Flop des Jahres!
    Dabei hatte ich mich so gefreut, Fallout 3 war zwar kein Meisterwerk, aber die Welt bot viel und auch die Quests waren voll ok.
    Aber in Fallout 4?! Da reichen die Quests selten über töte und finde, zumal das Sprachsystem auch extrem verdummt wurde.
    Man kann nur noch 4 Antworten geben und in der Regel sind dass immer: Sarkastisch, Fragened, Zustimmend oder Nein-Antworten...einfach lächerlich.
    Traurig das die Magazine so hohe Bewertungen geben, das Spiel hat das nicht verdient, aber vielleicht werde ich langsam zu alt und anspruchsvoll, es scheint so als geben sich Gamer heute mit Crafting-System zufrieden und ballern dumm in der Gegend rum, anstelle ein interessantes Abenteuer zu erleben.
    Du verteidigst das Spiel bis aufs Blut, was ich nicht verstehe, aber du bist vermutlich die Call of Duty-Fraktion, welche durch das Spiel angesprochen werden, vermutlich zockst du es auch noch mit Gamepad, das würde vieles erklären.
     
    Zuletzt bearbeitet: 14. November 2015
  11. Flythos

    Flythos
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    Hast du seinen Text überhaupt komplett gelesen ?
    Ich bin ehrlich gesagt ein wenig irritiert wie du auf diese nonsense Aussage kommst.
    Lies bitte seine Texte nochmal komplett, er hat sich bemüht jede seiner aussage mit Argumenten zu untermauern die nicht an den Haaren herbeigezogen sind. Unabhängig davon ob du seine Argumente als solche annimst , was die frei steht, ist die Art der Kritik die du hier anbringst in keiner weise ernst zu nehmen.

    Trink n Kaffe und berhuig dich...

    @Teralios
    Danke für deine Mühe deine Argumente mit mit belegbaren zahlen zu versehen.
     
    Zuletzt bearbeitet: 14. November 2015
  12. badtaste21

    badtaste21
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    Jaein, das Spiel ist ja eben schonmal nicht für alle gleich. Denn wir haben DVDs auf denen nur 5GB der Spieldateien drauf sind und daraus leiten sich schon viele erboste Bewertungen ab. Dann haben wir natürlich Konsolenversionen die technisch noch schlechter da stehen weil die Konsolen nicht so viel leisten und speziell die Xbox One die ohnehin lächerlichen 30fps nicht mal unbedingt halten kann in bestimmten Arealen, teils geht es unter 20fps. (siehe eurogamer)

    Dafür sieht das Spiel aber dann doch nicht gut genug aus. Und die schlechte Menüführung am PC...

    Inhaltlich ist es natürlich dasselbe Spiel, da will ich nicht widersprechen. Aber das Spielerlebnis wird ja auch noch durch andere Faktoren beeinflusst als nur durch den reinen Content. Deswegen mein Einwand.

    ---

    Letztlich denke ich eben das es wie immer ist. Die Leute stimmen mit ihrem Geldbeutel ab.
     
  13. schneeland

    schneeland
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    So würde ich das im Wesentlichen auch sehen - es ist dann auch weniger der absolute Wert, der zählt, als einfach die Diskrepanz, die ein Indikator ist, dass für einen größeren Teil der Spielerschaft Probleme existieren, welche die Pressewertung ggf. nicht gerechtfertigt erscheinen lassen.
    Das heißt ja dann auch nicht, dass das Spiel zwingend schlecht ist, aber man muss sich dann eben genauer überlegen, ob einen die Dinge, die andere Spieler monieren, nicht auch stören.

    Nicht zusammenhängend damit noch eine Anmerkung zum Dialog-System: das war zumindest in den Bioware-Foren auch bei Mass Effect ein Kritikpunkt (für Teil 2 und 3, Teil 1 war hier - auch meiner Erinnerung nach - unproblematischer). Das kann einen dann schon aus der Immersion rausreißen, wenn der Charakter plötzlich etwas sagt, von dem man sich denkt "das passt jetzt aber überhaupt nicht zu dem, was ich mir vorgestellt habe". Ich kann die genauen Situationen nicht mehr benennen, erinnere mich aber, dass mir das auch ein paar Mal passiert ist (in ME 2 und 3). Das rechtfertigt m.E. nicht unbedingt große Abzüge, aber störend ist es schon und es wäre schon angenehm, wenn der Entwickler sich Mühe gibt, solche Situationen zu vermeiden.
     
  14. Teralios WoltLabs Kaffekocher

    Teralios
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    An dieser Stelle stand für kurze Zeit wirklich eine sehr direkte Antwort zu deinem Beitrag als auch eine entsprechende Bewertung zu deiner Person, die ich jetzt jedoch runter geschluckt habe.

    An dieser Stelle möchte ich Flythos danken, dass er dich bereits darauf aufmerksam gemacht hat. Ich werde an dieser Stelle dennoch recht direkt das schreiben, was ich von deinem Beitrag halte: Dein Beitrag ist selbstherrlich, selbstgerecht, überheblich und zeugt im Endeffekt auch von grenzenloser Ignoranz. Man merkt an deinem ganzen Beitrag, dass du meinen Beitrag weder gelesen hast noch dass du dich vermutlich mit Fallout 4 wirklich beschäftigt hast.

    Ich bringe an dieser Stelle einmal das Fazit von Golem.de:
    Den Test findet man an hier: Erst die Bombe, dann ein Knaller

    Das Fazit bringt es eigentlich recht gut auf den Punkt zu diesem Spiel. Fallout 4 ist zu 100% sicher nicht der Megahit, dafür hat es zu viele Schwächen, was du hier jedoch ablässt als Kritikpunkte sind relativ gesehen und hängen auch von den persönlichen Vorlieben ab. Ich werde auf ein paar Punkte eingehen, da ich diese so hier nicht stehen lassen werde. Ich werde jedoch keine vollständige Antwort liefern, dafür ist mir meine Zeit zu schade!

    Fangen wir an:
    "Wie kann man nur so, da fällt mir kein Wort ein...
    Natürlich sind alle Bewertungen der User auf Metacritic schlecht, weil es alles nur Hater sind, ne is klar...deswegen sind die User-Wertungen von Fallout 1-3 auch so positiv, alles nur Hater oder?"
    Siehe dazu folgenden Beitrag: http://www.gamestar.de/community/gspinboard/showpost.php?p=17239113&postcount=9

    Ich habe mir die Mühe gemacht und bin die Wertungen durchgegangen zu den den Spielen. Zwar nur Stichprobenartig, was ich gesehen habe, lässt eine grundlegende Einschätzung zu. Ebenso meine Erfahrungen mit der Kundenbetreuung. Ich werde diesen Punkt daher nicht weiter ausarbeiten.

