Was habt ihr zuletzt durchgezockt - Impressionen & Meinungen 3.0

Dieses Thema im Forum "Spieleforum" wurde erstellt von Helli, 20. September 2016.

  1. hunter7j

    hunter7j
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    Das sind die Funksprüche aus Operations Flashpoint.

    Herje etwas Gameing Grundwissen kann man doch wohl voraussetzen?
    Habs ja selbst nie gespielt :(
     
  2. Svenc

    Svenc
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    Das ist gefühlt auch irgendwie einer, dens halt so nie wieder gegeben hat.


    Damn.... 1.... is down. :battlestar:
    Damn.... 2.... is down. :battlestar::battlestar:
    Damn.... 10... is down. :bse:
    Damn.....7.... is down. :bse::bse:
    Damn.....8.... is down. :huch::huch:
    Damn.....6.....is down.:huch::huch::huch::huch:

    Wenn ich in Malden den Sonnenauf- und Sonnenuntergang sehe, das hat immer noch was. War für mich seinerzeit auch die authentischste Landschaft, allgemein. V.a. auch die Wälder/Vegetation. Ich finds immer noch erstaunlich, was da bis heute z.b. in den Sniper/Infiltrationsmissionen rüberkommt -- alleine im Feindgebiet, man muss sich erst mal minutenlang ranpirschen, es passiert zwischendurch eigentlich nix, obwohl so viel passiert. Allgemein kürzt das Spiel ja nix ab, es gibt Patrouillen, in denen anfangs 15-20 Minuten erst mal nix los ist und man erst mal mit dem Jeep die Leute einsammelt, dann von A nach B zockelt, von dort noch ein paar Leute einsammelt, dann in den Wald, dann patrouilliert, und plötzlich ratterts im Gebüsch -- jeder Schuss kann tödlich sein, kein Autoheal, kein Blingbling, und fast so viele Spielertode wie in Alien:Isolation. :huch: Für Arma3 hat man den Singleplayer ja mittlerweile fast ganz gekappt, oder? Bzw. erst so als "Nachklapp" nachgeliefert. Die Kampagne ist so dermaßen üppig hier.
     
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  3. Firderis

    Firderis
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    Operation Flashpoint ist sicherlich in seinem Genre (und auch allgemein bei den Computerspielen) ein absoluter Ausnahmetitel. Es hat praktisch alles gepasst: die Grafik war zeitgemäss (und funktioniert auch heute noch), die Missionen waren durchdacht und spannend, die Kampagne abwechslungsreich und fordernd, das Szenario glaubwürdig, die Aufgaben knackig und vielseitig lösbar, die Gegner genügend "schlau" und überraschend in den Handlungen usw.

    Der Titel hat damals (und auch heute noch) so vieles richtig gemacht. Ich glaube, ich werde irgendwann auch wieder einen Versuch wagen. Und es ein drittes Mal durchspielen :D
     
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  4. Nummer28 Verwirrter Urwaldbewohner

    Nummer28
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    Operation Flashpoint war damals wirklich großartig (heute kann ich es nicht mehr beurteilen, da ich es schon länger nicht mehr gezockt habe). War damals der erste Shooter, wo ich wirklich ein wenig Panik hatte, aus der Deckung heraus zu gucken, da jeder Schuss tödlich sein konnte. Und wenn ein BMP um die Ecke kam :huch: Ich war immer sehr erleichtert, wenn die Kameraden das Ding schnell erledigen konnten.

    Vermutlich konnte kein Spiel die Hektik und die Panik eines Gefechts damals so gut simulieren wie OFP. Auch die KI fand ich damals recht clever. Und um Gegensatz zu ArmA 2 hatten zumindest bei mir die Scripts immer funktioniert :D Der einzige Schwachpunkt war für mich damals die Mission, wo man alleine hinter feindlichen Linien unterwegs war. Hat mir nie wirklich Spaß gemacht, auch wenn es natürlich ein besonderer Nervenkitzel war. Trotzdem hat mir da die Interaktion und das taktische Vorgehen mit dem Squad gefehlt. War vermutlich auch eine der Missionen, wo ich am meisten gestorben bin. Und da ja nur an Checkpoints gespeichert wurde, durfte man manch heikle Stelle mehrmals spielen, was irgendwann auch ein wenig frustrierend war.
     
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  5. Svenc

    Svenc
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    Ein AHA-Moment von Flashpoint war auch, dass es Feuergefechte so simulierte, wie sie ablaufen. Wenn man da von einem Shooter (ob mit "Taktik"-Anhängsel davor oder ohne) kam, dann war das trotzdem wie von Need For Speed:Gedöns auf iRacing umzusteigen. Alleine schon, sich daran zu gewöhnen, dass ein Großteil der Feuergefechte auf Dutzende Metern Entfernung stattfindet. Ich glaube, in der Screenshot-Gallerie auf Mobygames finden sich noch heute Bildschirmfotos mit dem Untertitel: "Finde die Soldaten im Bild." :D Das hat Arma mit zunehmender Landschaftskomplexität naturgemäß erschwert. Ich stelle mir es sehr schwierig vor, hier eine KI zu programmieren. Denn eine KI muss grundsätzlich nicht zielen und auch nicht in der Landschaft "suchen". Auch nicht hinter Büschen. Oder bei schlechter Witterung. Im Morgengrauen. In OPF merkt man am ehesten in den nicht sehr zahlreichen Nahkampfgefechten, z.B. in Dörfern/Städten, dass man da oft einen Zeitkorridor geschenkt bekam, bevor die KI dann das Feuer eröffnete. Ansonsten hätte man wohl keine Chance.

