G20 - alle drei Halbzeiten

Dieses Thema im Forum "Smalltalk" wurde erstellt von legal, 4. Juli 2017.

  1. Xizor kann oft nicht so gut mit Bildern

    Xizor
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    Es wirkt schon strafverschärfend, wenn man bei einem Ladendiebstahl irgendwo im Rucksack ein Schweizer Taschenmesser vergessen hat. Wie soll da eventuell vom Angegriffenen getrgene Schutzausrüstung eine Rolle spielen?
     
  2. Butterhirsch Der mit dem Hirsch tanzt

    Butterhirsch
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    Es gibt leider immer wieder solche Spezialisten, die aus der 27. Reihe die Flaschen auf die Hinterkoepfe der eigenen Leute werfen. Hab sowas auch schon abbekommen :rolleyes:
     
  3. DarylDixon

    DarylDixon
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    oh, das erklärt einiges :hammer::spinner:
     
  4. legal der die Waage hält

    legal
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    Wäre mE auch falsch das Strafmaß an der Wehrbereitschaft des Opfers fest zu machen. Einbrüche in ungesicherte Häuser sollten sich nicht stärker bestraft werden, als in sicherere Häuser.
     
  5. |Kirby|

    |Kirby|
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    Mir geht's halt um die Intention. Natürlich ist der Flaschenwurf, zu recht, strafbar. Aber wenn ich nun jemandem, als blödes Beispiel, eine Ohrfeige verpasse, bin ich vermutlich auch nicht wegen versuchten Totschlags dran, weil man mir keine Tötungsabsicht unterstellen kann. Und wenn ich ohne Verletzungsabsicht, da ich eine Verletzungsmöglichkeit aufgrund der gegebenen Umstände nicht gegeben ist, eine Flasche werfe, weiß ich halt nicht ob versuchte Körperverletzung dann passend ist.

    Aber ist zugegebenermaßen recht müßig das zu diskutieren.
     
  6. Butterhirsch Der mit dem Hirsch tanzt

    Butterhirsch
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    Ach, zu mehr reichts nicht, hm :fs:

    Ist in meinen Augen auch Schwachsinn...
     
  7. Timber.wulf Unsterblicher Forengott Moderator

    Timber.wulf
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    Zum Beispiel dein Geschiss? Lass es oder ich helfe nach. Ende der Diskussion.
     
  8. DerTommy86

    DerTommy86
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    Der springende Punkt dürfte sein: Man kann eine Verletzung nicht ausschließen. Selbst unter Vollschutz hast du an der Ausrüstung bewegliche Teile, z.B. an den Gelenken. Inmitten einer Konfrontation kannst du auch nicht wissen, ob nicht z.B. die Ausrüstung deines Ziels verschoben wurde, ne Fehlfunktion hat o.ä.

    Ich bin mir auch nicht sicher, ob die Argumentation: "Die Verletzungsabsicht muss man mir erstmal nachweisen, denn der Kackbulle war ja geschützt" hier zieht. Immerhin gehst du - mit Blick auf die Gesamtsituation - auf Konfrontation mit den Einsatzkräften, was inhärent schon die gegenseitige Anwendung von Gewalt beinhaltet, um die Aktionen des jeweils anderen zu hemmen. In dieser Situation setzt du ne Waffe gegen einen (geschützten) Menschen ein und da soll keine Verletzungsabsicht dahinter stehen? Welchen Zweck sollte der Einsatz dieser Waffe denn dann gehabt haben? Den Polizisten freundlich auf die moralische Verwerflichkeit seines Tuns hinzuweisen? Das klingt schon arg an den Haaren herbeigezogen.

    Das mag jetzt juristisch gesehen ne absolut laienhafte Ansicht sein, aber den Nachweis des Fehlens einer Verletzungsabsicht hat ja wohl derjenige zu bringen, der die Waffe eingesetzt hat. Und das dürfte allein schon angesichts der Gesamtsituation und den bekannten Verläufen von Demonstrationen weltweit ein Ding der Unmöglichkeit sein.
     