    Nun zu folgendem Punkt: "Fakt ist, Fallout 4 ist schlecht und das für jeden, der die ersten beiden Teile geliebt hat und nach Fallout 3 endlich mal "deep gameplay" erwartet hat.
    Doch Fakt ist, Fallout 4 geht mehr in die Richtung Call of Duty-Gamer."

    Es ist Fakt? Kannst du das beweisen? Ich denke mal nicht. Ich habe genug Freunde, die Fallout 1 - NV gespielt haben und die Fallout 4 nun auch lieben. Genauso kenne ich Freunde, die F1 - NV liebten, Fallout 4 lieben wollen, den aber bestimmte Aspekte auf den Geist gehen - so wie mir auch, dazu gleich mehr.

    Es gibt nur einen Fakt zu diesem Spiel: Es polarisiert. Ebenso Fakt ist, dass die Bewertungen auf Metacritic der Benutzer im krassen Gegensatz zu den Bewertungen hier auf GameStar durch die Nutzer stehen - siehe folgende Umfrage oder die Steam-Bewertungen.

    Was du hier als Fakt hinstellen willst, gilt nur für dich und ist bereits einer der Punkte, warum ich die Selbstherrlichkeit und Ignoranz sowie Arroganz vorwerfe. Ich bitte zu entschuldigen, ich werde versuchen weiterhin sachlich und höfflich zu bleiben, es fällt mir an dieser Stelle jedoch sehr schwer nach so einem geistigen Bullshit von dir.

    Nun kommen wir zu: "Man hat so gut wie nur noch Quests wo man Gebiete von Raidern oder sonstigen Monstern reinigen muss, selbst die Hauptquest schickt den Spieler später dutzende Male zum Reinigen von Orten...einfach öde und repetitiv, wer darauf steht? Die Call of Duty oder Shooter Fraktion."

    Ich schrieb dazu im übrigen folgendes: "Fallout 4 leidet unter dem selben Problem wie DA:I: Sie tragen jeden Mist ins Questlog. Jede: Hol mir mal etwas. Töte da mal die. Das liegt aber auch teilweise daran, dass z.B. die Karte im Pipboy nur Ortschaften und Questmarker anzeigt."

    Ich erinnere dann aber an die "Mainquest" der Fraktionen an dieser Stelle. Diese sind eben nicht simple "Gehe mal dahin und töte." sondern sehr spannend. Hier sei erwähnt einmal der Fall von Valentine oder die erste Quest der Bruderschaft, bei der man einen Stoßtrupp suchen muss. ...

    Mich stören diese vielen "Renn mal dahin und säubere alles" auch, einer der Gründe warum ich z.B. im späteren Spielverlauf diese Quest nur noch nebenbei gemacht habe, wenn ich Ressourcen brauchte. Ansonsten ... Wie gesagt, F4 leidet da unter dem selben Problem wie DA:I für mich. In F4 kann ich das aktuell jedoch besser verzeihen, da ich in F3 und F:NV es bereits gewöhnt war.

    Gehen wir weiter auf deinen Bull... Verzeihung ... Beitrag ein: "Und komme ich mal zur Welt, die ist eintönig und langweilig, die Städte im Spiel sind winzig und es gibt nur ~4 wirklich belebte Städte, der Rest ist alles tot und teilweise sind alle Gebäude verbarrikadiert."

    Bin ich in der Form auch bereits aus F3 und NV gewöhnt. In F1 und F2 war es damals im Endeffekt auch nicht besser, da man "Dungeons" hatte und gelegentlich auf der Karte kleine Kampfarenen. In den Städten wiederum konnte man jedes Gebiet begehen, die waren oft aber auch nicht so groß, wie man es gerne hinstellt.

    Die Welt von F4 gefällt mir persönlich besser als die von F3 oder F:NV. F:NV war mir persönlich teilweise zu "voll" in den Ortschafen. F3 war noch eintöniger, dafür war aber die Ruine von DC toll. F1 und F2 bewerte ich an dieser Stelle nicht und ziehe sich nicht zum Vergleich ran, wobei ... Vault-City... Rhino. Jetzt aber Diamond City oder in F:NV das Zion-Tal. Ich habe in allen Spielen Orte, die mir gefallen, andere gefallen mir nicht.

    Geschmacksfrage und darüber kann man streiten.

    Mache ich weiter und versuche in diesem Abschnitt mal keinen bissigen Seitenhieb zu nutzen ... Ups, da war er ja schon.
    "Fallout 4 will mehr sein als ein Schlauchshooter mit Craftingsystem, ist es aber nicht, die Open World ist eine schlechte Fassade, spielt man die Hauptquest, wird man sogar gezwungen zu Grinden, das ist einfach lächerlich."
    Schlauchshooter? Ja ... nein. Kommt auf die Ruine an. Gibt welche die sind sehr begrenzt, andere sind toll und man kann sogar sein Vorgehen richtig planen. Hatte ich in F3 und F4 auch. Da kann man jedoch streiten.

    Das Craftingsystem ist für mich sowohl Fluch als auch Segen, dass gebe ich an dieser Stelle zu. Mich nervt es auch manchmal, dass ich nun oft gezielt nach Schrott suchen muss um meine Waffen zu verbessern, sowas ist aber bei solchen Systemen leider Normalität. Ich finds jedoch toll, dass ich meine Ausrüstung anpassen kann.

    Nun zu weiteren Punkten: "Dabei hatte ich mich so gefreut, Fallout 3 war zwar kein Meisterwerk, aber die Welt bot viel und auch die Quests waren voll ok.
    Aber in Fallout 4?! Da reichen die Quests selten über töte und finde, ..."

    Nun ja, kleiner Tipp: Häng dich nicht an den Minutemen-Quets auf. Erkunde die Welt, komm in die Siedlungen, finde mal weitere Questgeber. Es gibt die schönen Nebenquest wie in NV oder F3. Im Gegensatz zu F3 haben die Quets sogar zugenommen, auch wenn dazu noch mehr "Töte das Quest" gibt. Richtig ist aber: In NV gab es noch mehr Quests und spannendere.

    "zumal das Sprachsystem auch extrem verdummt wurde.
    Man kann nur noch 4 Antworten geben und in der Regel sind dass immer: Sarkastisch, Fragened, Zustimmend oder Nein-Antworten...einfach lächerlich."
    Immer diese Ausdrücke wenn einem was nicht gefällt und man im Endeffekt zeigt, dass man selbst ziemlich ignorant und arrogant ist und im Endeffekt sogar Blind.

    Gut, gegenüber F:NV verliert das Dialog-System stark, da für Überredungen nur das Charisma entscheidend ist, jedoch hat sich gegenüber Fallout 3 und NV weit weniger geändert als man denkt, zumindest was die "Aufgaben" angeht. Ablehnen, Annehmen, Überreden ... alles noch vorhanden.

    Dennoch finde ich das System nicht optimal oder gut, da mir z.B. von den Werten abhängige Dialog-Optionen durchaus fehlen oder dass das Ausfragen der NPCs nicht mehr so möglich ist oder man mal über Orte immer ausfragen kann.

