Achtung: Betrüger locken mit falscher Windows-7-Lizenz zum Support-Ende

Aktuell macht eine Betrugsmasche die Runde, über die Kriminelle versuchen, Zugriff auf die PCs von Windows-Nutzern zu erhalten. Dazu nutzen sie das Support-Ende von Windows 7 aus.

von Sara Petzold,
20.01.2020 16:11 Uhr

Betrüger versuchen derzeit, mit dem Support-Ende von Windows 7 illegal Kasse zu machen. Betrüger versuchen derzeit, mit dem Support-Ende von Windows 7 illegal Kasse zu machen.

Das Support-Ende von Windows 7 ruft aktuell vermehrt Betrüger auf den Plan: Wie BetterBusinessBureau berichtet, versuchen Kriminelle, Nutzern eine falsche Lizenz für ein neues Windows aufzuschwatzen.

Die Betrüger gehen dabei wie folgt vor, um ahnungslose Windows-Nutzer auszunehmen:

  • Sie rufen ein potentielles Opfer an und geben sich als Microsoft-Mitarbeiter aus.
  • Sie behaupten, Nutzer müssen ein Upgrade des Betriebssystems durchführen, damit ihr Computer weiterhin funktioniert.
  • Sie verlangen die Zahlung einer jährlichen Gebühr für eine nicht-existente Lizenz oder Fernzugriff auf den Computer des Opfers, angeblich um eine Software zu installieren, die den PC am Laufen hält.

Wer einen derartige Anruf erhält, sollte auf keinen Fall irgendeine Art von Gebühren bezahlen oder gar den Fernzugriff auf den eigenen Computer erlauben. Microsoft würde ohne explizite Erlaubnis keine Kunden anrufen und auch keinen Zugriff auf deren Systeme verlangen.

Microsoft kontaktiert Kunden nicht von sich aus

Im Zweifelsfall lohnt sich die Überprüfung entsprechender Anrufe über eine schnelle Google-Suche. Wer sich in Bezug auf die eigene Windows-Lizenz unsicher ist, sollte sich direkt an den Microsoft-Support wenden oder einen Blick in unseren FAQ-Artikel zum Support-Ende von Windows 7 werfen.

Windows 10 lässt sich nur mit einem offiziellen Lizenzschlüssel von Microsoft aktivieren. Windows 10 lässt sich nur mit einem offiziellen Lizenzschlüssel von Microsoft aktivieren.

Microsoft selbst weist darauf hin, dass alle Support-Anfragen und -Kontakte ausschließlich von Kunden ausgehen. Betroffene können Fälle bei Verdacht auf Support-Betrug direkt bei Microsoft melden. Das Unternehmen bietet dazu eine separate Webseite mit einem speziellen Kontaktformular an.

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