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  9. |Kirby|

    |Kirby|
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    Stören des Einsatzes, könnte ich mir vorstellen. Ob das dann effektiv ist kann ich nicht beurteilen. Womöglich auch wieder nur, wenn man Verletzungen in Kauf nimmt, die durch (vom Einschlag/der Irritation ausgelöstem) Stolpern verursacht werden, womit man wieder bei der KV wäre, schätze ich. Mkay, kann ich wohl mit leben.
     
  10. DerTommy86

    DerTommy86
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    Ja klar und das ist auch wieder so ne Sache: Ein einzelner Flaschenwerfer hält in der Praxis keinen Hundertschaftszug auf, selbst wenn er einen oder zwei Cops tatsächlich verletzt. Auch zehn Flaschenwerfer halten den nicht auch. Wenn aber alle Anwesenden mit Flaschen und Steinen werfen, dann sieht die Sache schon wieder anders aus. Eben das ist aber ein Grad der Eskalation, den der Rechtsstaat mit allen Mitteln unterbinden muss.

    Bei G20 waren 15.000 - 19.000 Polizisten im Einsatz. Die Zahl der Demonstranten lag wohl irgendwo zwischen 20.000 und 40.000, erwartet wurden aber bis zu 100.000. So ein Ding hat ein Eskalationspotential jenseits von gut und böse, wenn die richtigen Leute die richtigen Knöpfchen drücken. Die Polizei kann nichts anderes tun, als ihre zahlenmäßige Unterlegenheit durch Ausbildung, Ausrüstung, Großgerät und geschlossenes Auftreten zu kompensieren. Wenn aber die zahlenmäßig weit überlegenen Demonstranten anfangen, die "Waffen des kleinen Mannes" (Pflastersteine, Flaschen, Molotovs, Pyrotechnik, Chemikalien) flächendeckend zu benutzen und ein klein wenig gut organisiert aufzutreten, dann kippt dieses Kräfteverhältnis ins Gegenteil. Und von der Gruppendynamik brauch ich ja gar nicht erst anfangen.

    Ich sehe ja ein, dass ich diesbezüglich vielleicht ein bissl zu martialisch gepolt bin (deshalb hab ich mich dieses Jahr auch nicht bei der Polizei beworben :ugly: ), aber an dieser Stelle hört für mich jedweder gute Wille auf. Gefasste Flaschenwerfer gehören definitiv für drei Jahre in den Bau. Und selbst wenn der Gefasste nicht der Flaschenwerfer war, sondern jemand, der den Flaschenwerfer vor der Festnahme schützen wollte, dann wandert der eben wegen Beihilfe für einen ähnlich langen Zeitraum in den Bau. Und genauso wandert bitte der Polizist in den Bau, der aus nichtigen Gründen ein absolut überzogenes Maß an Gewalt anwendet. Ich würde da ne Null-Toleranz-Politik auf beiden Seiten fahren, damit jedem Beteiligten unmissverständlich klar ist, welche Konsequenzen es hat, wenn sein Tun zum explodieren des Pulverfasses beiträgt. Wir reden hier immerhin von der Sicherheit einer ganzen Stadt und ihrer Einwohner.
     
  11. SpeedKill08 "Downgrade?" - "No."

    SpeedKill08
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  12. SpeedKill08 "Downgrade?" - "No."

    SpeedKill08
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    Wow.

    https://m.morgenpost.de/bezirke/lic...ert-mehr-Projekte-gegen-Linksextremismus.html

    Natürlich kommen durch Polizeigewalt (zu Unrecht) geschädigte Personen oder Journalisten, deren Akkreditierungen vollkommen grundlos nachträglich entzogen wurde, nicht zu Wort. :uff:


    ________________________________________

    :huh:

    https://twitter.com/GabiElenaDohm/status/904762475865935874
     
    Zuletzt bearbeitet: 4. September 2017
  13. Veged

    Veged
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    Warum auch? Es geht um Projekte gegen Extremismus und nicht um Leute, die Steine schmeißen, eins auf die Nase bekommen und dann "Polizeigewalt" brüllen.
    Der Aussteiger aus der linksradikalen Szene war sowieso nur Staatsbeauftragt und ohnehin gibt es da ja gar keine Struktur.