    Hier von einer Verdummung zusprechen zeugt jedoch wirklich von Blindheit, Ignoranz und Arroganz. Nun ja, man muss immer extreme Worte nehmen und im Endeffekt bestätigt dein Beitrag all das, was ich bereits zu den Benutzerwertungen sagte und warum ich diese selten wirklich ernst nehmen kann. Danke an dieser Stelle für diesen Beweis.

    "Fallout 4 ist nach Watch Dogs mein Flop des Jahres!"
    Das ist auch ok so. Wenn es dir aus benannten Gründen nicht gefällt: Geschenkt. Ich kann es nämlich durchaus verstehen. Das wäre kenntlich gewesen, wenn man meinen Beitrag gelesen hätte. Du hingegen hast meinen Beitrag nicht wirklich gelesen - ich werde nun wieder unhöflich - und besitzt die Vermessenheit folgendes zu schreiben: "Du verteidigst das Spiel bis aufs Blut, was ich nicht verstehe, aber du bist vermutlich die Call of Duty-Fraktion, welche durch das Spiel angesprochen werden, vermutlich zockst du es auch noch mit Gamepad, das würde vieles erklären."

    Sowas lässt darauf schließen: Du bist arrogant, ignorant sowie intolerant. Ebenso zeugt es von mangelndem Interesse sich mit anderen Meinungen wirklich zu beschäftigen und wenn dir andere Meinungen nicht passen, muss man beleidigend werden wie ein kleines Kind, wobei vermutlich jeder 3 jährige schon weiter ist als du!

    So Long ...
     
  15. Aojo

    Aojo
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    Gute Diskussion :)

    Ich finde es ganz Schlimm, ich reg mich auch regelmäßig darüber auf, das die Spiele anscheinend nicht jedesmal komplett neu bewertet werden. Wenn das Spiel Bugs hat, sollte das auch angekreidet werden in der Höhe wie es üblich ist und nicht aussagen wie "Bethesda-Spiele sind ja immer verbugt, von daher ist es das übliche Maß und okay". Nein, ist es nicht.
    Wenn die Steuerung bei den ersten 20 Teilen schlecht war um beim 21 wieder, muss das dort auch wieder im gleichen Maß angekreidet werden wie beim ersten mal. Das sind Ausreden, die so nicht gelten sollten. Sie können ja etwas für eine verbesserung tun, ist ja nicht so als wären die Kritikpunkte automatisch da weil es von der Softwareschmiede kommt. Andere kriegen es ja auch hin oder Modder in ihrere Freizeit in kurzer Zeit. Daher sollten diese Kritikpunkte auch angemessen in der Wertung jedesmal miteinfließen und zwar ungeachtet vom Hersteller. Wenn objektiv, dann komplett.
     
  16. bluttrinker13

    bluttrinker13
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    Sehr gute Argumentation, über die ich auch noch ein wenig nachdenken werde. Das mit den Hürden (also eine zeitliche Variable) damals vs. heute wusste ich auch noch nicht, interessant.
    (Hinzu muss man natürlich sagen, dass wir aber auch nicht wissen, ob das jetzt wirklich zu den von dir beschriebenen Effekten führt, es ist vorerst eine brechtigte Vermutung)

    Allerdings würde ich dennoch bei meiner Hauptaussage bleiben, das da berechtigt was im Busch ist bei F4. Meines Erachtens zeigen das auch die Steam-Bewertungen die ich mir gerade noch mal angeschaut habe. Erfahrungsgemäß hat man bei Steam natürlich nur Käufer und daher auch einen positiven Deckeneffekt (d.h. viele Spiele mit 86% positive oder mehr). Fallout 4 steht da gerade bei 78%, was, gegeben die übliche Baseline, ebenfalls überraschend niedrig ist (bei 20.000+ Nutzerreviews) und die kritische Sichtweise, die man evt wegen der Metacritic-Diskrepanz bekommt, unterstützt statt klar zu widerlegen.

    Belassen wir es aber dabei, du hast auch sehr gute Punkte und grundsätzlich recht damit, Metacritic kritisch zu sehen. Ich würde aber dabei bleiben: es ist eine teilweise wertvolle Info, von vielen.

    Danke & Gruß.
     
  17. Teralios WoltLabs Kaffekocher

    Teralios
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    Was ich sage ist und bleibt auch wirklich nur eine Beobachtung. Um sie wirklich zu belegen, müsste ich Zugriff auf die Datenbank bekommen und entsprechend das Nutzerverhalten analysieren auf Metacritic.

    Ich habe es nur bei Mass Effect, Dragon Age und eben Fallout nun getestet. ;)

    Sagen wir es mal, deine kritische Haltung wird unterstützt und dass ist auch richtig so.

    Das sehr negative Bild wird jedoch abgeschwächt und relativiert. Viele nutzen die aktuellen User Score von Metacritic um das Spiel regelrecht zu zerreißen und zu behaupten, dass es sehr schlecht ist.

    Sieht man sich dazu andere Zahlen im Vergleich an, wird eben klar: So drastisch ist es dann doch nicht.

    Eine wertvolle Info durchaus, jedoch darf sie nicht alleine dastehen und man darf nicht nur aus ihr eine Aussage ziehen, dass ist gefährlich und kann die wirklich notwendigen Schlüsse sogar verhindern.

    Deswegen ja auch meine Aussage: Fallout 4 ist ein gutes Spiel, jedoch kein Megahit. Es macht Spaß und hat seine Stärken, es hat aber auch seine Schwächen. Es macht Sachen richtig und Sachen falsch.

    Diesen abgrundlosen Verriss einiger Personen hat das Spiel allerdings eben nicht verdient.
     
  18. pusheen

    pusheen
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    f4 ist extrem gut. vl. das beste bethesda game. aber man muss es spielen "können"..

    dann hat man ein extrem immersives erlebnis. der hammer. kriegt kein anderes game studio so hin.
     
  19. Kashrlyyk

    Kashrlyyk
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    Dialogsystem

    Ein Dialogsystem bei dem der Spieler nicht mehr weiß was genau der Spielercharakter sagt ist "nicht automatisch schlechter" als ein Dialogsystem bei dem der Spieler genau weiß was gesagt wird. Doch ist es.

    Interessant finde ich, daß den Tester des Spiels es überhaupt nicht gestört hat, daß es keine Verbindung von Fertigkeiten und Dialogoptionen mehr gibt. Was eigentlich ein wichtiger Punkt in einem Rollenspiel ist und der Charakterentwicklung mehr Gewicht gibt.

    Was mich extrem stört ist wie im Testbericht und auch im Video Fehler einfach mit "Ist halt ein Bethesdaspiel" abgewehrt werden. Als ob Bethesda nicht aus den eigenen Fehlern lernen müßten.
     
