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Seite 7: 70 exzellente Easter Eggs - Überraschung zu Ostern

Familienbande

Auch wenn Spiele auf den ersten Blick gar nichts gemeinsam haben, teilen sie sich gerne das eine oder andere - zum Beispiel den Publisher, wie im Fall von Mass Effect: Andromeda und Plants vs. Zombies: Garden Warfare. Wer im neuen Mass Effect die Crew-Quartiere auf der Tempest untersucht, findet dort haufenweise Anspielungen auf den Vorgarten-Shooter. In einem Bett liegen zum Bespiel ein Pflanzen- und ein Zombieplüschie einträchtig nebeneinander. Im Pathfinder-Quartier kann man außerdem eine Statue des »Z7 Imp« entdecken.

Auch bei Sony herrschen familiäre Verhältnisse. Während Hideo Kojimas Death Stranding noch auf sich warten lässt, hat es in Horizon: Zero Dawn schon eine Gastrolle erhalten. Im Open World Spiel kann man im Verlauf der Geschichte immer wieder Items finden, die mit Norman Reedus' Halskette im Trailer oder mit dem skurrilen Baby in Verbindung stehen. Hat man alle gefunden, kann man sie gegen eine mysteriöse Box eintauschen, über die man noch mehr Lootboxen und ein eigenartiges Paar Socken erhält - warum? keine Ahnung! klingt jedenfalls, als hätte Kojima hier seine Finger im Spiel. Beide Entwickler sind eng verbunden: Kojima arbeitete schon vorher eng mit Guerilla Games zusammen und wählte die Studio-Engine für sein neues Spiel. Wir sind gespannt, welche Horizon-Anspielungen uns in Death Stranding erwarten.

Manche Entwickler nutzen Easter Eggs auch clever, um ihre Universen zu verbinden. So geschehen bei Assassin's Creed und Watch Dogs. In Assassin's Creed: Origins spielen wir in der Zukunft Layla Hassan, die emsig in Abstergo-Berichten herumschnüffelt. Dort wird auch der Abstergo-CCO Oliver Garneau erwähnt, der bereits 2014 im ersten Watch Dogs auftrat. Er ist das Bindeglied zwischen den finsteren Organisationen Blume und Abstergo in beiden Spielen. Das Bild, das wir in den Dokumenten ebenfalls aufstöbern zeigt ihn mit dem Hacker Aiden Pearce aus Watch Dogs. Denn es kommt noch besser: Vorbesteller konnten damals eine Mission spielen, in der man den Abstergo-Boss im Hacker-Abenteuer ausschalten konnte. Beide Spiele teilen sich also eine Welt.

Aiden Pearce kann tatsächlich den Abstergo-Chef erschießen und Hinweise über Erinnerungsmanipulation und die Assassinen-Bruderschaft finden.Aiden Pearce kann tatsächlich den Abstergo-Chef erschießen und Hinweise über Erinnerungsmanipulation und die Assassinen-Bruderschaft finden.

Das ist das Ende... oder doch nicht?

Geheime Enden in Spielen - Video: Fünf Spiele, die alternative Ende verstecken 7:02 Geheime Enden in Spielen - Video: Fünf Spiele, die alternative Ende verstecken

Auch mit dem Ende eines Spiels erlauben sich die Entwickler gerne einmal einen Spaß und belohnen Spieler für verrückte Aktionen oder immense Geduld. Die Far-Cry-Reihe erlaubt sich hier immer wieder einen Spaß mit den Spielern. In Far Cry 4 setzt uns Bösewicht Pagan Min zum Beispiel an einen Tisch und bittet uns zu warten. Er ist solange weg, dass man sich normalerweise irgendwann einfach in die Welt aufmacht. Bleibt man aber eisern und harrt ganze 15 Minuten aus, kommt Min zurück und belohnt uns mit einem gewaltfreien, frühen Spielende. Kollege Dimi widmet dem kuriosen Abschluss sogar eine Folge seines Formates GameStar-Spotlight.

Far Cry 5 setzt diese Tradition fort. Hier bekommt man zu Beginn die Aufgabe, Sektenführer Joseph Seed in einer Kirche zu verhaften. Weigert man sich aber, ihm Handschellen anzulegen, verlassen die Polizisten das Gotteshaus einfach wieder und die Credits flimmern nach nicht einmal zehn Minuten über den Bildschirm.

Spotlight - Ein Shooter gegen Gewalt - Warum das Geheime Ende von Far Cry 4 genial war 3:32 Spotlight - Ein Shooter gegen Gewalt - Warum das Geheime Ende von Far Cry 4 genial war

Auch andere Reihen haben sich schon an geheimen Enden versucht. Natürlich ist auch Metal Gear Solid mit dabei. Lässt man Meryl in der Folterszene im Stich, verdammt man sie zu einem grausamen Tod, für den man mit einem tragischen Monolog »belohnt wird«, der einem so viele Schuldgefühle einredet, dass man die Sequenz lieber noch einmal wiederholt.

Das kunterbunte und brutale Hotline Miami lässt sich den Spieler wiederum zum Ende puzzlen. In jedem Level kann man Puzzle-Teile finden. Spürt man alle auf, erhält man Zugang zu einem versteckten Finale. Und das ist ziemlich schräg: Es stellt sich heraus, dass die Ereignisse auf zwei Hausmeister zurückgehen, die Leute manipulierten, um russische Gangster umzulegen. Versteht ihr die Geschichte jetzt besser? Wir auch nicht.

Wer keine Lust mehr auf knallharte Bosskämpfe hat, bekommt in Furi einen Ausweg spendiert. The Song bietet uns an, auf ihrer Insel zu bleiben, statt weiterzukämpfen. Nimmt man an, endet das Spiel und man findet seinen Frieden. Das sollte man sich allerdings genau überlegen, da man nach dem friedlichen Abschluss wieder ganz von vorne beginnen muss - eine frustige Angelegenheit.

Auch der düstere Limbo-Nachfolger Inside bekam ein geheimes Ende spendiert, das mehr Fragen aufwirft, als es beantwortet. Es wird nur aktiviert, wenn man jedes Collectible gefunden hat und dann auch noch das knackige Rätsel löst, das daraufhin erscheint. Fans diskutieren ausgiebig darüber, was die versteckte Sequenz danach zu bedeuten hat. Vermutlich handelt es sich um eine düstere Anspielung auf die Kontrolle, die wir als Spieler auf die Figur ausüben.

Die wohl spektakuläreste geheime Endsequenz hat sich aber wieder einmal Hideo Kojima für Metal Gear Solid 5 überlegt. Alle Spieler sollten hier im Onlinemodus gemeinsam abrüsten und zusammenarbeiten, um eine Welt frei von Atombomben zu erschaffen. Das aktiviert ein geheimes Ende und sozusagen den Weltfrieden. Das noble Vorhaben scheiterte letztendlich aber nicht an den Spielern, sondern an einem Bug, der das Ende vorab aktivierte. Durch den Fehler startet die Sequenz automatisch, wenn man jetzt zur Motherbase zurückfliegt.

Die große Atom-Lüge - Video: Ein Bug in Metal Gear Solid 5 bringt den Weltfrieden 4:57 Die große Atom-Lüge - Video: Ein Bug in Metal Gear Solid 5 bringt den Weltfrieden

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