    Ja Wahnsinn. Bei einem Rollenspiel werden verschiedene Ansatzpunkte durchgespielt! Man ist entsetzt!

    [​IMG]
     
  14. Shintaro - Modliebling Liebt einen Baum

    Shintaro - Modliebling
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    Srsly?

    Der Inneminister erklärt Kindern, dass es Deutschland schade wenn man seine Grundrechte wahrnimmt. Meine Fresse, wie kann man sowas verteidigen? :huh:
     
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  15. SpeedKill08 "Downgrade?" - "No."

    SpeedKill08
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    Das "zu Unrecht" hast du gekonnt ignoriert. :uff:

    Mein Problem ist nicht, dass hier über Linksextremismus aufgeklärt wird, sondern das hier nicht das komplette Bild der Situation beim G20-Gipfel aufgearbeitet wurde. Das ist einfach scheiße.

    Dazu noch das, was @Shintaro - Modliebling schreibt.
     
  16. Bremer Roland

    Bremer Roland
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    Man kann ja gerne Projekte gegen Linksextremismus machen. Aber ausgerechnet ein Stasi-Knast? Die Stasi war natürlich ein Insturment eines "linken" Staates aber die heutigen Überwachungsfetischen sind ja eher de Maiziere oder Supergrundrecht Friedrich. Außerdem arbeiten heute ja mehr ehemalige Stasi-Leute für den VS als das sie in Hamburg demonstieren und Steine schmeißen. Absolut merkwürdiger Ort für ein Projekt was ja junge Menschen erreichen soll. Wenn man Islamisten überzeugen will gibt einen Besuch der Schlachtfelder des osmanischen Reiches oder wie?
     
  17. Gernot

    Gernot
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    Verstehe nicht, was daran merkwürdig ist. Die Topographie des Terrors macht doch ähnliches. Solche Einrichtungen sind absolut normal am Ort des Geschehens.

    War es überhaupt Aufgabe des Films, einen vollumfassenden Überblick über die Geschehnisse zu bieten, oder ging es nicht viel mehr nur darum, an einem konkreten Beispiel zu zeigen, wie linksextreme Gewalt aussieht? Ich denke G20 ist da nebensächlich, aber eben einfach der aktuellste Fall.
     
    Zuletzt bearbeitet: 5. September 2017
  18. SpeedKill08 "Downgrade?" - "No."

    SpeedKill08
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    Fands halt nicht ok, dass hier Aspekte weggelassen werden, die mMn in direktem Zusammenhang mit dem G20-Gipfel stehen.
     
  19. Veged

    Veged
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    Ich sehe auf dem Bild lediglich 3 Gruppen, die unterschiedliche Thesen durchspielen sollen. Ich bin ja auch kein Fan von der Misere, aber der Tweet an sich ist meiner Meinung nach komplett aus dem Kontext gerissen.

    Dass es dazu einen Filmbeitrag gibt weiß ich auch erst seit gerade eben. Da hätte man schon die Quelle des Bildes angeben können.

    https://www.bmi.bund.de/SharedDocs/Kurzmeldungen/DE/2017/09/Gedenkstätte-Hohenschönhausen.html


    Natürlich habe ich das ignoriert. Bei Projekten gegen Rechtsextremismus kommen ja auch nicht die Rechten zu Wort, deren Autos angezündet, sie bedroht oder angegriffen wurden. Und auch das finde ich nicht nötig.
     
    Zuletzt bearbeitet: 5. September 2017
  20. SpeedKill08 "Downgrade?" - "No."

    SpeedKill08
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    Wieso findest du das unnötig?