  20. Michel_Men

    Michel_Men
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    Den Fanboys ist genauso Tür und Tor geöffnet, somit kann für mich oben genanntes nur von einem "Fallout 4 um jeden Preis verteidigen" Verfechter kommen.

    Es gesteht sich keiner gerne einen Fehlkauf oder ein minderwertiges Produkt zu. Mir wäre F4 sicher keine 60€ im jetzigen Zustand wert, also warte ich bis es fertig entwickelt, incl. aller DLC und billiger geworden ist.
    Das nennt sich dann die GotY Edition, mit der kann man nicht viel falsch machen...
     
  21. andi5lebt Benutzerimitation

    andi5lebt
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    schlechten Eltern nicht
    Nach 20h mein Zwischenfazit: Es ist ein Bethesda Fallout. Und ein gutes. Mehr habe ich nicht erwartet oder gewollt. Mehr hätten sie aber auch nicht versprechen sollen. Von wegen Revolution im Open World Genre.
    Ob die Story besser ist als die von F3 weiß ich noch nicht. Besser als die von NV wird sie sein, das ist nicht schwer.
    Leider ist das Hauptproblem von F3 (und ich liebe F3) auch in F4: Daß zuwenig Locations nicht mit irgendwas interessantem gefüllt sind, trotzdem eh so viele Gebäude immer noch verschlossen sind. Da hätt ich mir mehr erwartet.

    Boston als Setting ist besser als die Wüste hat aber im Gegensatz zu Washington in Fallout 3 keinen Wiedererkennungswert für AusserUSsische™.

    Bauen und Waffenmodding sind ein netter Bonus aber alles aufsammeln und immer zerlegen zu müssen ist so nervig und langweilig daß ich es mir komplett spare.
    Wie das Blumenpflücken in Witcher und co.

    Kurz: Es macht die meisten Dinge genauso gut wie Fallout 3. Einige sogar schlechter, keine, die mich interessieren besser.

    Kling negativer als es ist, es ist ein bischen das Opfer des irrsinnigen Hypes vorhergeworden.

    Ich würde nicht im Traum daran denken von einem "Fehlkauf" zu sprechen.
    Oder daran ein Spiel für 60€ zu kaufen :P
     
    Zuletzt bearbeitet: 15. November 2015
  22. Teralios WoltLabs Kaffekocher

    Teralios
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    Auch hier bin ich dieses mal recht direkt und frage dich: Hast du meinen Text überhaupt gelesen oder hat dir einfach die folgende Stelle nicht gefallen, dein Hirn sich ausgeschaltet und du musstest sofort antworten? Gleichzeitig auch eine dummdreiste Unterstellung schreiben?

    Ließ mal die entsprechenden Absätze zu diesem Thema, für dich extra groß, damit du sie ja nicht überlesen kannst:
    "Ein weitere Punkt ist: Leider kennen viele Benutzer nur extreme in ihrer Wertung. Entweder extrem schlecht oder extrem gut und beide Bereiche kann man oftmals nicht ernst nehmen und richtig auffällig wird es auf Metacritic. So viele 0 - 1 und eben 9 - 10er Wertungen stehen sich gegenüber, dass es eben zu einer 5,0 kommt gerade. Den vielen negativen Kritiken stehen eben auch sehr viele positiven entgegen.

    Wertungen in dem Bereich 2 (eher 3) bis 8 sind jedoch eher selten. Kann man Wertungen ernst nehmen von Benutzern, die sich nur in Extremen abspielen? Ich kann es nicht."

    Dann mal zu dem restlichen geistigen Bullshit, denn du von dir ablässt, nichts anderes ist es und mir fällt es schwer höflich zu bleiben, weswegen ich den sehr direkten Tonfall wähle: Ich habe Spaß an F4 gehabt und habe ihn noch. Für mich ist es kein Fehlkauf, warum sollte ich es mir also eingestehen und wieso sollte das schwer sein?

    Ach moment, man muss ja anderen immer etwas unterstellen und ist unfähig auch mal ganze Beiträge zu lesen und den ganzen Kontext zu beachten, es könnte ja passieren, dass die Person doch weit mehr geschrieben hat und sich der eigenen Beitrag eigentlich erübrigt.

    Wie gesagt: Wenn dir das Spiel nicht gefällt, ist es absolut ok. Genau so kann man sagen was einem nicht gefällt. Das Spiel hat seine Schwächen und ich habe einige hier auch aufgezählt und sogar ebenso kritisiert, dafür hätte man aber die Beiträge lesen müssen.

    Meine Fresse, da wundern sich die Spieler, warum sie immer noch teilweise von der Gesellschaft nur belächelt werden ...
     
  23. mezzanine822

    mezzanine822
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    WTF :) ... hundertdreiundfünzig Mal nein und nochmals nein. Solche Aussagen gehen absolut an der Realität vorbei. Was Bethesda mit Fallout 4 abliefert, ist in großen Teilen eine Frechheit - und das sage ich als jemand, der Fallout 4 am liebsten genau so lieben würde wie seiner Zeit ein Morrowind oder Skyrim. Ich bin mit Bethesda Rollenspielen gross geworden und hätte allen Grund mir auch Fallout 4 schönzureden. Aber jetzt ist mal Schluss.

    Das Problem ist: Bethesda verweigert jegliche Weiterentwicklung. Es interessiert sich einen Dreck um gute Quests, ein besseres Interface und eine adäquate PC-Umsetzung.

    Meine Empfehlung (ein aktueller Pod-Cast von Andre Peschke und Jochen Gebauer):
    https://aufeinbier.wordpress.com/2015/11/14/runde-32-fallout-4-das-fuenftbeste-fallout-aller-zeiten/

    Dieses Gespräch führt wunderbar vor Augen, wie grotesk diese erneute Anhäufung von Fehlwertungen erscheint, und wie fahrlässig dieses Spiel fast durch die Bank weg überbewertet wird.
     
    Zuletzt bearbeitet: 15. November 2015
  24. Antarius-Angel

    Antarius-Angel
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    Mal ne frage wenn man ME mag, wäre dann Fallout auch für einen etwas? Oder ist das eher reine Shooter skyrim mix? Wie Dragon Age Inquisition nen Rollenspiel skyrim mix war?
     
  25. Teralios WoltLabs Kaffekocher

    Teralios
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    Nun ja, das mit den Quests ist so ein Ding. Es gibt ja durchaus gute Quests, die schön erzählt sind und auch mal spannende Aufgaben haben. Bethesda zeigt ja oft genug, dass sie es sehr wohl können.

    Es stimmt aber, es sind zu wenige davon. Zu viele Quest sind generisch und beliebig. Ich hatte bisher in jedem Spiel von Bethtesda Questketten, die ich sehr gut, teilweise sogar einzigartig finde.

    Oblivion: Questkette um die Dunkle Bruderschaft. Gerade die Quest, in der man alle in einem Haus töten soll, ohne dass sie es merken.