    Im Rückblick sogar ein brutal unterbewertetes Spiel, hatte dazu ja noch alles, was die PC-Plattform zu ihrer Hochzeit alles ausmachte: Editoren, Moddingmöglichkeiten, Multiplayer... Eurogamer hatte eine Retrospektive vor ein paar Jahren. http://www.eurogamer.net/articles/2013-05-03-operation-flashpoint-retrospective

    Ich hatte die Erweiterung Resistance übrigens noch nie gespielt...
     
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  6. garfield4ever

    garfield4ever
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    Hach Operation Flashpoint. Da kommen Erinnerungen hoch. Selbst im SP anspruchsvoll, das oft genug einen RAgequit zur Folge hatte. Sowas kennt die CoD-Generation von heute ja gar nicht mehr :ugly:
    Läuft das Spiel auf Win8/10 überhaupt noch?
     
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  7. Svenc

    Svenc
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    Win7 zumindest mal. :D Gibt ja auch einen Rerelease als Arma-Cold War Assault. Einmal noch posten, dann bin ich glaube ich durch. Als Mini-Anekdote dazu vielleicht dann noch die Mission, in der man nachts! Bei Grillenzirpen! Alleine! Und nur Lagerfeuerlicht! Den Auftrag hat, eine Radarstation am Küstenarsch der Insel zu bewachen. Minutenlang....... nix. Dann hört man einen Jeep näher kommen. Dauert und dauert und dauert. Jeep biegt um die Ecke, man hat sich schon irgendwo ins Gebüsch geschlichen. Jeep kommt näher, im Feuerlicht erkennt man: Puh, doch Freund statt Feind. Der Kollege sagt kurz "Hallo!" und gibt einem die Intel durch, dass in der Nacht mit Feinden zu rechen sei. Er steig wieder in den Jeep und fährt weg. Stille, Grillenzirpen. Wieder nix, nix, nix. Dann der Funkspruch, feindliche Einheiten im Quadranten des Spielers geortet.... Dazu jetzt der Schwenk rüber zu diesen bekloppten Tschechen:

    https://www.rockpapershotgun.com/2007/10/05/making-of-flashpoint/

    Wenn doch nur alle Entwickler heute noch so denken würden. :aua: [Ist aber halt genau das, was ich seit Looking Glass in 3D-Ego-Spielen suche: dass mich so wenig wie möglich dran erinnert, "bloß" ein Spiel zu spielen. Virtual Reality und "Immerschn" sind nur saudumme Marketingwörter für im Schnitt Design, das keine Eier hat]
     
  8. dmsephiroth

    dmsephiroth
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    Steamworld Dig 2:

    Habe seit meiner Kindheit nicht mehr diese Art von *Goldgräber-Spiel* gespielt und es hat mir gut gefallen.

    Ich hatte knapp 15H Spaß damit und kann es jedem empfehlen der ein schönes kleines Finde- und verdiene Geld- kaufe Upgrades etc. Spiel mag.

    Die Grafik ist schön anzusehen, die Musik/Sound sind stimmig und es hat Spaß gemacht. (Am Ende gab es noch etwas forderndes, will hier nicht spoilern)
    Ich hätte jedoch nichts dagegen gehabt, wenn das Game noch einige Stunden länger gewesen wäre !

    Ich vergebe 82% . bzw. eine 2 ;)
     
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  9. Helli EXECUTIVE AUTHORITY Moderator

    Helli
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    Also hast du Teil 1 nicht gespielt? Mich hätte interessiert, wie es sich im Vergleich dazu schlägt.

    Ich habe Teil 2 durch @Wyzau Videos gesehen, was mich immerhin dazu gebracht hat, Teil 1 wieder zu installieren. :D
     
  10. RedRanger ●-Stein-der-Schande

    RedRanger
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    Ja, wenn man eine schlechte KI macht, dann ist das so. Eine ordentliche KI bekommt virtuelle Sinne spendiert und die sind die einzige Informationsquelle. Im einfachsten Fall ist das ein Sichtkegel und ein Hörradius. Das Spiel muss natürlich sorgen, dass der Spieler und seine Silhouette (visuell und akustisch) zur jeweiligen Position passt.

    Wenn also die KI nichts hört und im Sichtradius nur etwas entdeckt wird, das x% "Aufmerksamkeit" erregt, dann wird ein Spieler nicht gesehen, wenn er im Gebüsch sitzt und nur x-1 "Aufmerksamkeit" generiert.
     
