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AMD Ryzen 3000 - Alles, was ihr (vorab) wissen müsst

Kurz vor der vermuteten Vorstellung fassen wir das Wichtigste zu AMD Ryzen 3000 zusammen. Mehr Kerne, höhere Taktraten, eine gesteigerte IPC, Abwärtskompatibilität und 3.200 MHz RAM-Takt inbegriffen.

von Christoph Liedtke,
24.05.2019 15:56 Uhr

Bald dürfte AMD die Katze aus dem Sack lassen und Ryzen 3000 offiziell enthüllen. Wir geben euch einen Überblick, was die Prozessoren bieten könnten.Bald dürfte AMD die Katze aus dem Sack lassen und Ryzen 3000 offiziell enthüllen. Wir geben euch einen Überblick, was die Prozessoren bieten könnten.

Update 27.05.2019: AMD hat die Ryzen-3000-CPUs offiziell samt Modellen, Specs und Preisen vorgestellt. Auch Infos zu den kommenden Navi-Grafikkarten als Radeon RX 5000 gab AMD bekannt. Sowohl Ryzen 3000 als auch Radeon RX 5700 sollen im Juli 2019 in den Handel kommen.

Am kommenden Montag, den 27. Mai 2019, könnte AMDs CEO Lisa Su die neuen Ryzen-3000-Prozessoren auf der Eröffnungskeynote der Computex 2019 in Taipeh enthüllen. Obwohl nur wenig Offizielles zu Ryzen 3000 bekannt ist, brodelt die Gerüchteküche seit Monaten.

Ryzen 3000 für Desktop-PCs wird nachgesagt bis zu 16 Kerne (und 32 Threads) zu besitzen, die Taktraten zu steigern und durch die Fertigung in 7 Nanometern sowie der überarbeiteten Zen-2-Architektur spürbar mehr Leistung pro Takt zu bieten als Ryzen 1000 und 2000.

Wir haben das Wichtigste für euch zusammengefasst.

Was AMD bisher verraten hat

Auf der Jahreshauptversammlung der Aktionäre bestätigte AMD die Veröffentlichung von Ryzen 3000 (und Navi) im dritten Quartal 2019. Demnach dürfen wir uns im Zeitraum von Juli bis September 2019 auf neue Hardware von AMD freuen.

Deutlich sparsamer als 9900K

Auf der CES Anfang des Jahres hat AMD erstmals einen Ryzen-3000-Prozessor mit Zen-2-Architektur vorgeführt. Das Modell mit 8 Kernen und 16 Threads trat laut AMD unter gleichen Bedingungen gegen Intels Core i9 9900K (ebenfalls 8C/16T) im Cinebench R15 Render-Benchmark an.

Der Ryzen 3000 war mit 2.057 Punkten knapp schneller als das Modell von Intel (2.040 Punkte), benötigte aber satte 30 Prozent weniger Energie (133,4 Watt vs. 179,9 Watt).

Die Ryzen 3000-CPUs besitzen (mindestens) zwei Dies unter dem Heatspreader. Das kleinere sind die eigentlichen CPU-Kerne in 7nm, das größere der in 14 nm gefertigte I/O-Controller.Die Ryzen 3000-CPUs besitzen (mindestens) zwei Dies unter dem Heatspreader. Das kleinere sind die eigentlichen CPU-Kerne in 7nm, das größere der in 14 nm gefertigte I/O-Controller.

7-Nanometer-Fertigung

AMD-Chefin Lisa Su hielt auf der CES-Präsentation außerdem einen Ryzen-3000-Prozessor ohne Heatspreader (Metallabdeckung zum Schutz und zur Wäremverteilung) in die Kamera. Zu sehen gab es zwei verschiedene Dies.

Das kleinere Die sind die im 7-nm-Verfahren bei TSMC gefertigten Ryzen-3000-Kerne, während das größere Die den im 14-nm-Verfahren bei Global Foundries gefertigten I/O-Chip (Input/Output) mit Memory Controller und PCIe-Lanes darstellt.

Mehr als acht Kerne

Auf die Frage, ob AMD mit Ryzen 3000 mehr als nur acht Kerne anbieten wird, antworte Lisa Su: »Es gibt noch etwas Platz auf dem Die und ich denke, ihr könntet erwarten, dass wir mehr als acht Kerne bieten werden.«

Damit bestätigt AMD, dass Ryzen 3000 mehr als acht Kerne für gängige Desktop-PCs bringen wird, das Maximum dürfte im Mainstream-Bereich wohl bei 16 Kernen liegen. Bereits im Januar 2019 wurde ein Modell mit 12 Kernen bei UserBenchmark gesichtet.

Abwärtskompatibel

In einem später geführten Interview bestätigte Lisa Su außerdem, dass die Ryzen-3000-CPUs nicht nur auf neuen Mainboards der 500er-Serie laufen werden, sondern per Bios-Update auch auf bisherigen Platinen mit 300er- und 400er-Chipsätzen funktionieren. Diese Abwärtskompatiblität haben viele Mainboard-Hersteller bereits bestätigt.

AMDs kommende Ryzen 3000 werden auch von älteren AM4-Mainboards unterstützt – nach Asus hat auch Asrock die freigegebenen Modelle samt benötigten BIOS/UEFI-Versionen veröffentlicht.AMDs kommende Ryzen 3000 werden auch von älteren AM4-Mainboards unterstützt – nach Asus hat auch Asrock die freigegebenen Modelle samt benötigten BIOS/UEFI-Versionen veröffentlicht.

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