    Fallout 3: Tranqulity Lane.

    Skyrim: Wieder Bruderschaft und auch die Magier.

    In F4 habe ich auch 2-3 solcher Quest gefunden. Dennoch stimme ich zu, dass zu viele Quest einfach nicht mehr das Niveau haben, was ich mir heute wünschen würde.

    Das mit dem Interface ist so ein Ding. Wie oben gesagt, finde ich z.B. die Menüs im Pipboy zwar nicht optimal, kann mich damit aber anfreunden, da ein gewisser nostalgischer Charm rüber kommt. Sie sind nicht optimal.

    Bei anderen Punkten stimme ich dann allerdings ausnahmslos zu. Das Baumenü, das Menü zum modifizieren der Waffen und Co sind in der form heute nicht mehr Zeitgemäß und man hätte es viel besser machen können und auch sollen.

    Das mit der PC-Umsetzung wiederum ist so ein Punkt, im Endeffekt wiederholst du dich da ja bereits mit dem Hinweis auf das Interface. Ich verstehe da auch Bethesdas Problem nicht, wobei selbst das hochgelobte Witcher 3 hat es ja teilweise nicht besser hinbekommen mit dem PC.

    Eigentlich ist es heute kein Problem mehr und es sollte kein Problem sein, die Steuerung auf verschiedene Eingabegeräte zu optimieren und auch für die verschiedenen Eingabegeräte entsprechende Interfaces zu entwickeln. Hallo, wir haben 2015 und selbst im Web ist man mit Reponsive-Webdesign weiter. ;)

    Das mit "Überbewertung" ist so ein Punkt. Im Endeffekt sind wir Nutzer daran zum Teil ja durchaus selbst Schuld, ich habe ja bereits den Punkt der "Extreme" in der Wertung erwähnt.

    Es gibt genug Leute, die hier Fallout 100% geben würden, genau so genug Leute, die diesem Spiel maximal 10, vielleicht 20% zugestehen würden. Würde ich das Spiel nun bewerten, ich würde wohl sagen: Um die 80. Ich hatte meinen Spaß und es macht mir immer noch viel Spaß. Vielleicht eine 81 - 83.

    Im Endeffekt kommt es halt drauf an: Was erwartet man, was erhofft man sich und werden diese Erwartungen erfüllt oder enttäuscht. ;)

    Kommt drauf an, was du magst, was du erwartest und was du dir erhoffst.

    F4 ist für die Leute interessant, die die Postapokalypse mögen. Für die, die gerne eine Welt erkunden. Für die, die eine Welt entdecken wollen.

    Wenn du jedoch mehr auf Geschichte stehst, eher geführt werden willst. Du Tiefgründigkeit erwartest und erhoffst: Nein, lass von diesem Spiel die Finger. Du wirst davon enttäuscht werden.

    Genau so, wenn du auf ausgefallene Quest stehst. Diese gibt es zwar in F4 durchaus, jedoch sehr wenige. Zu viele Quest sind generisch.
     
  26. Godlikebutbad

    Godlikebutbad
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    9
    Warum Fallout so polarisiert?
    Ich denke das Bethesda sich hier ein wenig selber ins Bein geschossen hat, warum? Nun Beth versteht es schon immer ganz gut einen Hype um seine Spiele zu machen. Wenn ich sehe wie die damals Skyrim beworben haben... (Kino, Radio, Fernsehen, alle möglichen Zeitschriften (sogar Anzeigen in Frauenmagazinen),...).
    - Das Problem bei F4 ist, dass es eben nix besonderes ist, sondern einfach nochmal das serviert, was es bereits gibt (z.B. in F3, F:NV, Skyrim,...). Das heißt nicht das es schlecht ist, sondern nur das es sowas schon gibt/gab. Mit demselben Problem kämpft ja z.B. auch Assassins Creed. Das wird ja auch gehated wie sonst was, aber die Verkaufszahlen können sich dennoch sehen lassen (es polarisiert also genauso).

    - Dazu kommt noch das sich F4 im Vergleich zu den Vorgängern (Skyrim mal mit eingeschlossen) einfach nicht weiterentwickelt hat. Man hat immer noch dieselben Schwächen/Probleme wie damals. Das ist z.B. ein Punkt der mich am kauf hindert. Wenn ich 60€ für ein Spiel hinlege, dann will ich nicht nur einen "Grafik-Remake" (um es mal etwas spitz zu formulieren). Ich will eine Weiterentwicklung sehen, das man z.B. mal an seinen Schwächen arbeitet oder eben vllt wirkliche Neuerungen einbaut.
    Und die Bethesda Spiele haben ja jetzt wirklich genug Schwächen die man anpacken könnte,
    - seien es die total unübersichtlichen Menüs;
    - die total unlogische und dadurch schlechte Handlung (ich suche mein Kind, also Lauf ich erstmal 100h in der Gegend rum und baue Siedlungen... meinem Kind wird schon nix passieren, und die Spur bleibt natürlich auch immer heiß);
    - die blassen Charaktere/Fraktionen (bei den Beth Spielen schließe ich mich eigentlich nie einer Fraktion an weil ich sie mag, sondern eigentlich nur weil ich ihre Gegner nicht mag);
    - dumme KI;
    - im Vergleich zur Konkurrenz (Witcher 3, DA:Inquisition) sehr viele Bugs (die sind zwar i.d.R. nicht so wild, stören aber iwie trotzdem),...
    Also da gibt es ja wirklich Sachen die man mal anpacken könnte, aber nix...

    Und ich denke diese beiden Punkte sind der Grund für dieses Polarisierung. Einige haben einfach nix anderes erwartet, die sind total zufrieden mit dem Spiel. Andere haben die Vorgänger nicht gespielt, auch die werden weitestgehend zufrieden sein, weil F4 ja kein schlechtes Spiel ist.
    Und auf der anderen Seite hat man dann die Fraktion die ein komplett neues Spiel(-gefühl) erwartet hat, die sind jetzt natürlich total enttäuscht. Dann gibts Leute, wie mich, die einfach mal einen Fortschritt von Bethesda erwartet haben, auch die wurden enttäuscht. Und dann gibt es natürlich noch die Fraktion die langsam aber sicher von den ganzen (schlechten) Konsolenports angewidert ist, und F4 ist ja letztlich auch ein schlechter Konsolenport (das heißt nicht dass das Spiel schlecht ist, sondern die Portierung ist schlecht!). Diese Seite kann ich auch nachvollziehen. Wenn sich ein Entwickler schon keine Mühe gibt sein Spiel vernünftig auf eine andere Plattform zu portieren, dann soll er sein Spiel wenigstens günstiger anbieten, oder es gleich ganz sein lassen.
     
  27. Rollora

    Rollora
    Registriert seit:
    24. Januar 2006
    Beiträge:
    1.082
    Die tägliche Fallout 4 News ;)
    Dann auch noch zum selben Thema: Videoanalyse zur Diskussion im Netz, Videoanalyse zu den 1000 Meinungen im Netz...
    Ich sag schon gar nix mehr...
     