  11. Ludwig

    Ludwig
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    Teil 2 ist viel besser. Und ich mochte den Vorgänger sehr. Die Welt ist viel grösser, es gibt mehr Upgrades, mehr Story, mehr Rätsel. Teil eins kann man in gut 3 Stunden durchspielen, Teil 2 eigentlich nicht unter 15. Wenn man mit 100% abschliessen will, dann braucht man sogar noch länger.
    Mir hat das Spiel ausserordentlich viel Spass gemacht.
     
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  12. Marvin manisch-depressiv

    Marvin
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    Bei Operation Flashpoint habe ich Angst, dass mich das Spiel heutzutage einfach gnadenlos fertigmachen würde und ich mit eingezogenem Schwanz wieder etwas Seichteres in die Hand nehmen muss. Wie lang ich an dieser Fluchtmission im Wald saß... oder dieser irre langen BlackOps-Mission kurz nach Invasion der letzten Insel...
     
  13. Husky666 Mit Schleife

    Husky666
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    Rage

    ich mag das Szenario, nach einem Asteroideneinschlag ist die Erde verwüstet, die Menschen primitiv wie immer, jeder würde am liebsten den anderen Töten für irgendeinen Gegenstand, dazu noch Mutanten und eine mysteriöse Regierung. Wenn auch noch ID drauf steht gibt das sicher Stoff für einen guten Shooter. Ja die Shooterpassagen sind auch richtig gut. Aber ID experimentierte auch herum. Neben den Hauptaufgaben kann man (und muss man, da man Munition braucht..) sich an jeder ecke Geld dazu verdienen, so gilt es mal Banditen abzuschießen Rennen zu gewinnen, allerdings wirkt dies bisweilen lieblos da die Aufgaben meist mit "Besorge die, hole das" Enden, und die Rennen sind auch nicht gerade herausfordernd. Rage täuscht vor eine unheimlich große Welt zu sein, allerdings fährt man im Grunde mit seinem Buggy nur von A nach B und zurück, um zwischendrin eine kurze oder längere Shooterpassage, die je nach Schwierigkeitsgrad durchaus knackig ist zu meistern. Zudem findet man in den Abschnitten einiges an gerümpel den man gewinnbringend verkaufen darf.

    Problem ist, die Story kommt niemals in Fahrt, im Grunde geben nur die letzten 3 Level überhaupt einen Aufschluss darauf warum das ganze passiert und auch da nur rudimentär, selbst das Ende ist völlig unbefriedigend und auch nur 2 Minuten lang. Ziemlich schwach für ca. 16 Stunden spiel das ganze dann in 2 Minuten abzuhandeln. Warum man zu recht zu Anfang des Spieles eine Klasse wählen soll sit auch so eine Sache, der Unterschied scheint geradezu bei 0 zu liegen, Rollenspielelemente gibt es keine. Dafür kann man sich aber Verbandskästen etc zusammencraften. Immerhin kann man seinen Buggy aufrüsten. Das war es aber auch. ID verschenkt so unendlich viel Potential sowohl von Story als auch vom Inhalt, das Ödland ist tatsächlich vor allem eines. Öde...

    Das Spiel ist das erste was die IDTech 5 mit ihrer Megatextur technik nutzt. Das sieht zwar auch alles gut aus, von weitem, wenn man genauer hinschaut, fiese wabernde Texturen, nachladeprobleme etc. Das war schon bei release nur vom weitem hübsch. Sprachausgabe ist gut, Steuerung funktioniert tadellos. Rage hat auch einen Mehrspieler, nur den spielt ja keiner mehr.

    Fazit: Ist Rage ein guter Shooter? Ja durchaus, nur dass ganze drumerhum funktioniert nicht wie es soll, man hat zwar eine interessante Welt, aber vergessen die mit Leben zu füllen. Nur in dem Dorf bzw den 2. Städten wo man ist findet man so etwas wie leben. Ganz ungewöhnlich. Man kan Waffen nicht aufheben, die bekommt man nur dann wenn das Spiel will das man diese bekommt. Eine seltsame Designentscheidung. Trotzdem, schlecht war Rage nicht, nur ist ID hier meilenweit unter den Erwartungen geblieben.

    (Gespielt hab ich die PC Fassung, die Xbox 360 Fassung hab ich zwar, auch die PC Fassung sieht besser aus.)

    Wertung: 70%
     
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  14. sgtluk3

    sgtluk3
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    Und und das ist nun dein Verriss? 70% nach deiner Skala ist ein weltklassespiel. Wie kommst du auf die wertung wenn eigentlich alles scheiße ist, außer das ballern und du sonst alles öde findest?
     