    Was nützt es bitte, wenn man über die vermeintlich bösen Leute spricht, ohne je versucht zu haben, diese Leute zu verstehen? Vielleicht würde man bei der Betrachtung möglichst aller Seiten feststellen, dass unter anderem das systematische Ausblenden der anderen Seite dazu führt, dass eben jene sich radikalisiert.
     
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  21. Veged

    Veged
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    Exakt. Das läuft schon seit Jahren. Aber bei den Projekten gegen Rechtsextremismus, die in fragwürdige Stiftungen etc. gehen wo ebenfalls nichts dahingehend getan wird, wird sich nicht beschwert.
    Diese Doppelmoral, jetzt zu fordern man solle sich doch mal mit den Linksextremen auseinandersetzen und sie verstehen, wo selbiges bei Rechtsextremen überhaupt nicht statt findet ist einfach unnötig.

    Und wo wir gerade dabei sind: Einen Satz hast du dir heraus gepickt und den Rest gekonnt ignoriert :hoch:
     
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  22. SpeedKill08 "Downgrade?" - "No."

    SpeedKill08
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    Korrekt. Das war meine Absicht. ;)

    Aber im Ernst: Hier pauschalisierst du grad. Ich würde mich auch bei Stiftungen gegen Rechtsextremismus ebenfalls freuen, wenn alle Seiten beleuchtet werden würden. Letzten Endes haben alle extremistischen Gruppen irgendein Feindbild, dessen Existenz nicht aus dem Nichts entstanden ist. Die Ursachen fände ich nur aus eigenem Interesse spannend, sondern sie könnten eventuell helfen, extremistische Gruppen zu verhindern, weil man in der Lage ist, deren Ursachen zu bekämpfen.
     
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  23. Veged

    Veged
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    Na, dann sind wir ja einer Meinung. Jetzt müssten wir nur noch irgendein Projekt finden, was staatlich gefördert wird und tatsächlich was nützt :ugly:
     
  24. SpeedKill08 "Downgrade?" - "No."

    SpeedKill08
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    Dafür bräuchten wir erstmal eine gescheite Regierung, die leider in naher Zukunft, mangels alternativer Parteien, nicht existieren wird. Bleibt also alles ein naiver und utopischer Wunschtraum. :(
     
  25. SpeedKill08 "Downgrade?" - "No."

    SpeedKill08
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  26. Butterhirsch Der mit dem Hirsch tanzt

    Butterhirsch
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    'Wir haben ernsthaft festgestellt das sich die Beamten einwandfrei verhalten haben. Die die es nicht taten, konnten wir leider nicht ermitteln.'
     
  27. SpeedKill08 "Downgrade?" - "No."

    SpeedKill08
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    Woran könnte das liegen? :hmm:
     
  28. Shintaro - Modliebling Liebt einen Baum

    Shintaro - Modliebling
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    Falls das Ergebnis anders ausfällt wäre es toll. Dann könnte Amnesty International endlich aufhören gegen Deitschland zu hetzen, die linken Schweine!
     
  29. FoxMcLoud Der einzig Wahre !!!

    FoxMcLoud
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    Finde es gut, dass die Presse auch über die Ermittlungsverfahren gegen Polizisten berichtet und sie nicht als "unantastbare Heilige" darstellt.
    Es wäre von den Medien aber auch nur fair weiterhin genauso detailliert über die Verfahren gegen die Polizisten zu berichten wie sie es über die Verfahren gegen die Demonstranten tun.
    Wollen wir mal hoffen dass die Verfahren dann auch wirklich zuende geführt werden und nicht gleich von der Staatsanwaltschaft wegen mangelndem öffentichen Interesse, Geringfügigkeit oder Unermittelbarkeit gleich wieder eingestellt werden.