  28. SirThomas

    SirThomas
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    8. Dezember 2006
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    355
    Ich meine auch,dass metacritic mitlerweile(!) nur bedingt aussagekräftig ist. Teralios hats ja ausführlich erläutert,hätte man nicht besser herausstellen können.
    Dass F4 so unterschiedlich wahrgenommen wird,kann ich auch nachvollziehen. Ich selbst bin ja auch zwiegespalten.
    Da ist die stimmige,offene Welt,mit vielen netten,kleinen "Geschichten",die man am Rande findet. Diese zieht ein in ihren Bann,sie ist aufgrund ihrer Details immersiv.
    Demgegenüber stehen ein schlechtes UI und NPC-Details/Texturen aus dem letzten Jahrzent,die zumindest mich immer wieder mal aus der Immersion reissen,weil ich mehr damit beschäftigt bin,mich über so eine Schluderei aufzuregen.
    z.B. gerade die Seherin sieht so mies aus,dass ich mich während des Dialogs mit ihr mehrfach fragte,wie ein MultiMILLIARDEN-Unternehmen wie Bethesda in einem 2015er-Spiel sowas abliefern kann.
    Auch der eine oder andere gute Story-Schreiber sollte doch locker im Budget sein,um mehr Quests mit Eindruck zu hinterlassen (auch wenn es die eine oder andere gibt,aber insgesamt zuwenige).
    Dafür hat man ja jetzt einen Bausimulator inklusive,jay!

    Und das ist es dann auch,dass mich so ärgert.
    F4 ist ein gutes Spiel, es setzt auf den bewährten Erkundungs-flow, aber es ist erzählerische und grafisch nicht annähernd das,was man bei den Umsätzen/Budget von Bethesda erwartet dürfte (schielt Richtung W3).
     
    Zuletzt bearbeitet: 15. November 2015
  29. EnthronedX

    EnthronedX
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    Eigentlich kann man es nicht vergleichen. Deine Darstellung der verschiedenen Mixe hinkt ohnehin. Dragon Age blieb sich innerhalb der Serie im großen und ganzen dem eigenen Spielstil treu.
    In Bethesda Spielen bist du bis auf wenige Ausnahmen immer allein unterwegs. Daher ist auch der Vergleich mit ME nicht möglich, es zeigt nur auf, dass dir Sci-Fi (Space?) Spaß macht. Doch Endzeit-Szenarien sind etwas anderes. Hier ist oft alles zweckmäßig - Ein Zielvisier in FO4 besteht beispielsweise aus einer kleinen Dose und 2 eingedrückten Schrauben.

    Davon abgesehen ist Mass Effect das viel rundere Spielerlebnis. Dort hast du immer den roten Faden, die Story geht durch teils coole Sequenzen, Dialoge und Wendungen voran. Bethesda Spiele haben genau dies oft nicht. Interessant ist nur, dass Sie halt dennoch großen Spaß machen, weil es eben auch keine anderen Spiele gibt, die diese Art des Spiels so darstellen.
    Solltest du Skyrim gespielt haben, dann weißt du so ziemlich zu 90% was dich in FO4 erwartet. Aber nicht weil es ein Mix aus versch. Spielen, sondern nunmal ein Bethesda Spiel ist.

    Edit:
    Bezüglich der Technik, brauchst du dir aber keinen Bären aufbinden lassen. Die Objekt- und Charaktergrafiken sind besser denn je, lediglich die Texturen sind Bethesda typisch eher bescheiden. Auch die Animationen sind nun zahlreicher, aber auch nicht auf Ubisoft Niveau. Man könnte sagen, es hat seine Licht- und Schattenseiten, aber insgesamt ist es doch wesentlich schöner als noch FO3 oder Skyrim. Skyrim kaschiert halt viel durch Flora- und Fauna.
     
    Zuletzt bearbeitet: 15. November 2015
  30. Blubbbb

    Blubbbb
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    Ach Quatsch. Inquisition ist von EA und EA hat unglaublich viele Hater. Dann bekommen Spiele mit zB Onlinezwang oder Problemen beim Release sehr viele 0er Wertungen. Obwohl diese Probleme teilweise nach nem Tag gelöst sind.

    Das merkst du dann am besten, wenn 40% der Spieler Inquisition zum Spiel des Jahres wählen und es andererseits zum schlechtesten Spiel des Jahres gewählt wird. Allgemein werden bestimmte Sachen viel zu stark negativ bewertet.

    Und der Publisher spielt da natürlich eine große Rolle. Eine Userkritil zu BF 4 damals:

    "50 € für die DLCs? Was für eine Sauerei. Scheiß EA. Das Spiel kauf ich nicht"

    0/10 Punkten.

    Ja tolle Bewertungen...

    Zumal sich manchen Entwickler viel Mühe geben und schnell einge Bugs beheben. Aber die 0er Bewertungen bleiben trotzdem. Da machts schon mehr Sinn, die Bewertungen ab Woche 5 zu nehmen - weil dort kaum Hater unterwegs sind, die ersten kritischen Fehler behoben sind und auch einige Leute das Spiel bewerten, die auch wirklich einige Stunden gespielt haben.
     
    Zuletzt bearbeitet: 15. November 2015
  31. Blubbbb

    Blubbbb
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    Ach das Spiel wird halt auch von Leuten bewertet, die mit Ecken und Kanten leben können, wenn es Spaß macht. Skyrim hatte viele Schwächen und dennoch: ich hatte dort sehr spaßige 300 Stunden.

    Userkritiken nehme ich nur mit richtiger Begründung ernst. Dazu gehört das Beleuchten der positiven und ngativen Seiten. Und dann muss ich schauen, wie viel mir die Pros und Cons persönlich bedeuten.

    Das ist dann auch Geschmackssache.
     
    Zuletzt bearbeitet: 15. November 2015
  32. vicbrother

    vicbrother
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    63
    Wertungssystem

    Es gibt nur ein gutes Wertungssystem und das ist das von Steam.
    >22.000 Reviews geben eine Wertung von 78% und das ist sehr aussagekräftig. Die Spieler müssen das Spiel besitzen (aber leider nicht gespielt haben - hier sollte Steam noch eine Hürde ala 4 Stunden verbrachte Spielzeit einbauen) und die Wertung erfolgt per "Hopp oder Top"-System, ohne dass ein Spieler sehr differenziert eine Bewertungsskala mit anderen Spielern absprechen müsste. Hat mich das Spiel unterhalten und Spiele ich das Spiel weiter/nochmal? Das sind die entscheidenden Fragen, die Kriterien darunter sind komplett egal.
     