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  15. hunter7j

    hunter7j
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    Naja bei einem Shooter reicht es wenn das Ballern Spass macht :D
     
  16. sgtluk3

    sgtluk3
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    Naja, bringt ja nur nichts, wenn die Shootereinlagen nicht sooo lang sind und das drum herum eigentlich 0 Spaß macht. Nachdem er einen Verriss angekündigt hat, scheints ja doch nicht so zu sein. Mal wieder die totale Willkür der Test...
    Aber was ich mich eher frage: Wieso keine 69,8% oder 71,34245% :ugly:
     
  17. Husky666 Mit Schleife

    Husky666
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    Zum Glück sind die schießpassagen aber auch das längste am Spiel :ugly: Nur das in der Klinik mit den Mutanten nervt doch etwas, und da muss man auch noch 2x durch
     
  18. sgtluk3

    sgtluk3
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    Dann sag nicht im Voraus, bevor du es überhaupt richtig gespielt hast, dass es ein Verriss wird, wenn du dem dann doch ne 70 verpasst, was dann nach der GSPB Umrechnung irgendwie 90% ergibt oder so :ugly:
     
  19. Xiang

    Xiang
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    Hast er überhaupt schonmal irgendein Spiel so hoch bewertet? :wahn:
     
  20. sgtluk3

    sgtluk3
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    Keine Ahnung. Da er das ja so viel macht und auch diese ganzen ollen Kamellen nach dem heutigen Stand bewertet...nein.
    Ansonsten kann er uns ja mal eine Übersicht all seiner getesteten Spiele geben inkl. Wertung.
    Das meiste davon dürfte bei 50% oder so rumdümpeln weil er eben die Spiele aus der heutigen Sicht bewertet...somit auch Grafik, Spielmechaniken etc etc, was total dämlich ist mMn
     
  21. Alex86

    Alex86
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    Einfach interessant zu sehen manche Spieler müssen schon mit grottigen Titeln ihre Freizeit füllen, während zb ich noch nichtmal einen Teil der Toptitel zeitlich hinbekomme. ^^
     
  22. flowseven

    flowseven
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    Prey

    Lange hab ich mich geweigert Prey zu kaufen (wie die meisten, wenn man die Verkaufszahlen betrachtet) wie falsch ich lag. Ich war kein Fan von Dishonored 2 und musste mich durchquälen. Bei Prey war es von Beginn an anders. Die Spielwelt, abseits der Hauptstory zu durchforsten, ist kein Zwang, sondern fügt sich sinnvoll in die Spielwelt ein. Mit dem Hintergrund"wissen" wird Prey wohl erst zum runden Erlebnis. Klar die Grafik ist trotz Cry-Engine nicht taufrisch und auch das Kampfsystem ist nicht immer präzise, aber Prey gibt es schon fürs kleine Geld und jeder der ein Spiel im Stile eines Bioshocks sucht und Sci-Fi affin ist sollte zuschlagen.

    8.5-10
     
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  23. drudge

    drudge
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    Ich weiß zwar worauf du hinaus willst, aber im Grunde ist das vollkommen korrekt.
    Es geht um Spielspaß, und wenn ein Spiel stark bzw. schlecht gealtert ist, macht es eben auch weniger Spaß, wenn man es mit heutigen Spielen vergleicht.
    Die GS hat früher bei ihren Budget-Tests auch immer abgewertet, je nach Alter.

    Ich persönlich kann einem schlecht gealtertem Spiel aus heutiger Sicht keine Topwertung mehr geben.
    Darum fällt es mir auch immer schwer, die richtig alten Klassiker nachzuholen, wenn ich sie damals zu ihrer Blütezeit nicht gespielt habe.
     
  24. sgtluk3

    sgtluk3
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    Ja verstehe schon was du meinst, aber dann bei 20 Jahre alten Spielen zu sagen, das sieht scheiße aus aus heutiger Sicht und alles viel zu pixelig: Das ist dann halt wirklich nicht sehr sinnvoll.
     
  25. Alex86

    Alex86
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    Das ist halt ein Aspekt den man in einer Zahl schlecht ausdrücken kann.
    Für sowas gibts halt dann Beschreibungen wie eben schlecht gealtert oder heute nichtmehr zeitgemäß.
     
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  26. Husky666 Mit Schleife

    Husky666
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    Ich müsste mal was zu Tie Fighter oder Halo 2 schreiben :ugly:

    Übrigens wurd auch damals in den Rage tests bemängelt das die Texturen wabern...
     
  27. sgtluk3

    sgtluk3
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    Was sollen denn wabernde Texturen sein?
     
  28. DorianGray Dramatischer Held

    DorianGray
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    Fanboys richtig angekotzt
    Das weiß ich zwar nicht, aber gemeint ist die relativ katastrophale (zumindest zu Release) Skalierung von Megatextures. Die luden dann einfach nicht in höherer Auflösung, sondern blieben in niedrig aufgelöster Matschepampe stecken oder sprangen halt fröhlich je nach Blickwinkel zwischen verschiedenen Auflösungen durch
     
  29. Husky666 Mit Schleife

    Husky666
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    Genau das macht Rage .. ironischerweise gerne dann wenn man still steht ...
     