    Zu sehr habe ich noch prägende Erinnerungen damals an den "Schwarzen Donnerstag" im Rahmen des Bahnprojekts Stuttgart21, als friedliche Demonstranten im Stuttgarter Schlossgarten von Wasserwerfern und Hundertschaften geräumt wurden, es über 100 Verletzte gab und hinterher kaum ein Polizist dafür strafrechtlich zur Verantwortung gezogen worden ist (immerin der damalige Polizeichef und eine Besatzung eines Wasserwerfers wurden belangt). Die Medien wollten kaum über die Verfahren gegen die Polizisten berichten und die Staatsanwaltschaft hat viele der Verfahren gegen Polizisten gleich wieder eingestellt, während sie im nächsten Atemzug die Demonstranten stark kriminalisierte.

    mfg fox
     
  30. Dawizard

    Dawizard
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    Stimmt, bei Rechtsextremen findet keine Auseinandersetzung statt sondern die Positionen werden einfach übernommen. Wenn man auf angezündete Autos so reagieren würde wie auf angezündete Asylbewerberheime, hätten wir Gold schon lange aus der deutschen Fahne gestrichen...
     
  31. SpeedKill08 "Downgrade?" - "No."

    SpeedKill08
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  32. Timber.wulf Unsterblicher Forengott Moderator

    Timber.wulf
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    Das hat weniger mit dem Rechtsstaat als mit der Vertuschung durch staatliche Institutionen zu tun. Da haben die bestimmt mal beim Verfassungsschutz nachgefragt, wie man so etwas schnell los :wird. :wahn:
     
  33. SpeedKill08 "Downgrade?" - "No."

    SpeedKill08
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    Beides ist allerdings miteinander verknüpft. Wenn ich mich auf den einen Verein nicht verlassen kann, wie gut ist dann der andere?

    Sowas macht mir irgendwie echt Sorgen. :uff:
     
  34. Scipio Neoliberal

    Scipio
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    Ich kapiere das nicht ganz. Das BKA hat die Daten gelöscht, also damit indirekt eingestanden, dass nichts dran ist. Trotzde beharrt die Bundesregierung darauf, dass was dran ist? Wieso denn das?

    Was mich interessieren würde, ob die Daten VOR der Klage oder DANACH gelöscht worden sind. Denn dann weiß man erst wirklich, ob es eine Vertuschung war.
     
  35. Scipio Neoliberal

    Scipio
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    Ein Rechtsstaat ist kein Verein. Wenn es stimmt, das illegale Vorgehensweisen oder Handlungen stattgefunden haben, hat man rechtswidrig gehandelt. Das hat nichts mit dem Rechtsstaat per se zu tun, sondern mit den Akteuren, die nicht rechtsstaatlich agieren.
     
  36. SpeedKill08 "Downgrade?" - "No."

    SpeedKill08
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    Wow.

    Ich nehme zurück, dass ich naiv bin. :ugly:

    Haben wir einen Rechtsstaat, wenn sich selbst die Hauptakteure nicht dran halten? :hmm:
     
  37. Scipio Neoliberal

    Scipio
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    Was willst du damit sagen? Ich wollte darauf hinaus, dass die Bundesregierung trotz dessen keinen Abstand von den Behauptungen nimmt. Da frage ich mich: Warum bei einer Offensichtlichkeit?

    Interessante Frage, ab wann man von Einzelaktionen spricht und wann von einem de facto nicht mehr existierenden Rechtsstaat. Kann ich spontan nicht beantworten. :nixblick:
     
  38. SpeedKill08 "Downgrade?" - "No."

    SpeedKill08
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    Wenn ich Beweise vernichte, dann mache ich mich damit niemals unverschächtig. Zumal die Fälle offenbar noch nicht geklärt sind. :ugly:
     
  39. Scipio Neoliberal

    Scipio
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    Du hast den Artikel nicht richtig gelesen. Wenn klar ist, dass die Beweise vernichtet worden sind wegen der Klage, dann gebe ich dir Recht. Was zu 99,99% der Fall ist.
     
  40. blurps

    blurps
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    Wenn solche Handlungen aber häufiger vorkommen und nicht oder nur alibimäßig sanktioniert werden, lässt das natürlich schon auf ein Problem des Rechtsstaats schließen :fs:
     
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