  33. zabbalitto

    zabbalitto
    Registriert seit:
    21. August 2015
    Beiträge:
    15
    Bugs in Spielewertungen

    Liebes Gamestar Team,

    hier mal ein kleiner Hinweis aus der Entwickler Ecke: Es gibt keine Bugfreie Software, maximal ein gutes Error und Exception Handling. Software Entwicklung ist höchst komplex, vor allem in einer Grösse wie Skyrim, Witcher 3, Fallout 4 usw. Es wird nie ein komplett Fehlerfreies Spiel geben, meiner Meinung nach, da zu viele Komponenten (Hardware: Grafikkartentypen, Prozessoren / Software: Betriebssysteme (win7, 8, 10, xp usw.), Betriebssystem Versionen, Treiberversionen) eine Rolle Spielen, nebst dem, dass Menschen nicht Perfekt sind und auch noch Programmier Fehler machen.

    Ich finde die Idee, dass man Bugs in die Wertung einbindet, eigentlich Gut. Es gibt jedoch Möglichkeiten dies besser zu gestalten. Im Bereich Softwaretest gibt es bereits bestehende Lösungsansätze. Ihr könntet zum Beispiel, die gefundenen Bugs auflisten und bewerten.

    In der Software Entwicklung werden die Fehler in folgende Kategorien unterteilt:

    a) Fehlerschweregrad: Der Grad der Auswirkungen, den ein Fehlerzustand auf Entwicklung oder Betrieb einer Komponente oder eines Systems hat.
    b) Fehlerpriorität: Festlegung der Dringlichkeit von Korrekturmaßnahmen unter Berücksichtigung der Schweregrades, des erforderlichen Korrekturaufwands und der Auswirkungen auf den gesamten Entwicklungs- und Testprozess.

    Am Besten man setzt sich mit dem Lernmaterial der ISTQB auseinander. -> http://www.istqb.org/

    dies als kleine Einführung in den Bereich, Software testen.

    Theoretisch könntet ihr eine solche Bewertung in eure Tests einbinden um eine transparentere Bewertung bezüglich Bugs zu ermöglichen. Somit fällt die Subjektivität weg und es sollte für alle nachvollziehbar sein, warum denn jetzt nur 1 Punkt abgezogen wurde und nicht 15 Punkte wie im Falle von Batman: Arkham Knight.

    Es sollte jedoch eigentlich nicht die Aufgabe des Kunden sein, eine Software testen zu müssen.
    Ich finde diese Entwicklung haarsträubend, dass man heutzutage unfertige Software veröffentlicht, welche offensichtlich nicht getestet wurde und man den Kunden die Arbeit machen lässt. Um das vielleicht mal klar zu machen, Tester, Test Analysten und Test Manager kosten normalerweise Geld. In der Zeit von Alpha, Beta und Early Access releases, bezahlt man als Kunde, damit man für eine Firma testen darf. Wie Hirnverbrannt das wirklich ist, sollte hoffentlich jedem klar sein.
    Auf der anderen Seite, Hut ab vor den gewitzten Menschen, welche das Erfunden haben: arbeit an die Öffentlichkeit auszulagern und dafür noch Geld zu verlangen, statt Lohn zu bezahlen.
     
  34. Heinrich Bhaal

    Heinrich Bhaal
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    Danke für den Link! Ich habe mir jetzt zwei Stunden lang am Stück den Podcast angehört. Herr Gebauer spricht mir aus dem Herzen und hat mit Herrn Peschke zusammen einen Hörer mehr für ihren Podcast gefunden.

    Und da kann Teralios noch so lange Texte schreiben (Und ich dachte ich schreibe Textwende :P)mit politischen/kaufmännischen Flair, trotzdem wird das Spiel davon nicht besser. Er sollte sich mal lieber auf seinen Hosenboden setzen und sich auch den Podcast anhören.

    Ich würde dem Spiel keine 0% geben, bevor ich als sonst was zerrissen werde. Aber ich sehe darin keine inhaltliche Steigerung zu New Vegas (Gunplay war nötig, aber zugleich haben sie das Schadensmodell aus New Vegas nicht übernommen und Grafik Steigerung zu einer Optik von 2008 ist auch Pflicht) Aber eine 80er Wertung ist es auch nicht. Dafür müssten sie erst die Designfehler beseitigen.
     
  35. SilencerX

    SilencerX
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    Persönlich würde ich dem Spiel maximal 70% zugestehen, evtl. noch weniger aufgrund subjektiver Ansprüche und Enttäuschung bzgl. der Entwicklung dieser Spielreihe. Absolut würde ich den Wertungsbereich zwischen 60% und 80% ansiedeln und je nachdem passen da dann die subjektiven Wertungen ganz gut rein. Die Extremwertungen alles unter 60 und alles um die 90 halte ich nach wie vor für nicht angemessen. Das Spiel verdient ein gut und das kostet mich persönlich durchaus Überwindung (insbesondere in Bezug zu den ersten beiden Teilen). Problematisch sehe ich hier wieder das generelle Wertungssystem, indem kein Platz mehr für Wertungen unter 80% zu sein scheint. Und wenn man den Vorgänger (Fallout3) schon dermaßen überbewertet, kann man den 4.Teil demgegenüber nicht allzu sehr abstrafen, zumal ich schon eher den Eindruck habe, der 4.Teil ist tatsächlich etwas besser als Teil 3.
     
  36. Teralios WoltLabs Kaffekocher

    Teralios
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    Wieso habe ich das Gefühl, dass du meinen Beiträge nicht wirklich gelesen hast, sondern im Endeffekt genau wie die beiden anderen - wenn auch zumindest mal freundlicher - dich wieder an bestimmten Stellen nur aufhängst, ohne den ganzen Kontext zu beachten.

    Ich haben diesen Podcast gehört, ich stimme Jochen in Punkten zu, in anderen Punkten nicht.

    Was ich hier jedoch mache ist, dass ich gegen den Verriss dieses Spieles vorgehe und den haarsträubenden Argumentationen um diesen Verriss zurechtfertigen. Darunter eben auch Argumentationen, die auf subjektiven Empfinden beruhen, die jedoch als für alle geltenden Fakt hingestellt werden. (U.a. die Spielwelt.)

    Wenn du meine Beiträge gelesen hättest, würden dir vielleicht auch folgende Aussagen aufgefallen sein, bereits im ersten Beitrag. Zum Dialog-System:
    " Da waren die beiden Perks (Gleichgeschlechtlich und anderes Geschlecht) schon eher interessant und beide vermisse ich wirklich in den Dialogen. Schade das es diese speziellen Dialoge nicht mehr gibt."

    Dann zu den Quest:
    "Denn es gibt durchaus viele sehr spannende Quest in F4, diese gehen leider jedoch in den generischen Quests unter. Fall für Valentine und Co."

    Sowie weiter unten: "Denn es gibt durchaus viele sehr spannende Quest in F4, diese gehen leider jedoch in den generischen Quests unter. Fall für Valentine und Co."