  30. Nobody606 Ist ein Niemand

    Nobody606
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    The Evil Within + The Assignment und The Consequence:

    In Vorbereitung auf den 2. Teil und weil mir die beiden Story-DLCs noch fehlten, den Titel nochmal durchgespielt. Ich weiß nicht warum, aber für mich ist das eines dieser Spiele, über deren offensichtliche Mängel ich hinwegsehen kann, weil sie mich sehr an die alte Zeit erinnern, als das Genre noch richtig versorgt wurde und gut war. Die Steuerung ist zu Anfang extrem gewöhnungsbedürftig, geht mit Übung allerdings doch gut von der Hand, sofern man einen Controller nutzt. Das Spiel ist - bis auf den finalen Kampf - auch langsam genug, dass selbst "Controller-Legastheniker" mit dem Schießen weniger Probleme haben würden. Beim Endkampf allerdings musste ich als Geübter sogar für eine Phase zur Maus greifen, weil da zuviel zusammengekommen ist (Bildschirmwackeln, automatisches Verreißen des Fadenkreuzes und dabei genau gewisse Bereiche verfolgen und beschießen). Die Grafik ist... nunja, alt. In habe das Spiel in 4k ohne die künstlichen Effekte gespielt. In den Kliniken und Co sieht das Spiel super aus und hat eine unheimlich "geile" Atmosphäre. In den Außenbereichen allerdings... da springen einem etliche Lowpoly- und Matschtexturen mit einer gefühlten Auflösung von 32x32 entgegen. :ugly:
    Die Dialoge sind zum Großteil als trashig zu bezeichnen, erfüllen aber ihren Zweck. Ganz im Gegensatz dazu stehen die meisten Charaktere wie z.B. Sebastian, Kidman oder Ruvik, auch, wenn diese - zusammen mit der Story - erst durch die DLCs richtig an Tiefe gewinnen und sich somit ein ganzes Bild ergibt. Ohne die beiden DLCs ist die Story nicht komplett und ich bereue es daher definitiv nicht, die beiden noch nachgeholt zu haben. Speziell, weil sie die Brücke zum 2. Teil bilden, wie mir heute bewusst wurde, als ich die letzte Cutscene sah, wobei mir sehr laut gedacht "Holy Shit!", "What?!", "You're kidding (lel) me?!" entfuhren.
    Das Gameplay an sich erfüllt seinen Zweck. Ist nicht grandios, aber auch nicht schlecht, auch, wenn die DLCs zum Teil als gefühlter Walking Simulator daherkamen, aber anders ließ sich das mit den teils langen Erklärungen etc. zur Story und dem ganzen Hintergrund wohl nicht bewerkstelligen. Ich muss ehrlich zugeben, dass ich überrascht worden bin, wie viel sich hinter der Fassade aus dem eigentlichen Spiel versteckt hielt.

    Weitere Worte kann ich irgendwie nicht mehr darüber verlieren. Für mich einfach ein gutes Spiel, welches allem Anschein nach noch vom 2. Teil getoppt wird, wenn man sich so einige spoilerfreie Previews usw. durchliest. Daher kriegt das Spiel samt DLCs, die die allgemeine Wertung hochhieven, da ohne sie die Story ein Konstrukt mit Lücken bleiben würde, von mir eine 87.

    P.S.: Bonuspunkte gab es natürlich auch für den Ar.... für die rückwärtige Ansicht von Kidman (speziell beim Kriechen). :yes:
     
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  31. Master Blaster Ruling Bartertown

    Master Blaster
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    Ort:
    Bartertown
    The Ur-Quan Masters (kostenlose Remake von Star Control II)

    Meiner Meinung nach wird das Spiel seinen exzellenten Ruf durchaus gerecht. Schade, dass es nicht mehr SciFi-Spiele in diesem Spiel gibt.

    9/10
     
  32. Bremer Roland

    Bremer Roland
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    400
    Welche Version spielt man da? Die von der Homepage oder die HD-Beta?
    https://sourceforge.net/projects/urquanmastershd/
     
  33. Boatox Zeitsklave

    Boatox
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    Bremen
    Ich habe heute Modern Warfare 1 ein zweites Mal seit Release durchgespielt. Das ist erstaunlich gut gealtert und macht heute immer noch richtig Spaß. Der Teil gilt nicht umsonst als einer der Besten der Serie.

    ich gehe dann mal in Deckung. :winke:
     
  34. Balthamel Master Mirror

    Balthamel
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    Warum in Deckung? Das MW 1 sehr gut ist dürften die wenigsten bestreiten. Gerade das Remaster ist übrigens richtig gut.
     
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  35. hunter7j

    hunter7j
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    Ich finde MW2 ja deutlich besser. MW3 ist dagegen irgendwie langweilig :(
     
  36. Husky666 Mit Schleife

    Husky666
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    C&C Alarmstufe Rot

    Die Geschichte von Alarmstufe Rot ist vorgeschichte vom Tiberiumkonflikt, 1946 kurz nach Ende des 2. Weltkrieges dachten sich Albert Einstein und Kollegen was wohl wäre wenn man Hitler aus der Zeitlinie tilgt, dies würde ja den 2. Weltkrieg verhindern. Gesagt, getan, Chronosphäre gebaut, in der Zeit zurück gereist und Hitler ausgeschaltet. Was passert? Die komplette Zeitlinie ändert sich, Deutschland ist kein Puffer zwischen Allierten und Sowjetunion mehr und beide Parteien stehen sich mitten in Europa gegenüber. (Während des Krieges wird auch die GDI gegründet, und die Bruderschaft von NOD hat auch einen auftritt.

