AMD Ryzen 3000 - Erste BIOS-Update für alte AM4-Mainboards?

Wer sich eine der kommenden Ryzen-3000-CPUs zulegen will, muss wie von AMD versprochen kein neues Mainboard kaufen. Ersten BIOS-Updates für X370- und X470-Platinen erscheinen bereits.

von Nils Raettig,
21.03.2019 07:01 Uhr

AMDs kommende Ryzen-3000-CPUs werden auch auf älteren Mainboards der Ryzen-1000 und Ryzen-2000-Generation funktionieren.AMDs kommende Ryzen-3000-CPUs werden auch auf älteren Mainboards der Ryzen-1000 und Ryzen-2000-Generation funktionieren.

AMD hat bereits zum Release der ersten Ryzen-CPUs wie dem Ryzen 7 1800X im Jahr 2017 angekündigt, dass man die passende AM4-Plattform eine längere Zeit mit neuen Prozessoren unterstützen will.

Mit Blick auf die für Mitte 2019 erwarteten Ryzen-3000-Modelle wurde das auf der CES Anfang des Jahres erneut bestätigt, entsprechende BIOS-Updates erscheinen teilweise jetzt schon, wie Wccftech berichtet.

In den Hinweisen zu den neuen BIOS-Versionen auf den Support-Seiten von Asus und MSI ist zwar nur allgemein von der Unterstützung für »neue« beziehungsweise »kommende« CPUs die Rede. Die Annahme, dass damit Ryzen 3000 gemeint ist, liegt aber nahe.

Auch für Platinen mit dem X370-Chipsatz der ersten Generation gibt es solche Updates, beispielsweise im Falle des ROG Crosshair VI Hero von Asus. Bei Mainboards mit B350/B450 oder A320-Chipsatz haben wir sie dagegen noch nicht entdeckt.

Veröffentlichung Mitte 2019

Einen konkreten Release-Termin oder genaue Angaben zu den technischen Daten von Ryzen 3000 gibt es bislang noch nicht, lediglich der Sommer 2019 als Veröffentlichungszeitraum ist klar. Aktuell sieht es außerdem danach aus, dass Ryzen 3000 bis zu 16 Kerne bei gestiegenen Taktraten bieten wird.

Neue Konkurrenz von Intel ist dagegen voraussichtlich höchstens in Form einer CPU mit zehn Kernen unter dem Codenamen »Comet Lake« zu erwarten, die auf der aktuellen Fertigung in 14 Nanometern basiert.

Probleme bei dem Umstieg auf 10 Nanometer haben immer wieder zur Verschiebung neuer Intel-Modelle geführt. Aktuell sieht es sogar danach aus, dass die nächste wirklich neue CPU-Generation stattdessen direkt auf ein Verfahren mit der Bezeichnung »7 Nanometer« setzen wird.

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