    Im Gegensatz zu den "absoluten" Kritikern - ich vermeide an dieser Stelle mal das Wort Hater - kann ich sehr wohl das Spiel sehr differenziert betrachten und sogar ihre Kritikpunkte nachvollziehen, gebe jedoch dabei zu bedenken, dass manche der Kritikpunkte eben sehr subjektiv sind.

    Gehen wir mal auf die subjektiven Punkte ein:
    NPC: Die gefallen mir in Boston etwas besser als in F3, dafür schlechter als in NV. Mir fehlen aber solche Ausnahmen wie Moira Brown oder auch Three Dogs. Genau so fehlt mir Veronica.

    Fallout 4 macht da nicht viel falsch, jedoch im ganzen nichts besser als NV.

    Welt: Mir gefällt das Ödland von Boston sehr gut. Das liegt aber auch daran, dass ich Boston als Stadt schon mag und mir der kolonial Stil gefällt. Jedoch vermisse ich die "Tiefe" eines DC als Stadt, das Umland wiederum ist jedoch besser als in F3. NV wiederum ist für mich schwer zu beurteilen.

    Fallout 4 macht da ebenso nicht viel Falsch, im ganzen gefällt es mir besser als F3 oder F:NV.

    Fallout für NPCs oder die Spielwelt zu mögen oder nicht, ist eben sehr subjektiv und man sollte dieses Empfinden nicht als "Fakt" hinstellen, wie es einige tun.

    Gehen wir zu den Quests: Ich habe hier bereits mehrfach gesagt und ich mach es wieder: F4 hat durchaus gute Quests, auch nicht so wenige wie man denkt. Jedoch kommen diese in der Regel erst später. Dennoch gebe ich zu: Mir fehlt so eine Quest wie das Überlebenshandbuch.

    Ebenso würde ich sofort sagen: Ja, die generischen Töte dieses, Säubere jenes Quest sind zu oft und zu viel vertreten. Diese Quest sind auch heute nicht mehr zeitgemäß und eigentlich sollte sich Bethesda dafür schämen.

    Bethesda zeigt in F4, dass sie sehr gute Questes erzählen können und auch gute Questes machen können. Leider gehen diese jedoch in den vielen generischen Quests unter.

    Ebenso muss man auch anprangern, dass viele Quests am Ende nur eine Lösung zulassen, was mich zum Beispiel sehr stark stört, gerade was die Hauptquest betrifft.

    Dann kommen wir zum Dialog-System: Viele bemängeln den Faktor der Stichpunkte, statt ganze Sätze. Nun, dieser Punkt ist geschenkt. Wie Michael Graf sagt: Es ist eine Frage des Geschmacks. Ich habe mit den Stichpunkten/Stichworten weniger ein Problem. Viele hängen sich jedoch daran auf und bringen das als ihren Hauptkritikpunkt.

    Wie geschrieben: Geschenkt. Es gibt hier wesentlich wichtigere Argumente, die ich hier jetzt auch anbringe:

    1. Das Ausfragen der Charaktere ist weit aus weniger geworden als noch zuvor. Zwar gibt es die Option eine Frage zustellen, dass war es dann aber.

    2. In der Regel bleibt die Dialog-Option in einer Ebene. In F3 und NV konnte ich bestimmte NPCs wirklich ausfragen, hatte also zu bestimmten Faktoren ganze "Fragebäume" die ich stellen konnte.

    3. Es gibt nur noch die Überredung. Es Fallen die Perks für die Geschlechter weg, was ich sehr schade finde und dem Spiel auch in gewisser Form übel nehme.

    Gleichzeitig ist mir gestern und heute aufgefallen, dass selbst in F1 und F2 oft viele Charaktere gerade mal 2 - 3 Dialog-Optionen hatten und es vielleicht 1 oder 2 Ebenen gab, maximal. Mehr als 3 oder 4 Ebenen in den Dialogen war schon selten und komplexere Dialoge gab es nur bei wichtigen NPCs.

    Dennoch: F4 sind die Möglichkeiten zum Ausfragen der Chars weit weniger als in F3 und NV und auch die Dialoge mit den Begleitern sind leider nicht mehr so viel und so komplex wie in NV. Ein Rückschritt, den ich nicht so gut finden.

    Ich könnte an dieser Stelle noch weitere Punkte aufzählen und am Ende komm ich eben zu dem Punkt: Für mich ist F4 ein gutes Spiel, jedoch kein überragendes Spiel und die 87/88 Punkte von Michael Graf würde ich auch nicht geben. Mein Empfinden: 75 - 83, eher 79 - 81.
     
  37. andi5lebt Benutzerimitation

    andi5lebt
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    1.882
    Ort:
    schlechten Eltern nicht
    Aber so können die das nicht testen. Die können nicht im Vergleich mit einem Vorgänger testen. Sondern das Spiel, das sie haben. Als Spiel. Jedenfalls wenn es um die Wertung geht. Es ist der Test von einem Spiel. Nicht der Vergleich mit einem anderen.
    Ich geb dir ja prinzipiell recht.
    Das Spiel hat ein funktionierendes Dialogsystem (eindeutig von Mass Effect "inspiriert") mit verschiedenen Antworten und so. Du kannst nicht Punkte abziehen weil es anders ist als in einem anderen Spiel.
     
    Zuletzt bearbeitet: 15. November 2015
  38. Stabsarzt

    Stabsarzt
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    153

    Unabhängig von Fallout 4: eine GotY-Edition heißt nicht gleich "fertiges" und "gutes" Spiel, geschweige denn ebenfalls Bugfrei...

    Günstiger im Erwerb...das ist schon eher möglich
     
  39. Voxxy

    Voxxy
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    30. Januar 2012
    Beiträge:
    17
    Dem einen sein "Designfehler" ist dem anderen sein Feature...

    Selten war ich mit ner Gamestar-Wertung so einverstanden. Schade, das Gamestar bei manch anderen Spielen nciht die gleiche Sorgfalt hat walten lassen (Mass Effect 3, Witcher 3 fallen mir da spontan ein, da wurde schon ganz schön Augen zugedrückt bei "Designschwächen")
     
  40. igotakamera

    igotakamera
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    24. Oktober 2015
    Beiträge:
    5
    1.bugs
    2. bedienung
    3. dvd nicht volkommen
    4. Grafik
    Sind Äußerlichkeiten.

    1. Interessante nebenquests, aber keine lange interresante story.
    2. eintöniges, langes, vats System.
    3.dialog unverstendlich und begrenzt.
    Sind gute kritkpunkte.

    Ich habe nicht richtig die vorgänger gespielt, und habe mittlerweile nur wenige stunden mit das aktuelle verbracht,
    Aber sieht vielversprechend aus.

    Crafting und shooting gabs in den vorgängern so auf jeden fall nicht.
    Aber viel besser als The witcher siehts nicht aus, allerdings ist es wahrscheinlich auch nicht viel schlechter.
    Und die egoperspektive ist toll.
     
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