    (In der deutschen Fassung ist das Spiel ziemlich brutal entschärft, statt Zivilisten kämen Roboter gegeneinander und es gibt auch einen Cyborgkriegsvertrag gegen den eine Seite später verstoßen wird .. egal wie man es nimmt man kämpft gegen Roboter in sogenannten Gefechtszonen..)

    Dem Spieler obliegt es, in fast allen Missionen, den Gegner zu besiegen, bzw. bestimmte Aufgaben zu erfüllen, einige male gilt es mit nur einer Spezialeinheit: Tanja oder mit Diebeinheiten bestimmte Vorgaben zu Erfüllen (Gefangenbefreiung, Credits stehlen) bei Tanja bekam die Zensurstelle bei Virgin aber ein Problem, diese kommt auch in den Zwischensequenzen vor als Mensch, so machte man aus ihr einfach eine "Freiwillige". Aber meist baut man seine Basis, je nach Fortschritt im Spiel gibt es dabei immer mehr Technologien, stärkere Panzer, mehr Abwehrgebäude usw. Allerdings steigt hier auch der Schwierigkeitsgrad beträchtlich an. Nach erfolgreicher Mission geht es auf der Weltkarte zur nächsten, wobei man hier hin und wieder 2 oder gar 3 verschiedene Wege aussuchen kann. Allerdings unterscheiden die sich nur im Mapdesign voneinander, wirklich andere Missionen sind es nicht.

    Man kann auf Allierten und auch auf Sowjet seite Spielen, wobei nur die Alliertenstory wichtig ist für die Geschichte. Die russische Seite nutzt dafür andere technologien, welche teilweise (und auch aus Gründen) an die Bruderschaft von NOD erinnert. Neu sind die Missionen die in Gebäuden spielen, im Grunde hat man hier eine kleine Gruppe an einheiten und muss dann damit sein Ziel erreichen, teilweise unter massivem Zeitdruck. Um es kurz zu sachen, diese Missionen sind brachial unfair und teilweise nur mit haarsträubendem Glück zu schaffen. Sonst gibts übliche Strategiekost, Bauleiste, einheiten per Fenster markieren etc.

    Im Netzwerk gibt es übliche Kost, neu hingegen ist das Geplänkel wo man gegen bis zu 7 KI Gegner spielen kann. Nur merkt man hier auch genau das der Computer cheatet. Dieser kann Einheiten und Gebäude im Sekundentakt bauen, kennt die komplette Karte, baut sich aufgrund der Einheitenmasse auch gerne mal selbst ein. In den Singleplayerleveln folgt er dafür nur vorgegebenen Pfaden sprich das Spiel ist ziemlich stark gescriptet und trotzdem teilweise richtig Schwierig, die 3 Schwierigkeitsgrade unterschieden sich nur in der Bauzeit der Gebäude und der Preise für Fahrzeuge und eben auch der Gebäude.

    Fazit: Alarmstufe Rot ist immer noch ein atmorphärisch dichtes Spiel was trotz der extrem veralteten Technik immer noch richtig Spass macht. Schon alleine das man nur einen Einheitentyp gleichzeitig bauen kann macht das Spiel deutlich schwieriger als die heutigen "Och ich baue mal 40 Panzer hintereinander" Spiele. Auch die Zwischensequenzen sind immer noch sehenswert und kein billiger Klamauk wie in etwa Alarmstufe Rot 3.

    Wertung: 90% (Bezieht sich auf das Paket mit Hauptspiel und beiden Erweiterungen)

    Erweiterungen: Mit dem Gegenangriff und dem Vergeltungsschlag kamen diesmal gleich zwei Erweiterungen dazu. Beide bieten aber nur einen haufen Einzelspielermissionen, die teilweise noch einmal deutlich schwerer sind als die im Hauptspiel. Der Vergeltungsschlag bringt sogar ein paar neue Einheiten, unter anderem den MAD Panzer (eine Erdbebenwaffe) oder den "Chronopanzer" der kann Teleportieren. Diese sind auch im Mehrspielermodus verfügbar, aber dermaßen unbalanciert, zu teuer, halten zu wenig aus. Kaum Feuerkraft. Ob man die Erweiterungen, vor allen den Gegenangriff jetzt unbedingt braucht?

    Versionen: Das Ursprüngliche Spiel ist für Windows 95 konzipiert, es beinhaltet auch eine DOS Fassung aber die kratzt aufgrund ihres kleinen Bildausschnittes (Nur 320x200 statt 640x480) nah an der Unspielbarkeit. Die Win95 Fassung würde zwar auf WinXP und höher laufen ABER der Installer tut dies nicht. Die C&C Ultimatebox die es Retail gibt enthält einen Originkey der alle C&C Spiele (Ausser Sole Survivor) freischaltet. Allerdings in der deutschen Schnittfassung, nur Generals liegt als Deutsch und Englisch vor. Wobei gerade Tiberiumkonflikt und Alarmstufe Rot immer noch von abstürzen und Grafikfehlern geplagt sind
     
