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GameStars 2019

AMD Radeon RX 5500 XT im Test - Vergleich mit GTX 1650 und GTX 1660 Super

Die Radeon RX 5500 XT liefert sich im Test ein Benchmark-Duell mit Nvidias Geforce im Preisbereich von etwa 200 Euro. Kann sie sich gegen GTX 1650 Super & Co behaupten?

von Nils Raettig,
12.12.2019 15:00 Uhr

Die Radeon RX 5500 XT im Test gibt es nicht als Referenz-Design von AMD. Unser Testmodell ist die RX 5500 XT Challenger von ASRock mit 8,0 GByte VRAM. Die Radeon RX 5500 XT im Test gibt es nicht als Referenz-Design von AMD. Unser Testmodell ist die RX 5500 XT Challenger von ASRock mit 8,0 GByte VRAM.

Mit der Radeon RX 5500 XT im Test bietet AMD erstmals seit über drei Jahren eine echte Neuerung im Einsteigerbereich für Spieler-Grafikkarten. Hauptgegenspieler ist Nvidias GTX-1600-Reihe mit Modellen wie der GTX 1650 Super. Wie der Vergleich RX 5500 XT vs. 1650 Super und 1660 Super ausgeht, klären wir in diesem Test mit Benchmarks.

Seit Mitte 2016 hat AMDs in 14nm gefertigte Polaris-Architektur in Form der Reihen Radeon RX 400 und Radeon RX 500 die Einsteiger- und Mittelklasse bedient. Nun übernimmt mit der Radeon RX 5500 XT die in 7nm gefertigte Navi-Architektur.

Neben einer neuen Grafikkarte hat AMD auch einen stark überarbeiteten Treiber zu bieten, der unter anderem die neue Funktion Radeon Boost beinhaltet, die die fps in manchen Spielen erhöhen soll. Details dazu und alles wichtige zum Treiber erfahrt ihr in unserer News zur Radeon Adrenalin Edition 2020.

Schnell-Navigation:

» Radeon RX 5500 XT im Überblick
» RX 5500 XT vs. RX 580
» Grafikkarten-Rangliste
» Spiele-Benchmarks
» Lautstärke
» Leistungsaufnahme
» Fazit

AMD bietet die Radeon RX 5500 XT sowohl mit 4,0 als auch mit 8,0 GByte VRAM an. Nvidias GTX 1650 Super hat dagegen nur 4,0 GByte VRAM zu bieten, während die GTX-1660-Modelle immerhin auf 6,0 GByte VRAM kommen.

Für diesen Test nutzen wir die RX 5500 XT Challenger von ASRock mit 8,0 GByte VRAM. Der Test eines Modells der 5500 XT mit nur 4,0 GByte VRAM folgt demnächst.

Die offiziellen Preisangaben von AMD belaufen sich auf 169 US-Dollar für die 4-GB-Variante und 199 US-Dollar für die 8-GB-Variante. Euro-Preise nennt AMD für Modelle von Sapphire, ASRock und Powercolor, sie liegen jeweils bei etwa 210 Euro (8 GB) beziehungsweise knapp 180 Euro (4 GB).

Eine Reaktion von Nvidia scheint es ebenfalls bereits zu geben, so werden die erste Modelle der GTX 1650 Super ab etwa 160 Euro gelistet, während die GTX 1660 bei circa 200 Euro liegt - die neuen AMD-Karten sollen damit wohl preislich unterboten werden.

Radeon RX 5500 XT im Überblick

Der Navi-14-Chip hat im Falle der RX 5500 XT 1.408 Shader-Einheiten zu bieten, als Speicher kommt GDDR6-RAM zum Einsatz. Der Navi-14-Chip hat im Falle der RX 5500 XT 1.408 Shader-Einheiten zu bieten, als Speicher kommt GDDR6-RAM zum Einsatz.

Das neue Fertigungsverfahren in 7nm soll bei der RX 5500 XT vor allem für eine deutlich bessere Energieeffizienz sorgen. So steigt die Performance gegenüber der Radeon RX 480 laut AMD um 12 Prozent, während die Leistungsaufnahme gleichzeitig um 30 Prozent niedriger sein soll.

Die Chip-Größe sinkt ebenfalls klar: Sind es im Falle von Polaris 10 noch 221 mm², kommt der Navi-14-Chip der RX 5500 XT nur noch auf 158 mm².

Ungewöhnlich ist die PCI-Express-Anbindung. AMD setzt auf eine Kombination aus maximal acht Lanes und PCI-Express 4.0. Grundsätzlich ermöglicht das dieselben Übertragungsraten wie die meist übliche Anbindung per PCIe 3.0 mit 16 Lanes - allerdings setzt das auch ein Mainboard und eine CPU mit Unterstützung von PCIe 4.0 voraus.

Aktuell ist das nur bei AMDs X570-Chipsatz und den Ryzen-3000-CPUs der Fall. Wie unser separater Test der PCI-Express-Schnittstellen zeigt, macht es aber beim Modell der RX 5500 XT mit 8,0 GByte VRAM kaum einen Unterschied, ob PCIe 3.0 oder PCIe 4.0 genutzt wird, während das Modell mit nur 4,0 GByte VRAM mit PCI 3.0 teils deutlich langsamer zu Werke geht.

Unser Grafikkarten-Testsystem setzt dabei auf einen Core i9 9900K, dementsprechend führen wir die Messungen in diesem regulären Test mit PCIe 3.0 durch.

Interessant ist auch der Blick auf weitere technische Eckdaten, da die Radeon RX 5500 XT hier im Vergleich zu ihrem Vorgänger Radeon RX 580 nicht immer die Nase vorn hat.

RX 5500 XT vs. RX 580

Die Radeon RX 580 liegt bei manchen technischen Eckdaten vor der Radeon RX 5500 XT. Die Radeon RX 580 liegt bei manchen technischen Eckdaten vor der Radeon RX 5500 XT.

Die Radeon RX 580 verfügt über mehr Shader-Einheiten als die RX 5500 XT (2.304 statt 1.408) und hat trotz niedriger getakteten GDDR5-RAMs mit 8,0 GHz dank des 256-Bit-Speicherinterfaces eine etwas höhere Speicherbandbreite von 256 GByte/s.

Die RX 5500 XT erreicht dagegen mit GDDR6-RAM und einer Taktrate von 14,0 GHz in Kombination mit dem 128-Bit-Speicherinterface eine leicht niedrigere Bandbreite von 224 GByte/s.

Klare Vorteile kann die neue Navi-Grafikkarte dagegen in Sachen GPU-Takt (1.845 MHz Boost statt 1.340 MHz Boost) und bei der thermischen Verlustleistung (130 Watt statt 185 Watt) für sich verbuchen.

Insgesamt deutet das auf ein recht enges Duell zwischen der alten und der neuen AMD-Karte hin, was auch für den Vergleich mit Nvidias GTX 1650 Super gelten könnte.

GPU

RX 5500 XT

Chip

Navi 14

Polaris 20

Fertigung

7nm

14nm

Takt

1.607 MHz Basis

1.845 MHz Boost

1.257 MHz Basis

1.340 MHz Boost

Shader

1.408

2.304

TMUs / ROPs

88 / 32

144 / 32

Videospeicher

4,0 / 8,0 Gbyte GDDR6

4,0 / 8,0 GByte GDDR5

VRAM-Takt

14,0 GHz

8,0 GHz

Speicherinterface

128 Bit

256 Bit

Speicherbandbreite

224 GByte/s

256 GByte/s

TDP

130 Watt

185 Watt

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