    Zuletzt bearbeitet: 15. Oktober 2017
  37. Husky666 Mit Schleife

    Husky666
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    C&C - Der Tiberiumkonflikt

    In der Gegenwart ist auch nichts mehr wie es war, die vereinten Nationen werden von einer uralten Geheimsekte unter Führung von Kane bedroht. Aber wie konnte eine Sekte so mächtig werden? Nunja, Tiberium, einige Jahre zuvor schlug ein Asteroid ein und brachte dieses Mineral mit sich. Im laufe des Spieles wird auch klar das Tiberium extrem giftig ist und Auswirkung auf Flora und Fauna (und Droiden) hat

    (Der Tiberiumkonflikt ist stark zensiert, man kämpft nur gegen Roboter in Gefechtszonen, statt wie in der US Fassung gegen Menschen)

    Aber es ist extrem Wertvoll, also wird es Abgebaut, mittels Sammlern und dann Raffiniert und dadurch gibt es Geld womit man seine Basis und auch Einheiten bauen kann. Danach wird die Basis des Gegners abgebaut. Jedenfalls in den meisten Missionen, in einigen ist man nur mit einer kleinen Gruppe Einheiten unterwegs, besonders bei der NOD Kampagne kommt das häufig vor. Manchmal sogar nur mit einer einzelnen Einheit. Dabei ist die Schwierigkeit das man die Karte nicht kennt und auch nicht was der Computer da so macht bzw. die laufwege der Gegner, hier darf man hin und wieder die Mission 10x neu Starten, wenn nicht öfters.

    Die KI ist zudem ziemlich inkompetent. Der Sammler, mit die wichtigste Einheit sammelt mit vorliebe sein Tiberium da wo es am gefährlichsten für ihn ist. Einen Sack Flöhe hüten ist einfacher als 3 Sammler. Auch die anderen Truppen stellen sich bisweil dämlich an, anstatt gesammelt und ein hindernis herumzulaufen teilt sich die Gruppe gerne mal, ein teil rennt dann in die gegnerische Basis die man eigentlich umgehen wollte und und und. Wer nicht genau aufpasst verheizt vielleicht so seine halbe Armee.

    Spielerisch läuft das ganze einfach, man baut Gebäude aus der Bauleiste, genauso wie Einheiten, mit einem simplen gezogenen Fenster kann man mehrere EInheiten selektieren und diese in den Kampf schicken. Allerdings fehlen heute bekannte Komfortfunktionen wie nur bestimmte Einheiten auswählen völlig.

    Der Computer cheatet zudem genauso wie im Sequel und kann gleich mehrere Gebäude gleichzeitig bauen, wenn ihn das Missionsscript denn lässt. Zudem scheint er über große Geldressoucen zu verfügen. Selbst nachdem beide Sammler zerstört sind baut dieser munter weiter Einheiten obwohl die Silos völlig leer sind, erst ab einem bestimmten Punkt baut er dann nichts mehr. Damit muss man sich arrangieren was nach einiger Zeit auch ganz gut geht. Die Missionen wo es nur mit wenigen Einheiten oder gar nur einer geht, sind immerhin gescriptet das der Computer nichts nachbaut.

    Einen Mehrspielermodus gibt es auch, dieser läuft aber nur über IPX, und da schon recht instabil. Dort gibt es entweder Basenbau oder die möglichkeit mit 12 zufälligen Einheiten gegeneinander anzutreten.

    Fazit: Trotz das der Tiberiumkonflikt uralt ist funktioniert das Spiel immer noch blendend. Zwar wirken die zwischensequenzen mittlerweile wie ganz schlechte B-Movies funktionieren aber immer nich. Auch das Spielprinzip wird einfach nicht alt. Auch wenn man die 23 Jahre dem Spiel mittlerweile ansieht.

    Wertung: 85%

    Erweiterung: Ein halbes Jahr später erschien noch das Addon "Der Ausnahmezustand" dies fällt aber ziemlich Mau aus, 15 Missionen gibt es, 7 auf GDI Seite, 8 auf NOD Seite, völlig ohne zusammenhang, ohne neue Zwischensequenzen und ohne neue EInheiten. Zudem sind die teile so extrem Schwer das man schon fast von Unfair reden muss. Funfact: Alarmstufe Rot war eigentlich auch als Addon Konzipiert.


    Versionen: Ursprünglich erschienen sowohl Tiberiumkonflikt als auch Der Ausnahmezustand für DOS, erst 1997 erschien das Spiel auch für Windows 95 in 640x480, allerdings merkte man hier auch wie klein die Karten eigentlich sind, mehr als 6 Bildschirme groß ist selbst die letzte Mission nicht, in DOS war die Karte riesig. Die SVGA Fassung ist dann auch die, die in der Ultimatebox und auf Origin verwendet wird. Leider auch mit Grafikfehlern. Immerhin läuft diese stabil.
     
    Zuletzt bearbeitet: 15. Oktober 2017
  38. Master Blaster Ruling Bartertown

    Master Blaster
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    Ich habe die "normale" Version gespielt. Die Bewertungen von der HD-Version scheinen ja auch ziemlich gut zu sein, von daher ist es wohl Geschmackssache. Mir war die normale Version im Fenstermodus ganz recht, weil ich so schnell Zugriff auf Sternenkarte usw. im Browser hatte.
     
  39. Husky666 Mit Schleife

    Husky666
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    Command & Conquer: Tiberian Sun

    Warum heißt die Deutsche Fassung eigentlich "Operation Tiberian Sun"? Erinnert sich wer an das Ende des original Tiberiumkonfliktes? Mit dem kurzen Video was C&C Tiberian Sun zeigen sollte? Viel ist davon nicht geblieben. Das was im Video zu sehen war ist eher Renegade. TS ist ein Strategiespiel wie auch die Vorgänger hat aber mit einigen problemen zu kämpfen. Als es erschien, am sogenannten T-Day schrieb neu Publisher (die Westwood gekauft hatten, sonst hätte Virgin den Laden dicht gemacht) schrieb einen Preis von 99,99 DM vor. Wer es günstiger Verkaufte musste damit rechnen keine EA Spiele mehr zu bekommen. Das Spiel erschien soweit ich mit erinnere auch noch an einem Mittwoch, also nicht zu Schule, sondern in den Spieleladen.

    Viel war ja versprochen, sich Veränderne Landschaften, Licht- und Wettereffekte, etc was war davon drin? Gar nichts. An ein paar gescripteten Stellen explodiert mal was oder es taucht ein Ionensturm auf. Aber von Anfang an, 20 Jahre nach den Ereignissen (der GDI Story) des Tiberiumkonfliktes, die Welt ist mit Tiberium überwuchert, einige Menschen überleben in den letzten Tiberiumfreien zonen oder auf einer riesigen Raumstation der GDI. Während diese verscht die Tiberiumseuche in den Griff zu bekommen taucht Kane wieder auf und der Krieg zwischen GDI und NOD geht in eine weitere Runde. Erstmal, der wiedererkennungswert zum Tiberiumkonflikt ist gleich 0. Während Alarmstufe Rot und Tiberiumkonflikt teilweise die gleichen Einheiten haben und damit auch optisch einen Zusammenhang haben wirft Tiberium Sun das alles über Board. In einer Mission lässt sich allerdings eine alte GDI Basis finden, aber leider nicht benutzen. Das Spiel wirkt wie eines aus dieser Echtzeitstrategiespielewelle die 1997-2001 durch die Spielewelt schwappte. Immerhin hat man die einfache Steuerung der Vorgänger übernommen. Im Grunde verbindet nur Kane die Spiele miteinander.

    Immerhin hat jetzt auch die "Missionwahl" auf der Weltkarte mehr bedeutung, es gibt nebenmissionen. Wenn man diese meistert wird die Hauptmission teilweise deutlich einfacher.

    Westwood hatte angeblich auch die KI verbessert. Naja viel zu sehen ist davon nicht, im Gegenteil, die Sammler machen immer noch was sie wollen, und der Computer agiert extrem passiv, der baut sich lieber in seine Basis ein anstatt anzugreifen. Was problematisch wird bei Missionen mit begrenztem Budget. Es gibt auch wieder die bekannten Missionen ohne Basis, diese funktionieren immer noch genau wie Vorher, auf "Indoor" Missionen hat man immerhin verzichtet.

    Der Internetmodus läuft seit bestimmt 10 Jahren nicht mehr, nur noch LAN Spiele sind möglich, theoretisch kann man es auch über Hamachi spielen aber dass läuft so dermaßen instabil.

    Fazit: Tiberian Sun hat ein Problem, es erschien um Jahre zu spät. Angepeilt war 1997, dann 1998 dann 1999, problem war, in der Zeit sind viele technisch deutlich bessere Spiele erschienen, C&C konnte höchstens mit manipulierten Screenshots punkten. Das zweite Problem ist, es entsteht das "C&C Gefühl" nicht, alles ist komplett fremd, bis auf ein paar Videosequenzen mit Kane und z.b. der alten GDI Basis wirkt das Spiel wie "Random Strategiespiel 2" und nicht wie der Nachfolger zum Tiberiumkonflikt. Es ist zwar ein gutes Strategiespiel, aber das feeling fehlt irgendwie

    Wertung: 74%

    Erweiterung: Für Tiberian Sun erschien auch eine Erweiterung: Der Feuersturm. Und siehe da Westwood lernt tatsächlich. Es gibt diesmal 2 Kampagnen, auf NOD und GDI Seite über den NOD Supercomputer der ein eigenes Bewusstsein entwickelt. Nicht ganz so lang wie das Hauptspiel. Aber dank neuer Einheiten und frischer Ideen (ich spoiler da jetzt nicht) doch ein gutes Addon

    Wertung: 75%
     
    Zuletzt bearbeitet: 15. Oktober 2017
  40. Boatox Zeitsklave

    Boatox
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    CoD hier lobend zu erwähnen ist ja immer so eine Sache. Ich stehe dazu, dass ich gerne mal ein Cod spiele. Sie sind ja zumeist auch sehr kurz. Für zwischendurch ideal.
     
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